Thünen-Institut

Tierhalter spezialisieren sich in Veredelungshochburger weiter

Die neuen Steckbriefe des Thünen-Instituts sind raus: Während sich die Tierhaltung in den Zentren weiter konzentrierte, nahm sie in Süddeutschland ab.

Das Thünen-Institut hat seine Steckbriefe zur Tierhaltung in Deutschland aktualisiert. Während sich die Schweine- und besonders die Geflügelfleischproduktion in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt hat, stagniert die Rindfleischproduktion. Die gesamte Fleischproduktion in Deutschland lag im Jahr 2018 bei gut 8,7 Millionen Tonnen (inklusive Innereien sowie Schlacht- und Nebenerzeugnissen). Hiervon entfiel der größte Teil, rund 5,4 Millionen Tonnen, auf Schweineschlachtungen, gefolgt von Geflügel- und Rinderschlachtungen.

Nach wie vor ist Deutschland beim Fleisch ein Nettoexporteur, allerdings in den letzten zwei Jahren mit leicht rückläufiger Tendenz. Hauptausfuhrgut ist mit großem Abstand Schweinefleisch.

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch ist in Deutschland in den zurückliegenden 10 Jahren relativ konstant geblieben und lag im Jahr 2018 bei 88 kg.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Veredelungshochburger??

Wo kann ich den kaufen? Welchen Nährwert hat er? Ich denke es wäre sinnvoll, die Überschrift der Rechtsschreibung und dem Sprachgebrauch anzupassen!

von Gerhard Steffek

Also -

so viel ich weiß gibt es auch andere Zahlen beim Pro-Kopf-Verbrauch. Da beläuft sich die Menge auf etwas über 60 kg. Hier aber wären es 88 kg. Was stimmt denn nun?

von Ernst Storm

Wortwahl

mit "Steckbriefen"sucht man Verbrecher. das Wort ist in dem Zusammenhang doch wohl fehl am Platze!!ernst Storm

Anmerkung der Redaktion

Heißt bei denen offiziell so...

von Jakob Lechner

Entwicklung 2016 - 2018

Guten Morgen, es wäre noch viel interessanter zu sehen, was die letzten zwei Jahre passiert ist, da sich hier die Prozesse deutlich verändert haben. 2016 ist Schnee von gestern oder vorgestern!

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