Rapsanbau in Dänemark deutlich ausgedehnt

In Dänemark ist die Rapsanbaufläche in diesem Jahr kräftig ausgeweitet worden. Wie die staatliche Landwirtschaftsbehörde vergangene Woche auf Basis einer aktuellen Umfrage berichtete, haben die Landwirte in dem skandinavischen Land zur Ernte 2015 rund 193 000 ha Raps ausgesät.

In Dänemark ist die Rapsanbaufläche in diesem Jahr kräftig ausgeweitet worden. Wie die zum dänischen Landwirtschaftsministerium gehörende staatliche Landwirtschaftsbehörde vergangene Woche auf Basis einer aktuellen Umfrage berichtete, haben die Landwirte in dem skandinavischen Land zur Ernte 2015 rund 193 000 ha Raps ausgesät, was gegenüber dem Vorjahr einer Ausdehnung von fast einem Fünftel entspricht.

Die Ausweitung der Rapsfläche ging nach Angaben der Behörde vor allem zu Lasten des Futterbaus. So soll der Anbau von Silomais 2015 mit 183 000 ha um rund 7 000 ha kleiner als im Vorjahr ausfallen. Bei Klee- und Luzernegras ergab die Befragung sogar einen Rückgang um etwa 26 000 ha auf nun 180 000 ha. Deutlich weniger dänische Landwirte setzen zudem in diesem Jahr auf Zuckerrüben. Deren Anbau ist nach den amtlichen Erhebungen um fast ein Drittel auf nur noch 25 000 ha zurückgegangen.

Die dänischen Hauptkulturen Winterweizen und Sommergerste konnten der Behörde zufolge ihre Positionen jedoch verteidigen. Zwar ist der Anbau von Winterweizen um schätzungsweise rund 5 % eingeschränkt worden. Mit rund 578 000 ha aktueller Aussaatfläche bleibt Winterweizen aber auch in diesem Jahr die dominierende Feldfrucht vor Sommergerste mit 513 000 ha. AgE


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