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Mahnwache in Münster mit Unterstützung aus Bayern

Nach Bauern aus Unterfranken sind am Montag auch Kollegen aus Ober- und Niederbayern nach Münster gekommen, um die dortige Mahnwache vor der SPD-Geschäftsstelle zu unterstützen.

Seit mehreren Wochen gibt es vor der Geschäftsstelle der SPD in Münster eine Mahnwache, organisiert von „Land schafft Verbindung“. Nun haben sich auch Landwirte aus Bayern auf den Weg gemacht, um ihre Kollegen vor Ort zu unterstützen.

Nach den umstrittenen Äußerungen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Bericht zur Lage der Natur am 19.05.2020 kam es am 28.05.2020 zu deutschlandweiten Protesten von Landwirten. Im Zuge dessen wurde auch eine Mahnwache vor der SPD-Heimat-Geschäftsstelle der Ministerin in Münster errichtet.

Die Kritik der Bauern: "Frau Schulze macht in erster Linie die Landwirtschaft für den Rückgang der Biodiversität verantwortlich. Wir Landwirte wehren uns gegen die Diffamierung und einseitige Stimmungsmache durch die Politik. Der Rückgang der Biodiversität muss ganzheitlich betrachtet werden. Wir fordern keine ideologische, sondern eine sachliche Betrachtung der Lage."

Seit knapp drei Wochen harren die Bauern vor der SPD-Geschäftsstelle nun schon aus. Zur Unterstützung kamen vor ein paar Tage Kollegen aus Unterfranken und jetzt am Montag auch aus Ober- und Niederbayern, um die Landwirte vor Ort zu unterstützen.

"Ministerin Schulze hat es bisher nicht für nötig gehalten, mit den Demonstrierenden in Münster zu sprechen. Dabei wäre dringend Diskussionsbedarf", so die LsV-Bauern. In dem Bericht zur Lage der Natur werde die Landwirtschaft sehr einseitig verantwortlich gemacht als Verursacher des Artensterbens. Andere Faktoren wie Mobilfunkstrahlung, Lichtverschmutzung oder die Tatsache, dass seit 1990 fast 1 Million ha zugebaut wurden, würden nicht beachtet, heißt es.

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Einseitige Schuldzuweisungen sind kein geeignetes Mittel, um die komplexen Probleme des Natur- und Umweltschutzes zu lösen, waren sich Ministerin Schulze und der WLV einig.

Immer mehr Landwirte aus dem gesamten Bundesgebiet kommen nach Münster (NRW), um ihre Berufskollegen dort bei der Mahnwache gegen Umweltministerin Schulze zu unterstützen.


Diskussionen zum Artikel

von Lutz Herz

Svenja

Unsere Umweltministerin ist wohl nur durch Quote Frau/Wahlkreis an diesen Posten gekommen, Fachkompetenz kann es ja wohl nicht sein. Haltet durch, die Mahnwache zeigt die freche Überheblichkeit dieser „Ministerin“ deutlich auf.

von Andreas Gerner

Jeden Tag eine gute Tat

Die Mitarbeiter in Schulze´s Büro sind sicher heilfroh, dass die LsV-Jungs und Mädels da sind. So sind sie vor der nervigen Chefin sicher.

von Andreas Gerner

Top Coup:

Im Eingangsbereich steht hinter der Glasfront, also schön von Außen lesbar das Schild "Zweigstelle des Nabu". - - - - - - - Top "Zufall", dass gerade die Kollegen aus Bayern da waren, als das Schild auftauchte ;-)

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