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Russland: Prognose für Rapsexporte 2021/22 um ein Viertel reduziert

Höherer Exportzoll und gesteigerte Verarbeitung in den Ölmühlen sind Ursachen für die Senkung der russischen Rapsexporte.

Russland kann im laufenden Wirtschaftsjahr (September 2021 bis August 2022) rund 520.000 t Raps an den Außenmärkten absetzen, prognostiziert der landwirtschaftliche Analysen- und Informationsdienst APK-Inform.

Im Vergleich zur vergangenen Saison wären das zwar um 24 % weniger, allerdings würden die Ausfuhren in etwa dem in den Wirtschaftsjahren davor verzeichneten hohen Niveau entsprechen, zitiert aiz.info aus der Voraussage.

Den erwarteten Exportrückgang führen die Experten einerseits auf die Anhebung des Exportzolls im Januar 2021 von bis dahin 6,5 auf 30 % auf die Absätze von Raps außerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) zurück, andererseits auf den erhöhten Bedarf der russischen Ölmühlen.

Zugleich machte APK-Inform darauf aufmerksam, dass im August, dem letzen Monat der Saison 2020/21, die Ausfuhren der Ölsaat aus dem Land mit fast 150.000 t auf das 8,5-Fache der im Juli verzeichneten Menge stiegen und damit den bisherigen Monatsrekord um 8 % übertrafen.

Der sprunghafte Zuwachs sei auf eine hohe Nachfrage der Ölmühlen im benachbarten EAWU-Partnerland Weißrussland zurückzuführen. Wie berichtet, haben die russischen Rapsexporte im gesamten vergangenen Wirtschaftsjahr mit rund 680.000 t ein neues Rekordhoch erreicht.


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