Milchmarkt

Rege Nachfrage nach Milchprodukten am Weltmarkt

Weltweit sind die Preise für Milchprodukte im April weiter gestiegen, sagt die FAO. Aber nicht alle Produkte profitieren.

Der FAO Preisindex für Milchprodukte der Food and Agriculture Organization (FAO) ist im April nochmals gestiegen. Eine lebhafte Nachfrage bei einer gleichzeitigen Unsicherheit über Ozeaniens Exportangebot beflügelte dabei die Preise für Butter, Käse und Vollmilchpulver.

Der Index erreichte im April 215,0 Punkte und übertraf damit den Vormonat um 10,7 Punkte oder 5,2 Prozent. Somit wies der Teilindex das vierte Mal in Folge steigende Tendenzen auf, nachdem zuvor seit Mitte 2018 Preisrückgänge das Bild bestimmt hatten. Das Vorjahresergebnis wurde um 10,9 Punkte überschritten.

Butter, Käse und Vollmilchpulver sind gefragt

In Verbindung mit einer regen Nachfrage nach Butter, Käse und Vollmilchpulver stiegen die internationalen Preisnotierungen im April. Durch die trockenen Witterungsbedingungen wird mit einer weiteren Verknappung des Exportangebotes aus Ozeanien gerechnet, das die Preise zusätzlich steigen ließ. Der saisonal bedingte Produktionsrückgang auf der Nordhalbkugel könnte diesen Effekt noch verstärken. Die Nachfrage nach Magermilchpulver war im April weiterhin verhalten, was sich in schwächeren Preisen wiederspiegelte. Damit musste Magermilchpulver, nach dem Hoch im Februar, den zweiten Rückgang in Folge hinnehmen. AMI

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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