Starkregen beschädigt argentinische Weizenfelder

Die argentinische Weizenerzeugung könnte im Wirtschaftsjahr 2015/16 deutlich kleiner ausfallen als im Vorjahr. Hauptgrund ist ein Verlust von Aussaatfläche. Sehr starke Regenfälle haben den jüngst bestellten Flächen geschadet, sodass mit hohen Verlusten zu rechnen ist.

Die argentinische Weizenerzeugung könnte im Wirtschaftsjahr 2015/16 deutlich kleiner ausfallen als im Vorjahr. Hauptgrund ist ein Verlust von Aussaatfläche. Sehr starke Regenfälle haben den jüngst bestellten Flächen geschadet, so dass nach Angaben des Bauernverbandes mit einem Verlust von 6 Prozent des Areals gerechnet werden muss. Die Börse in Buenos Aires ist sich hinsichtlich des Umfanges noch nicht so sicher. Zumindest sind acht Prozent der 3,7 Millionen Hektar sehr stark von den Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen worden.

Dieser unerwartete Ausfall trifft auf eine ohnehin schon rückläufige Entwicklung. Die Aussaatfläche war gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 16 Prozent zurückgenommen worden. Zusätzlich mit den nun geschätzten sechs Prozent könnte das zum geringsten Anbauumfang seit 2009 führen. Die jüngste Produktionsschätzung veröffentlichte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) mit 11,1 Millionen Tonnen Weizen aus Argentinien. Das wären elf Prozent weniger als im Vorjahr. Erste Analysten erwarten nun nur noch eine argentinische Weizenernte von acht bis neun Millionen Tonnen, nachdem im Vorjahr noch 12,8 Millionen Tonnen Weizen geerntet wurden. (AMI)


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