Bedenklicher Trend

Brandstiftung? In vielen Regionen brennen Strohmieten

2.000 Rundballen sind in der Gemeinde Bodenwerder-Polle abgebrannt. Die örtlichen Bauern halfen, Ballen zu retten. Auch in anderen Gemeinden brennen derzeit Strohlager!

In Ottenstein (Gemeinde Bodenwerder-Polle, Kreis Holzminden) sind am Samstag mehrere Strohmieten in Brand geraten. Laut der Feuerwehr Holzminden ist die Hälfte der 2.000 Ballen auf einem Feld in zwei Stunden abgebrannt.

100 Feuerwehrleute aus 15 Feuerwehren des Landkreises Holzminden waren im Einsatz. Das Wasser musste auf den dortigen Berg gepumpt werden, starker Wind sorgte für immer neue Flammennester. Hilfe kam von mehreren Landwirten vor Ort, um möglichst viele der Strohballen in Sicherheit zu bringen. Etwa 1.000 Rundballen hätten sie retten können, die verbliebenen nicht verbrannten seien wegen des Löschwassers unbrauchbar, heißt es. Die Schadenshöhe wird mit 80.000 bis 100.000 € angegeben. Die Ursache ist noch unbekannt.

Weitere Strohmieten angezündet

Bereits am 19. November hatten unbekannte Täter gegen 1.20 Uhr eine Strohmiete mit mehreren hundert Strohballen in Heinsberg-Horst in Brand gesetzt. Die Feuerwehr konnte diese nur noch kontrolliert abbrennen lassen.

Am 15. November brannten 200 Strohballen auf einem Feld in Krefeld. Die Feuerwehr ließ die Strohballen kontrolliert abbrennen. Im weiteren Verlauf wurden die Strohballen durch einen Landwirt mittels Traktor auseinander gezogen und die Glutnester konnten nach und nach mühsam abgelöscht werden. Die Kriminalpolizei hat den Brandort zwischenzeitlich untersucht und geht von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.

Brand in Segeberg

Brand in Segeberg (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg)

Am 13. November standen kurz nach Mitternacht mehrere, gestapelte Strohballen in Hagen in Flammen. Wie es zu dem Brand der Strohballen gekommen ist und ob es sich um eine Brandstiftung handelt, ist Bestandteil der Ermittlungen der Polizei Hagen.

Am 6. November brannten in Grebenhain (Vogelsbergkreis) Rundballen. Nach derzeitigem Stand ist es wahrscheinlich, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

In Gotha brannten Ende Oktober 1.000 Strohballen in einer Lagerhalle, das Gebäude wurde vollständig zerstört. Der Gesamtsachschaden an Stroh und an der Halle beläuft sich auf rund 85.000 €. Die Kriminalpolizei Gotha hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Weitere Brände gab es Ende Oktober bei Strohballen in Rommerskirchen, Gelsenkirchen, Duisburg, Segeberg... Die Liste lässt sich leider immer weiter fortführen.

Feuerwehr

Ein Teleskoplader des THW half dabei, die obersten schichten Stroh abzutragen. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg)

Feuerwehr

In mühsamer Kleinarbeit musste das Stroh auseinander gezogen werden. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg)


Diskussionen zum Artikel

von Andreas Gerner

Was treibt die Brandstifter?

Purer Hass. Und den haben NGOs, Grüne und Medien mit ihren andauernden größtenteils unwahren Anschuldigungen heraufbeschworen.

von Christian Bothe

Brände

Sehe ich auch so, wenn es wirklich Brandstiftung war und so sieht es ja aus...

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