Milchmarkt

Milchmenge in den USA stagniert

Die Milchviehhalter in Übersee haben ihre Produktion zuletzt nicht weiter ausgebaut. Auch die Verarbeitung ging zurück.

Die Molkereien in den USA erfassten von Januar bis Mai 2019 mit rund 41.724 Tonnen in etwa die gleiche Milchmenge wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In der Monatsbetrachtung vom Mai war das Rohstoffaufkommen im Vergleich mit 2018 hingegen leicht rückläufig. Für das laufende Jahr schätzt das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) laut aktueller Daten ein Wachstum der Milcherzeugung um 0,3 Prozent.

Die Herstellung von Milcherzeugnissen nahm sowohl im Mai als auch in der Summe der ersten fünf Monate 2019 überwiegend ab. Am deutlichsten ging dabei die produzierte Menge von Molkenpulver mit einem Minus von 12,8 Prozent zurück. Auch Magermilchpulver wurde in der Summe der ersten fünf Monate weniger hergestellt als im vorangegangenen Jahr. Hier belief sich der Rückgang auf 2,5 Prozent. Um den gleichen Prozentsatz wurde auch die Butterherstellung zurückgefahren.

Lediglich Vollmilchpulver konnte nennenswerte Zuwächse verbuchen. Trotz einer im Mai rückläufigen Produktionsmenge weiteten die USA die Herstellung in der Summe um 5,2 Prozent aus. Das Plus kam im Wesentlichen durch die im April deutlich um 78,1 Prozent gesteigerte Herstellung zustande. Auch Käse wurde im laufenden Jahr bislang umfangreicher produziert als 2018. Mit 0,7 Prozent wurde das Vorjahresniveau hingegen nur geringfügig überschritten. AMI

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Nur Irland u. Polen steigern ihre Menge

Niederlande unter 2015 Anlieferung im Juni. Woran liegt es also das der Preis nicht steigt. Besorgt man sich woanders Milch? Oder sind die Kosten so gestiegen weil die Werke nicht mehr ausgelastet sind. Ob man da jemals eine Erklärung finden wird?!

von Gerd Schuette

Die Mengenentwicklung wird detaliert beschrieben. Zu Preisen kein Wort. (Milchpreis Mai 2019 liegt in den USA bei 37 Cent/kg)

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