EU-Ertragsschätzung für Getreide gesenkt

Der Prognosedienst der EU (MARS) sieht die Getreideernte in den Ländern der Gemeinschaft nicht mehr so optimistisch wie zuvor und senkte die Ertragsschätzung nun um gut drei Prozent auf 53,6 Dezitonnen je Hektar. Damit würden die Erträge nur noch leicht über dem Fünfjahresmittel liegen.

Der Prognosedienst der EU (MARS) sieht die Getreideernte in den Ländern der Gemeinschaft nicht mehr so optimistisch wie zuvor und senkte die Ertragsschätzung nun um gut drei Prozent auf 53,6 Dezitonnen je Hektar. Damit würden die Erträge nur noch leicht über dem Fünfjahresmittel liegen. Vor allem für Frankreich wurde die Weizenertragsschätzung um elf Prozent auf 65,6 Dezitonnen je Hektar reduziert, bleibt damit aber deutlich über den Erwartungen des französischen Landwirtschaftsministeriums, dass nur 55,7 Dezitonnen je Hektar prognostiziert hatte.

Damit liegt der Durchschnittsertrag für Weichweizen nur noch um 0,6 Prozent über dem langjährigen Mittel. Die Ertragsschätzung für Gerste bleibt mit 48,8 Dezitonnen je Hektar um fast vier Prozent über dem Fünfjahresmittel. Weniger Optimismus bringt der Prognosedienst der diesjährigen Maisernte in der EU entgegen und kürzte die Vormonatsschätzung um knapp drei Prozent auf 72,3 Dezitonnen je Hektar. AMI

Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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