Sojabohnen

Sojabohnen fahren Achterbahn

Die Notierungen für Sojaschrot und Sojabohnen sind nach einem starken Plus erneut deutlich ins Minus gedreht. Ölschrote bleiben aber knapp verfügbar.

Die Ölschrotpreise waren in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen, besonders die Sojaschrotpreise haben im Verlauf dieser Woche kräftig angezogen. 44er Ware kostete im deutschen Großhandel zuletzt 388 EUR/t und damit 23 % mehr als in der Vorwoche, 49er Sojaschrot hat sich in der gleichen Zeit um 20 % auf 413 EUR/t verteuert. Eher werden die Notierungen von den Entwicklungen auf dem internationalen Markt für Sojabohnen und -schrot getrieben. So stiegen die Sojaschrotkurse in Chicago bis Mittwoch auf das höchste Niveau seit August 2018. Unterstützung fanden sie in der spürbaren Nachfragebelebung am US-Kassamarkt.

Ebenso schnell wie der Anstieg kam es gestern an der Börse in Chicago aber auch wieder zu Verlusten. Der vordere Sojaschrottermin verlor gut ein Drittel seiner vorherigen Gewinne wieder.

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