Moskau will doch mehr Getreide exportieren

Russland wird in der laufenden Saison voraussichtlich deutlich mehr Getreide exportieren als bislang erwartet. Wie der stellvertretende Landwirtschaftsminister Ilja Schestakow vergangene Woche in Moskau mitteilte, rechnet das Ressort jetzt mit einer Ausfuhrmenge von 15,5 Mio. t. Bislang war das Exportpotential vom Ministerium auf 10 Mio. t bis 12 Mio. t beziffert worden.

Russland wird in der laufenden Saison voraussichtlich deutlich mehr Getreide exportieren als bislang erwartet. Wie der stellvertretende Landwirtschaftsminister Ilja Schestakow vergangene Woche in Moskau mitteilte, rechnet das Ressort jetzt mit einer Ausfuhrmenge von 15,5 Mio. t. Bislang war das Exportpotential vom Ministerium auf 10 Mio. t bis 12 Mio. t beziffert worden.

Der Internationale Getreiderat (IGC) veranschlagte die russischen Getreideexporte 2012/13 zuletzt auf 12,6 Mio. t; im Vorjahr war die Rekordmenge von 27,2 Mio. t ins Ausland geliefert worden. Schestakow stellte erneut klar, dass die Regierung derzeit keine Beschränkung der Getreideausfuhren erwäge. Überschreite der Export die Marke von 15 Mio. t, sei allerdings zu Beginn des Wirtschaftsjahres 2013/14 mit einem Bestand von nur noch 6 Mio. t Getreide zu rechnen gegenüber noch 17 Mio. t zu Anfang dieser Saison, erklärte der Vizeminister.

Nach Überzeugung des Landwirtschaftsministeriums sollte das Gros an Getreide aus dem Interventionsfonds erst ab Februar 2013 abgegeben werden, führte er weiter aus. Schestakow schloss auch nicht aus, dass in der laufenden Saison sämtliches Interventionsgetreide auf den Markt gebracht wird. Laut amtlichen Angaben verfügte der Fonds vor Start der Verkäufe in der letzen Oktoberdekade über 4,75 Mio. t Getreide. Bis Ende 2012 dürften davon dem Vizeressortchef zufolge 1,0 Mio. t bis 1,1 Mio. t veräußert worden sein. (AgE)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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