Regen und Dürre drücken Getreideernte in Rumänien

In Rumänien dürften Starkregenfälle einerseits und Dürre andererseits die Ernte erheblich beeinträchtigt haben. Medienberichten zufolge sind regional vor allem der Weizen, die Gerste und der Raps betroffen, weniger stark die Sonnenblumen.

In Rumänien dürften Starkregenfälle einerseits und Dürre andererseits die Ernte erheblich beeinträchtigt haben. Medienberichten zufolge sind regional vor allem der Weizen, die Gerste und der Raps betroffen, weniger stark die Sonnenblumen. Der ehemalige Präsident des rumänischen Bauernverbandes (AFR), Ion Ciorianu, schätzt, dass in Südrumänien die Halmgetreideernte um 20 % bis 30 % unter den Erwartungen bleiben wird. Bei Gemüse seien dort 40 % bis 60 % der Kulturen „zerstört“, so Cioroianu.

Während die Landwirte im Frühsommer noch eine deutlich bessere Ernte als 2013 erwartet hätten, befürchteten sie jetzt einen starken Produktionsrückgang, so der frühere AFR-Präsident. Seine Angaben decken sich mit weiteren Schätzungen, wonach die Weizenernte im Jahresvergleich um etwa 30 % zurückgegangen ist. Die dabei am stärksten von Regen und Hagel betroffenen Bezirke liegen rumänischen Presseberichten zufolge im Südwesten des Landes. Allerdings dürften die hohen Niederschlagsmengen dort dem Mais genutzt haben.

Unter Dürre hat hingegen die Landwirtschaft im Nordosten Rumäniens gelitten. Im vergangenen Jahr waren der amtlichen Statistik zufolge landesweit insgesamt 21,02 Mio t Getreide gedroschen worden, darunter 7,43 Mio t Weizen und 11,37 Mio t Mais. Im Dürrejahr 2012 hatte sich das Getreideaufkommen dagegen insgesamt nur auf 8,19 Mio t belaufen.

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