Ukraine liefert mehr Soja und Fleisch in die EU

Die Ukraine hat ihre Ausfuhren an Sojabohnen und Fleisch in die EU zuletzt kräftig gesteigert. So exportierte das Land in der Vermarktungssaison 2017/18 bislang rund 800 000 t Sojabohnen in die EU; das wären 54 % mehr als im Vorjahr. Auch die Fleischausfuhren in die EU florieren.

Die Ukraine hat ihre Ausfuhren an Sojabohnen und Fleisch in die EU zuletzt kräftig gesteigert. So exportierte das Land in der noch bis Ende August dauernden Vermarktungssaison 2017/18 nach Berechnungen der Unternehmensberatung APK Inform bislang rund 800 000 t Sojabohnen in die EU; das wären 54 % mehr als im Vorjahr.

Wie das Online-Fachmagazin „agrotimes.net“ dazu weiter berichtete, verdrängte die Gemeinschaft damit die Türkei vom ersten auf den zweiten Platz der Auslandskunden für ukrainische Sojabohnen. Die Türkei bezog im selben Zeitraum 717 000 t Sojabohnen aus der früheren Sowjetrepublik.

Auch beim Absatz von Fleisch und Fleischwaren war die EU zuletzt der wichtigste Abnehmer aus Sicht der Ukraine. Das Online-Fachmagazin „agronews.ua“ beziffert den betreffenden Anteil für das erste Halbjahr 2018 auf 31 %. Davon entfielen 21 Prozentpunkte allein auf die Niederlande. Deutschland rangierte mit 6,1 Prozentpunkten auf dem fünften Platz in der Liste der Empfangsländer für Fleisch aus der Ukraine. Der gesamte Exportwert an ukrainischem Fleisch und entsprechenden Erzeugnissen belief sich in den ersten sechs Monaten 2018 auf 304 Mio $ (266 Mio Euro), nach 265 Mio $ (232 Mio Euro) im Vorjahreszeitraum. Für die zweite Hälfte 2018 prognostizieren die Experten eine weitere Zunahme, vor allem für Geflügelfleisch. AgE

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