Vion: „Wir brauchen auch leichte und schwere Schweine“ Premium

Der Schlachtkonzern Vion erlaubt in den Niederlanden plötzlich mehr Streuung bei Gewicht und Fett. Schweinehalter unterschreiben nun reihenweise Lieferverträge. top agrar hat den Vion-Manager Frans Stortelder und zwei Landwirte gefragt, was dahinter steckt.

Vion-Manager Frans Stortelder (Bildquelle: Werkbild)

Der Schlachtkonzern Vion erlaubt in den Niederlanden plötzlich mehr Streuung bei Gewicht und Fett. Schweinehalter unterschreiben nun reihenweise Lieferverträge. top agrar hat den Vion-Manager Frans Stortelder und zwei Landwirte gefragt, was dahinter steckt. Die Reportagen lesen Sie in der top agrar-Ausgabe 12/2017 Herr Stortelder, in den Niederlanden revolutionieren Sie gerade Ihren Lebendeinkauf. Warum? Stortelder: Der Weltmarkt ist voller interessanter Sub-Märkte für spezielle Qualitäten. Wir wollen mit unseren Produkten die Wünsche der internationalen Kunden präziser bedienen. Das gelingt aber nur, wenn wir unseren Einkauf grundlegend ändern. Erzeugen die Schweinehalter nicht mehr die Tiere, die der Markt nachfragt? Stortelder: So paradox es klingt: Es liegt daran, dass die Schweinehalter immer besser werden. Die Schlachtpartien werden immer einheitlicher und homogener. Uns fehlen heute einfach die Ausreißer. Früher bekamen wir fast mit jeder Liefergruppe auch sehr leichte, sehr schwere oder auch sehr fette Tiere. Als Schlachtunternehmen haben wir die Schlachtkörper dann sortiert, sodass wir für jeden Kunden das Richtige hatten. Sind die Bedürfnisse der Kunden denn wirklich so unterschiedlich? Stortelder: Ja. Wir spüren das tagtäglich, weil wir rund 60 % unserer Waren exportieren. Jedes Land hat spezielle Wünsche. Italiener wollen zum Beispiel besonders ...

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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Preisabschlüsse: Was heißt das für die Milchpreise?

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