Rekordgetreideernte in China

In China haben die Bauern 2012 reichlich Getreide gedroschen. Wie das Nationale Büro für Statistik auf Grundlage von Erhebungen in 31 Provinzen mitteilte, wurden in diesem Jahr fast 590 Mio. t Getreide einschließlich Reis geerntet; das waren 3,2 % mehr als 2011. Damit stieg die chinesische Getreideproduktion das neunte Jahr in Folge auf ein neues Rekordniveau.

In China haben die Bauern 2012 reichlich Getreide gedroschen. Wie das Nationale Büro für Statistik auf Grundlage von Erhebungen in 31 Provinzen mitteilte, wurden in diesem Jahr fast 590 Mio. t Getreide einschließlich Reis geerntet; das waren 3,2 % mehr als 2011. Damit stieg die chinesische Getreideproduktion das neunte Jahr in Folge auf ein neues Rekordniveau. Maßgeblichen Anteil am diesjährigen Wachstum hatten die höheren Flächenerträge: Im Schnitt wurden 53 dt/ha vom Acker geholt; das entsprach einem Zuwachs von 2,6 % gegenüber der vorangegangenen Erntesaison. Zudem wurde die Getreideanbaufläche leicht um 0,6 % auf etwa 111 Mio. ha ausgedehnt. Nach Angaben der amtlichen Pekinger Nachrichtenagentur Xinhua hat dabei Mais den Reis als wichtigste Anbaufrucht in China abgelöst. Der Maisdrusch brachte in diesem Jahr einen Gesamtertrag vom 208 Mio. t; das entsprach einem Zuwachs von 8 % im Vergleich zu 2011. Die Reisernte legte gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % zu und erreichte 204 Mio. t. Drittwichtigste Getreidefrucht für die Bauern in der Volksrepublik blieb Weizen mit einem Ernteergebnis von rund 121 Mio. t, womit die Erzeugungsmenge der Vorsaison um 2,7 % übertroffen wurde. Chinesische Regierungsstellen führten die diesjährige Spitzenernte einerseits auf die günstigen klimatischen Bedingungen zurück; andererseits wurde auch auf die staatlichen Stützungspolitiken für die Erzeuger verwiesen. Laut Xinhua hat die chinesische Regierung in diesem Jahr ihr Produktionsförderprogramm ausgeweitet und die Mindestankaufspreise für Weizen und Reis angehoben, um die Erzeugung zu stimulieren. Zudem wurden von der Zentralregierung die Einführung moderner Technologien, ein verbesserter Pflanzenschutz und die Abmilderung von Dürreschäden mit umgerechnet 408 Mio. Euro gefördert. Wichtigste Getreideanbauregionen in China waren 2012 die Provinzen Heilongjiang und Henan mit einer Erntemenge von jeweils rund 57 Mio. t oder knapp 10 % der Gesamtproduktion. (AgE)


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