Rindfleischexporte Argentiniens sinken auf Rekordtief

Die argentinischen Rindfleischexporte sind auf dem tiefsten Niveau seit 20 Jahren. In der ersten Jahreshälfte wurden nur 60.295 t i Wert von 408 Mio. € ausgeführt, was nach Angaben des AIZ einem Rückgang von 27 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Vorfeld prognostizierte das USDA Ausfuhren von 280.000t, doch diese Marke wurde weit verfehlt.

Die argentinischen Rindfleischexporte sind auf dem tiefsten Niveau seit 20 Jahren. In der ersten Jahreshälfte wurden nur 60.295 t i Wert von 408 Mio. € ausgeführt, was nach Angaben des AIZ einem Rückgang von 27 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Im Vorfeld prognostizierte das USDA Ausfuhren von 280.000t, doch diese Marke wurde weit verfehlt. Gründe dafür liegen in der seit Jahren extrem ansteigenden Inflation und einem für den Export ungünstigen Wechselkurs durch den starken Peso.
2009 zählte Argentinien noch zu den drei größten Rindfleischexporteuren weltweit mit 655.000 t, doch diese Zeiten sind lange vorbei. Exportbeschränkungen und Preiskontrollen der Regierung veranlassten argentinische Züchter zu massenhaftem Schlachten der Rinder, ein rapider Bestandsabbau war die Folge. Im letzten Jahr lockerte die Regierung die Markteinschränkungen, doch der Rinderbestand im Land wächst nur langsam wieder.

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