Schweinemarkt: Geschlossene Hauspreis-Front Premium

Es bahnte sich gestern Mittag schon an. Obwohl Schlachtschweine knapp und gesucht sind, akzeptieren die großen Schlachtunternehmen in Deutschland den VEZG-Preis von 1,47 €/kg SG für die neue Schlachtwoche nicht.

Die Schlachthöf sind sich einig. (Bildquelle: top agrar)

Es bahnte sich gestern Mittag schon an. Obwohl Schlachtschweine knapp und gesucht sind, akzeptieren die großen Schlachtunternehmen in Deutschland den VEZG-Preis von 1,47 €/kg SG für die neue Schlachtwoche nicht. Geschlossen und fast zeitgleich teilten die Einkäufer von Tönnies, Vion, Westfleisch und Danish Crown ihren Lieferanten nach der Veröffentlichung des neuen ...

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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von Erwin Schmidbauer

Wundert es da noch?

Hauspreise sind ganz wichtig, schliesslich will Tönnies billig Schweinefleisch nach Mexiko liefern: https://www.topagrar.com/news/Markt-Marktnews-Toennies-liefert-nach-Mexiko-9205065.html

von Matthias Zahn

Klar erkannt....

Die letzten beiden Sätze treffen den Nagel auf den Kopf. Aber so ist es nicht nur bei den Schweinen sondern auch schon (fast) bei der Milch! Und warum? Weil wir Bauern den Markt in unserem tun und handeln viel zu sehr vernachlässigt haben. Immer nur liefern ohne Plan und Ziel rächt sich jetzt. Es wird eine der großen Herausforderungen in den nächsten Jahrzehnten sein, uns unseren Einfluss am Markt zurück zu erobern.

von Renke Renken

Und das Gleiche in der Milchbranche,

die schlechten Milchpreise lagen in der Vergangenheit angeblich auch immer mit daran, das zu viele Molkereien am Markt agieren. Wenn wir aber erst nur 4, 5 oder 6 Molkereien haben, dann sprechen die unter Garantie auch die preise ab.

von Andreas Demann

Bei Lieferung an Schlachtunternehmen mit Hauspreisen Verladezeiten vorgeben. Morgens von 9 bis 11 und nachmittags von 13:30 bis 16:00. Wenn schon die Preise nicht gut für die Gesundheit sind dann zumindest die Arbeitszeiten.

von Andreas Kühnbach

Wie auch bei der Milch, am besten noch mehr produzieren. Was soll schon helfen, außer nicht mehr mitspielen.

von Wolfgang Daiber

ganz klare Ansage!

1) ermitteln wer damit angefangen hat...2) die Lieferung an die betreffenden Unternehmen für mindestens 2 Wochen stoppen....3) Strafanzeige gegen die verantwortlichen in diesen Unternehmen wegen Preisabsprache... .......Kartellamt AUFGEWACHT...oder seit IHR auch schon Gekauft???? .... 4)Telefonüberwachung durch die Staatsanwaltschaft...Anfangsverdacht ist vorhanden. das wäre erst der Anfang mal sehen ob wir diesem TREIBEN ein Ende machen Können Gruß aus dem heißen Süden

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