Mischfutter noch nicht günstiger

Die Großhandelspreise für Futterkomponenten waren zuletzt, bis auf wenige Ausnahmen, von Schwäche geprägt und lagen zum Teil deutlich unter dem Niveau von Mitte Dezember 2013.

Die Großhandelspreise für Futterkomponenten waren zuletzt, bis auf wenige Ausnahmen, von Schwäche geprägt und lagen zum Teil deutlich unter dem Niveau von Mitte Dezember 2013. Dem stetigen Preisrückgang für Getreide gegen Ende des Jahres folgte nach der aktuellen Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) über die globale Versorgungslage ein erneuter Preisrutsch. Das hat sich in den Mitte des Monats erhobenen Mischfutterpreisen noch nicht niedergeschlagen.

Allerdings dürften die Mischfutterpreise im Tagesgeschäft leicht nachgeben, auch wenn gleichzeitig Sojaschrot wieder fester bewertet wird. Die labilen Rohstoffpreise bremsen das Interesse an umfangreichen Deckungskäufen. Allerdings läuft Ende Januar 2014 ein Teil der mittelfristigen Lieferkontrakte aus, so dass Veredelungsbetriebe häufiger nach Offerten fragen, sich aber aufgrund der unsicheren Marktlage noch nicht zum Vertragsabschluss entscheiden können.

Vor allem Schweinemäster sehen sich bei sinkenden Erlösen für ihre Schweine einer immer enger werdenden Kalkulation gegenüber, denn die Mastfutterpreise haben im Vergleich zum Vormonat mit durchschnittlich 286 Euro je Tonne für Vormastfutter und knapp 256 Euro je Tonne für Endmastfutter kaum nachgegeben. Auch die Forderungen für proteinreiches Milchleistungsfutter sind im Vergleich zum Dezember 2013 nur geringfügig zurückgegangen, obgleich Sojaschrot als Einzelfuttermittel im Schnitt 14 Euro je Tonne günstiger offeriert wurde. Vor diesem Hintergrund wurden wieder häufiger Lieferverträge abgeschlossen.

Rapsschrot wird ebenfalls günstiger angeboten, allerdings ist der Preisrückgang mit fünf Euro je Tonne wesentlich geringer. Hinsichtlich der Verfügbarkeit ist das vordere Angebot an Ölschroten überschaubar. Für Ware zur schnellen Lieferung müssen deutliche Aufgelder akzeptiert werden. AMI
 


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