Ernte 2019

Überdurchschnittliche Weizenerträge in der EU erwartet Premium

Im Osten des Vereinigten Königreichs, in den Niederlanden, Norddeutschland, Polen, Dänemark, Schweden, dem Baltikum hat es in den vergangenen Wochen immer wieder geregnet.

Die Niederschläge waren durchschnittlich, sodass in manchen Regionen weitere und teilweise überdurchschnittliche Regenfälle nötig sind, damit die Feldkulturen ihr Ertragspotenzial verwirklichen können. Sie werden dort benötigt, wo 2018 die Trockenheit besonders ausgeprägt war und die Bodenwasserspeicher bis jetzt noch nicht wieder aufgefüllt sind. In anderen Teilen Europas hat es die benötigten überdurchschnittlichen Regenfälle indes schon gegeben. Das gilt für Italien, Slowenien, Kroatien, Österreich, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und den Westen der Ukraine, also vor allem Staaten in Ost- und Südosteuropa. Die Niederschläge haben die Bodenwasserspeicher in diesen Regionen wieder ...

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Bundesregierung plant weitere Verschärfungen in der Düngeverordnung

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Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Diedrich Stroman

Super Analyse!

Der Leserbriefschreiber diese ganze geschachere um die Ernten dient zu 90 Prozent mit Wettermeldungen angetriebenen Druck den Börsianern und nicht dem Bauern! Und immer hat der Getreidepreis eine Eckpreis Funktion für die geamte Landwirtschaft, und dieser darf um Himmels Willen nicht durch die Decke gehen! Am liebsten bei 15 bis 17 Euro je dt hängen bleiben! Ausser dem Landwirt, alle danach haben ihre satten Margen auch der Staat mit der Strassenräuber Maut je dt 0,20 Cent!!Man lassen wir uns verarschen!

von Klaus Fiederling

Von dem was sein kann, können wir Bauern nicht leben!

??? - Vorstehender Artikel, 2. Absatz, Satz 3 + 4: „In anderen Teilen Europas hat es die benötigten überdurchschnittlichen Regenfälle indes schon gegeben. Das gilt für Italien, Slowenien, Kroatien, ÖSTERREICH, Tschechien, die Slowakei,...“ ****Zitat weiter, letzter Absatz, Satz 1: „Während allerdings das Minus in Deutschland mit nicht einmal zwei Prozent relativ gering ist, werden für ÖSTERREICH, Estland, Ungarn, Tschechien und allen voran für Spanien deutliche Ertragseinbußen vorausgesagt...“ // Wie korrespondieren eben diese gegensätzlichen Aussagen demnach miteinander!? - Genau ein solche Diffusität von Erwartungen, auf die wirklich jeder Bauer verzichten kann. Hungerlöhne wollt ihr uns bewilligen, dann sagt das so auch unmissverständlich! // Replik ferner: Händler und Hersteller jammern derzeit über den Absatzeinbruch im Stickstoffdüngergeschäft; von etwa einem Drittel weniger wird berichtet, das demzufolge auf der Fläche auch bis dato NICHT ausgebracht wurde seitens der tumben Bauern. Nach Prof. Taubes wissenschaftlicher Meinung ernähren sich unsere Pflanzen ohnedies einzig und alleine von Luft und der noch unerschöpflicheren Bauernliebe. - Ja, ...und wenn dies im Ergebnis nun zu den obig prophezeiten Durchschnittserträgen über dem langjährigen Mittel liegend führt -demnach auch wieder das eine berühmte Drittel gesichert zu sein scheint, das niemand braucht und auch niemand haben will- so vergessen wir endlich die kaum mehr kalkulierbare Niederschlagssituation im Vegetationsverlauf, infolge des Klimawandels rasant zunehmende Starkwettereinflüsse, den vom Menschenhirn gestalteten DüVO-Irrsinn etc. pp.; wir müssen nur fest daran glauben: DER HIMMEL VON UNS BAUERN HÄNGT VOLLER GEIGEN (selbst wenn diese vollkommen verstimmt nur noch Misstöne produzieren können). Der Klimawandel hält für die Vielzahl der Verbraucher indes jedes noch so exotische Gourmetträumchen ganzjährig bereit; wenn juckt es dabei schon, dass unsere heimischen Wälder unverkennbar erbärmlich vertrocknen, obendrein zerstörend von einer explodierenden Insektenvielfalt kahlgefressen werden, die auch vor dem euphorisch gehuldigten Öko-Landbau nicht Halt macht, immerhin erfährt der zwischenzeitlich mit über 10% der Flächen den gewünschten BOOM. Unter solchen agrarpolitisch extrem forcierten Glückseligkeiten spielt es doch wirklich eine absolut untergeordnete Rolle, dass gerade eben diese Flächen mit einem förmlichst explodierenden Pilzdruck dato zu kämpfen haben, der selbst jeden konventionellen Nachbarn so manches Albträumchen durchleben lässt. - Trotzdem sind ganz offensichtlich die Börsennotierungen, angesiedelt bei um die 180,00 €/t noch eindeutig zu positiv bewertet, PREISDRUCK muss(!) geschaffen werden, damit das ökologische Gewissen erleichtert werden kann, wenn immer noch das eine Drittel in der Tonne verschwindet... // Brauchen wir solche Schätzometrien wirklich, wenn in 4 Wochen die Welt vielleicht schon ganz anders aussieht....!?

von Renke Renken

Schon erstaunlich,

daß es Menschen gibt, die eine durchschnittliche Ernte mit 59,6 dt oder 41,4 dt als Durschschnittswert für eine ganze Republik vorhersagen können.

von Gerhard Steffek

Man freut sich nur einmal -

Vorher oder Nachher! Solange kein Hektar gedroschen ist, kein Korn im Speicher, sind solche Vorhersagen nur Glaskugelleserei. Mögen sie jetzt vielleicht Mehrerträge sehen wollen, was aber, wenn in der nächsten Zeit die vorhergesagte Hitzewelle alles verbrennt? Solche Milchmädchenrechnungen sind leider aber nicht nur eines: Zeitvergeudung! Denn durch solche Vorhersagen wird nur erreicht das die Preisentwicklung nicht das ergibt was sie sein sollte. Auskömmlich für die Bauern und genauso notwendig wie derzeit noch jeder Tropfen Wasser.

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