Öffentlichkeitsarbeit

"Danke-Anhänger": Landwirte bedanken sich bei Verbrauchern

Quer durch Deutschland ist der "Danke-Anhänger" unterwegs. Dabei soll das bunte Gefährt vor allem an stark besuchten Plätzen oder Straßen für die Verbraucher gut sichtbar für einige Tage stehen.

„Vielen Dank für Ihre Unterstützung!“ ist in großen Lettern auf einem Anhänger von „Land schafft Verbindung“ (LSV) zu lesen. Für vier Tage war dieser 7,5 m lange Anhänger zu Gast im Kreis Minden-Lübbecke. Mit diesem farbenfrohen Anhänger möchten die Landwirte „Danke“ zu den Verbrauchern sagen und Spenden für „Ärzte ohne Grenzen“ einsammeln.

Regionale Produkte

Die Menschen haben in der Corona-Krise die Vorteile, die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln, kennen und schätzen gelernt. „Dass die Corona-Krise bei all den negativen Folgen, auch Positives hervorbringen kann, dafür steht symbolisch der Danke-Anhänger“, erklärt Landwirt Julian Aping aus Stemwede-Westrup. Er hatte organisiert, dass der Anhänger in den Mühlenkreis kommt.

„In Corona-Zeiten wurden mehr regionale Produkte in den Hofläden der heimischen Landwirte gekauft“, erläutert Michel Oevermann, der einen Hof mit Direktvermarktung in Hüllhorst-Oberbauerschaft hat. „Wir Landwirte hoffen, dass sich auch über die Corona-Krise hinaus die Bedeutung der Versorgung mit regionalen Lebensmitteln dauerhaft im Bewusstsein der Menschen verankert“, ergänzt Junglandwirte Stefan Schmidt. Und dass auch die Politik erkenne, wie wichtig die heimische Landwirtschaft sei und das bei ihrem Handeln berücksichtige, fordert der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Minden-Lübbecke Rainer Meyer.

Gruppenbild

Rainer Meyer, Nina Keßmann, Silke und Michel Oevermann, Julian Aping und Stefan Schmidt. (Bildquelle: WLV)

Staffelfahrt quer durch Deutschland

Über einen GPS-Sender lässt sich der Anhänger jederzeit orten. „Geplant ist, dass der Anhänger quer durch Deutschland unterwegs ist“, erläutert Julian Aping. „Er wird quasi von Landwirt zu Landwirt gereicht.“ Dabei soll das bunte Gefährt vor allem an stark besuchten Plätzen oder Straßen für die Verbraucher gut sichtbar für einige Tage stehen. Auf dem Weg sollen Spenden gesammelt werden von Berufskollegen sowie dem vor- und nachgelagerten Bereich der Landwirtschaft, so Aping. Damit wollen sie die Aktion „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützen. Außerdem verteilen die Landwirte Infomaterial für Verbraucher sowie Bastelbögen für Kinder.


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