Rabobank erwartet steigende Rindfleischimporte der Chinesen

Der Verbrauch von Rindfleisch in China steigt. Wie die Rabobank berichtet, sind steigende Einkommen, veränderte Ernährungsgewohnheiten und die Urbanisierung die Hauptgründe für den wachsenden Appetit auf Rindfleisch.

Der Verbrauch von Rindfleisch in China steigt. Wie die Rabobank berichtet, sind steigende Einkommen, veränderte Ernährungsgewohnheiten und die Urbanisierung die Hauptgründe für den wachsenden Appetit auf Rindfleisch. Da die lokale Produktion mit der steigenden Nachfrage nicht mithalten kann, bietet der chinesische Markt eine große Chance für Exporteure, glauben die niederländischen Experten. Profitieren könnten vor allem Australien, Neuseeland, Brasilien, Uruguay ,Indien und USA.
Der Verbrauch von Rindfleisch in China dürfte weiter steigen und zwar um fast ein Viertel in den kommenden zehn Jahren, erklären die Rabobank-Analysten. Dabei ist Rindfleisch in China eigentlich ein Nischenprodukt. Nur etwa 8 Prozent des Pro-Kopf-Fleischkonsum fallen auf Rindfleisch. Geflügel kommt auf 22 Prozent und Schweinefleisch sogar auf 65 Prozent der Gesamtmenge.
Während die Nachfrage langsam aber sicher wächst, stagniert die chinesische Rindfleischerzeugung seit 2006. Der schleppende Ausbau hat Gründe: Vor allem die schlechte Wirtschaftlichkeit der Rindfleischerzeugung im Vergleich zu Betriebszweigen verhindert den Ausbau. So sind Futtermittel knapp und teuer in China und die Genetik der Tiere nicht optimal für die Fleischerzeugung. Hinzu kommt, dass der chinesische Staat eher andere Bereiche ffördert und so der Zugang zum nötigen Geld somit schwieriger ist.
Der Rindfleischimport wird deshalb in den kommenden Jahren zunehmen. Vor allem Australien dürfte wegen der geografischen Nähe profitieren können. Aber auch andere Exportländer werden Chancen haben, weil sich China erfahrungsgemäß von keinem einzelnen Land abhängig machen will.


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