Statistik

Lebensmittelpreise in Deutschland entsprechen dem EU-Durchschnitt

Eurostat hat ermittelt, was Lebensmittel in den einzelnen europäischen Ländern kosten und wo Deutschland da steht.

Die Verbraucher in Deutschland kommen beim Einkauf von Lebensmitteln einschließlich alkoholfreier Getränke im europaweiten Vergleich gut weg. Wie aus einer vom Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Übersicht hervorgeht, lag der für das Jahr 2019 für Deutschland berechnete Preisindex mit 101 nur um 1 Punkt über dem mit 100 angegebenen Mittelwert der EU-27.

Am teuersten sind Lebensmittel gemäß der Untersuchung, die insgesamt 37 europäische Staaten einschloss, in der Schweiz. Für die Eidgenossen errechnete Eurostat einen Preisindex von 163, gefolgt von Norwegen mit 157 und Island mit 140. Dahinter rangiert Dänemark mit einem Wert von 129, womit das nördliche Nachbarland in Bezug auf Lebensmittel das teuerste EU-Land ist. Österreich und Luxemburg liegen nahe auf mit einem Index von jeweils 124.

Relativ teuer sind Nahrungsgüter auch in Frankreich und Irland; dort mussten die Konsumenten im Berichtsjahr 15 % beziehungsweise 16 % mehr zahlen als alle EU-Bürger im Mittel. In sämtlichen mittel- und osteuropäischen Mitgliedsländern sowie in Portugal lagen die Lebensmittelpreise unter dem EU-Durchschnitt, wobei Rumänien 2019 mit einem Index von 66 und Polen mit 70 das niedrigste Niveau aufwiesen.

Nur in der Republik Nordmazedonien konnten sich die Verbraucher noch preiswerter mit Lebensmitteln eindecken. Bulgarien kam auf einen Preisindexwert von 78, Tschechien auf 84 und Ungarn auf 85.

Auf 94 beziehungsweise 96 beliefen sich die für Lettland, Spanien, das Vereinigte Königreich, Kroatien, die Slowakei, Estland und Slowenien berechneten Indizes. In den Niederlanden lagen die Lebensmittelpreise 2019 - wie in Deutschland - nur geringfügig über dem EU-Mittel, in Griechenland um 4 %, auf Zypern um 6 % und in Italien um 9 % darüber. Für Belgien und Schweden weist Eurostat einen Lebensmittel-Preisindex von 112 sowie 114 aus.


Diskussionen zum Artikel

von Rudolf Rößle

Zum

Vergleich müssen auch die Einkommen der Bürger in einzelnen Länder verglichen werden. Dann kommen ganz andere Verhältnisse heraus.

von Heinrich Albo

Dann

lebt man bei uns am Preiswertesten !

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