Rinderschlachtung

Vion übernimmt belgischen Rinderschlachtbetrieb

In Deutschland und den Niederlanden verzichtet Vion auf Marktanteile bei den Rinderschlachtungen. In Belgien steigt der Konzern hingegen neu ein.

Der niederländische Schlachtkonzern Vion expandiert in Belgien und übernimmt den Rinderschlachtbetrieb Adriaens. Der Betrieb im belgischen Zottegem beschäftigt 126 Mitarbeiter und schlachtet und zerlegt die für die Region typischen Fleischrinder.

Die Kapazität beziffert Vion mit rund 1.500 Rindern pro Woche, die künftig für die neue Organisation „Vion Beef Belgium“ verarbeitet werden. Der moderne Rinderschlachthof ist Bio-zertifiziert und bietet Halal-Schlachtungen an.

Ronald Lotgerink, CEO von Vion, verspricht sich von der Übernahme eine bessere Streuung der Rindfleisch-Aktivitäten in Westeuropa. „Wir wollen in dieser Fleischrinder-Region starke Beziehungen zu Landwirten und Kunden aufbauen,” erklärt David De Camp, COO Beef bei Vion. Die Übernahme sei Teil der Vion-Strategie, starke regionale Lieferketten zu entwickeln.

Vion beschnupperte Adrians schon länger

Für Vion ist das belgische Unternehmen nicht unbekannt. Auf Nachfrage von top agrar erklärt Vion, daass man schon einige Monate mit Adriaens in Form von der Lohnschlachtungen zusammenarbeite. Man wolle das derzeitige Volumen an Rindern in Belgien erhalten, erklärt De Camp. Er schließe eine spätere Expansion des belgischen Geschäft ab auch nicht aus.


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