Milchmarkt

Milchprodukte in Neuseeland überwiegend höher bewertet

Beim jüngsten Termin des GlobalDairyTrade-Tenders in Neuseeland überwogen die festeren Preistendenzen für Milchprodukte.

Am 5. November stieg der Preisindex an der Handelsplattform im Vergleich zur vorherigen Auktion um 3,7 Prozent. Der Durchschnittspreis über alle gehandelten Produkte erreichte 3.446 US-Dollar je Tonne oder umgerechnet 3.102 Euro je Tonne. Das war das höchste Ergebnis seit Anfang Mai. Die gehandelte Menge bewegte sich nahezu unverändert auf dem Niveau der zwei vorangegangenen Termine.

Auf der Produktebene dominierten weiterhin festere Tendenzen, die im Vergleich zum Termin von Mitte Oktober deutlicher ausfielen. Insbesondere Magermilchpulver wurde Anfang November höher bewertet. Mit umgerechnet 2.632 Euro je Tonne lag der Durchschnittspreis über alle Laufzeiten um 6,7 Prozent über dem Niveau der vorherigen Auktion. Dies war bereits der fünfte Anstieg in Folge. Aber auch die Preise für Vollmilchpulver tendierten erneut fester. Nachdem hier im Oktober wenig Veränderung zu beobachten war, legten die Preise zuletzt um 3,6 Prozent zu und erreichten damit umgerechnet 2.929 Euro je Tonne. Zudem lag das Ergebnis für Kasein mit einem Plus von 5,1 Prozent vergleichsweise deutlich über dem Niveau des vorangegangenen Termins. Die Butterpreise konnten sich nach den im Oktober erfolgten Korrekturen nach unten wieder stabilisieren. Mit einem leichten Zuwachs von 0,2 Prozent lag der mittlere Preis bei umgerechnet 3.706 Euro je Tonne.

Rückläufige Entwicklungen waren hingegen bei Kasein zu verbuchen. Hier gingen die Preise um knapp zwei Prozent gegenüber der vorherigen Auktion zurück. Auch Cheddar musste leichte Abschläge im Umfang von 0,6 Prozent hinnehmen. Damit lag der Durchschnittspreis bei umgerechnet 3.249 Euro je Tonne. AMI

Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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von Gerd Schuette

Die Entwicklung des GDT und der Vollmichpulvernotierungen lassen den Trinkmilchabschluss von +2 ct schlecht aussehen.

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