US-Farmer reduzieren Schweinebestände wegen hoher Futterkosten

Angaben des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zufolge stocken US-Farmer bereits seit einiger Zeit ihre Schweinebestände infolge hoher Futterkosten und wirtschaftlicher Einbußen deutlich ab. Die Schweineschlachtungen lagen deshalb in den vergangenen Wochen merklich über dem Vorjahresniveau und führten zu einem Überangebot am Fleischmarkt mit entsprechendem Preisdruck.

Angaben des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zufolge stocken US-Farmer bereits seit einiger Zeit ihre Schweinebestände infolge hoher Futterkosten und wirtschaftlicher Einbußen deutlich ab. Die Schweineschlachtungen lagen deshalb in den vergangenen Wochen merklich über dem Vorjahresniveau und führten zu einem Überangebot am Fleischmarkt mit entsprechendem Preisdruck. Laut Statistik des US-Agrarressorts waren Ende Juli bereits 20 % mehr Schweinefleisch im Lager als zum Vorjahreszeitpunkt.
Am vergangenen Freitag schloss der Oktober-Kontrakt für Magerschweine an der Chicago Mercantile Exchange (CME) mit einem Kursniveau von 1,23 €/kg,
was einem Rückgang um rund 15 % im Vergleich zum Juli bedeutet. Das niedrige Preisniveau könnte sich Experten zufolge noch bis in das Jahr 2013 hineinziehen. Dann dürfte sich aber nach und nach der geschrumpfte Schweinebestand in einem knappen Angebot bemerkbar machen und die Preise wieder steigen lassen. An der Warenterminbörse in Chicago lagen die Kurse für Futures mit Fälligkeit im Sommer 2013 am vergangenen Freitag nur noch knapp unter der Marke von 1,70 €/kg. (AgE)


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