Wenig Fleisch und Butter in US-Kühlhäusern

In den USA sind die Kühlhäuser derzeit mit deutlich weniger Fleisch und Milcherzeugnissen gefüllt als im Vorjahr. Wie aus einem aktuellen Bericht des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) hervorgeht, befanden sich Ende September 2014 rund 66 300 t Butter auf Lager.

In den USA sind die Kühlhäuser derzeit mit deutlich weniger Fleisch und Milcherzeugnissen gefüllt als im Vorjahr. Wie aus einem aktuellen Bericht des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) hervorgeht, befanden sich Ende September 2014 rund 66 300 t Butter auf Lager; das waren gut 39 400 t oder 37 % weniger als zwölf Monate zuvor. Die Vorräte an Käse fielen mit knapp 460 000 t um 5,4 % geringer aus als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt.

Beim Fleisch machte sich das meist kleinere Schlachtviehangebot in rückläufigen Beständen bemerkbar: Ende des dritten Quartals 2014 waren laut USDA 169 300 t Rindfleisch eingefroren; binnen Jahresfrist hat die Lagermenge um mehr als 16 % abgenommen. Die Schweinefleischvorräte gingen im gleichen Zeitraum um 4,0 % auf rund 247 200 t zurück. Dabei befanden sich im Vorjahresvergleich 12 % weniger Schinken und 14 % weniger Koteletts im Kühlhaus; lediglich die Menge eingefrorener Schweinebäuche war um gut 40 % größer als Ende September 2013.

Ein geringeres Angebot aus Beständen gab es auch im Bereich Geflügelfleisch; insgesamt warteten zum Ende des dritten Quartals 2014 etwa 500 000 t in den Kühlhäusern auf Käufer; das waren rund 10 % weniger als vor Jahresfrist. Dabei nahm die Lagerhaltungsmenge von Putenfleisch um 10,5 % ab; bei Hähnchenfleisch fiel das Minus mit 9,2 % nur unwesentlich geringer aus. AgE


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