Weizen-Weltmarkt

USDA: China braucht noch mehr Weizen

Chinas Weizenverbrauch soll weiter steigen, erwartet das US-Agrarministerium. Washingtoner Experten taxieren jetzt den Bedarf im „Reich der Mitte“ für 2020/21 auf 145 Mio.t.

Der Weizenverbrauch Chinas und damit auch sein Einfuhrbedarf dürfte 2020/21 nach Einschätzung des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) noch umfangreicher ausfallen als bislang vorausgesagt. Die Washingtoner Marktexperten sehen die betreffende Menge laut ihrem Bericht zum internationalen Getreidemarkt vom Dienstag vergangener Woche (9.3.) jetzt auf den Rekord von 145 Mio. t Weizen zusteuern; bislang waren „nur“ 140 Mio. t erwartet worden.

Damit würde der Vorjahresverbrauch um 19 Mio t übertroffen. Begründet wird die Aufwärtskorrektur mit einem voraussichtlich höheren Bedarf an Futterweizen. Im Einklang mit der höheren Verbrauchsprognose für China hob das US-Landwirtschaftsministerium auch seine Vorhersage für den globalen Weizenbedarf in der laufenden Vermarktungssaison an, und zwar um 6,6 Mio t auf 775,9 Mio t. Dieser Menge dürfte aber nach Einschätzung der Fachleute auch eine Rekordproduktion von 776,8 Mio t Weizen gegenüberstehen; Anfang Februar war mit 773,4 Mio t gerechnet worden. Mit dieser optimistischeren Schätzung orientiert sich das USDA an aktualisierten Daten des Australischen Amts für die Land- und Rohstoffwirtschaft (ABARES) in Canberra, das die...


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