Steigt Agravis bei Bayernhof ein?

Die Agravis Raiffeisen AG will offenbar ihr Engagement in Süddeutschland ausbauen. Wie die Agrarzeitung berichtet, wird Agravis als Kandidat für eine 25 %-Beteiligung an der Vertriebsgesellschaft Bayernhof gehandelt. Hinter der Bayernhof stehen 14 Erzeugergemeinschaften und 2000 landwirtschaftliche Betriebe.

Bayernhof-Standort (Bildquelle: Bayernhof)

Die Agravis Raiffeisen AG will offenbar ihr Engagement in Süddeutschland ausbauen. Wie die Agrarzeitung berichtet, wird Agravis als Kandidat für eine 25 %-Beteiligung an der Vertriebsgesellschaft Bayernhof gehandelt. Hinter der Bayernhof stehen 14 Erzeugergemeinschaften und 2000 landwirtschaftliche Betriebe. Die Gesellschaft schlägt rund 450.000 t Getreide pro Jahr um. 45 Mitarbeiter verteilen sich auf drei Landläger, vier Hafenstandorte. Der Einstieg könnte demnach Anfang 2019 erfolgen, noch sei nichts endgültig entschieden, man sei aber auf einem guten Weg, berichtet der Bayernhof-Geschäftsführer Stefan Heinrich gegenüber der Agrarzeitung.

Agravis ist in Bayern bereits in Bamberg und Straubing aktiv. An der Donau produzieren die DoFu GmbH jährlich rund 60.000 t Mischfutter für den Süddeutschen Markt. Der eigentlichen Nr. 1 in Bayern, der Baywa AG dürfte das Engagement der norddeutschen Konkurrenz kaum schmecken. Allerdings setzen die Münchener seit einiger Zeit eher auf globales Wachstum. In die Lücke auf dem süddeutschen Heimatmarkt rückt nun die Agravis immer stärker vor.

Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Diedrich Stroman

Größenwahn?

Die Konzerne die im Dienste der Landwirtschaft stehen werden immer größer, haben ihr Geld an der Landwirtschaft verdient, die Gehälter und Kassen gefüllt und streben nun auf den für die Bauern arbeitenden Erzeugergemeinschaften das Wasser abzugraben und gerade Agrarkonzerne beteiligen sich nicht an Ausschreibungen diese großen Player um den Rohstoffmarkt der Landwirtschaft, die Konkurrenz wird aufgekauft um die Märkte zu kontrollieren und zu führen, aber nicht um der Landwirtschaft zu dienen, so wie Raiffeisen es mal angedacht hatte!!

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