Bauernkundgebung Bonn

Dr. Aeikens rechtfertigt Agrarpaket vor den Bauern

VIDEO: Agrar-Staatssekretär Dr. Aeikens ist am Montag bei der Kundgebung der Bauernverbände vor dem BMEL in Bonn vor die Bauern getreten und hat erklärt, wie es zu den Gesetzesverschärfungen kam.

Agrarstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens versicherte am Montag in seiner Rede in Bonn vor Bauern, dass das BMEL weiterhin hinter den Landwirten stehe und Lösungen suche. Es sei allerdings in den letzten Jahren nach den Mahnschreiben der EU-Kommission politisch nichts passiert, so dass es nun zu der harten Verschärfung der Düngeverordnung gekommen sei. Aeikens nahm das Gesprächsangebot der Bauernpräsidenten an und ging mit diesen nach der Veranstaltung in sein Büro.

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In Bonn haben am Montag Bauern aus ganz NRW und Rheinland-Pfalz auf Einladung der Bauern-, Obst- Gemüse- und Winzerverbände gegen das Agrarpaket der Bundesregierung demonstriert. Hier der Bericht...

Vor dem Hintergrund ständig steigender Auflagen fürchten viele Landwirte um ihre Existenz. Um ihre Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen, demonstrierten sie heute in Bonn vor dem BMEL.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Kühnbach

Die deutsche Landwirtschaft...

Wird die Landwirtschaft nicht von ein paar wenigen bestimmt? Aldi Lidl etc als Preis Brecher. Und ihre Erfüllungsgehilfen wie Tonnies Vion,beim Fleisch. DMK bei der Milch uvm. Die Bauern tanken auch nicht beim teuersten. Die Qualität der Produkte ist in den letzten Jahren immer schlechter geworden, immer schneller muss gemastet werden. Und da fällt viel Gülle an. Vernünftig ist es schon diese Quantität zu bremsen. Warum geht es den Bauern im Süden besser obwohl sie viel weniger Land haben? Direktvermarktung und weitere Einnahmen. Was wollen die Bauern denn? Was wäre ohne staatliche Einmischung hier los? Der Weltmarkt würde hier so ziemlich alles platt machen.

von Wilhelm Grimm

Herr Dr. Aeikens hat keinen Charakter.

Diese Type behauptet, hinter und zu den Bauern zu stehen und verweist aud die Mahnschreiben der EU- Kommission. Dabei sind es doch gerade die falschen Messtellenwerte aus Deutschland, die dazu geführt haben. Und der Bauernverband reagiert auch noch höflich. Dann müssen wir wohl am Bauernverband vorbei aktiv werden. Schade um diese verpatzte Veranstaltung.

von Gerd Schuette

Der 22.10. ist gut und wichtig. Wir sollten uns aber im Klaren darüber sein, daß dies erst der Anfang ist.

von Willy Toft

Das glaube ich jetzt nicht! Onko...............

Er redet sich von Kopf und Verstand, kann er auch, die Pensionierung steht an! Da müssen anscheinend ganz andere "Geschütze" auffahren, um den Regierungsapparat zu schütteln! Auf den 22/10 bin ich gespannt, da kommt dann der Pförtner, oder was ? Leute, wir lassen uns nicht vera..........! Ich kann nicht gegen meinen Verstand wirtschaften, aber das verlangen sie von uns mit dem Agrar- Paket und die DüV!! Und bei der DüV wissen wir nur, dass wir die Pflanzen verhungern lassen sollen........... Genaues kommt noch. Wer kommt für den Schaden auf, das können sie noch nicht einmal beziffern, mit was für einen Schaden wir da raus kommen. Wir könnten es den Herrschaften gerne mal vorrechnen!

von Harald Finzel

Habe ich die Stelle zum Herbizidverbot in Schutzgebieten verpasst? Was soll denn nach Herrn Aeikens der konventionelle Bauer machen, der demnächst auf 10, 20 oder 50 Prozent seiner Ackerflächen keine chemische Unkrautbekämpfung mehr durchführen darf, weil diese vor Jahrzehnten einer mehr oder weniger willkührlichen Gebietskulisse zugeordnet wurden?

von Hans Merk

Märchenonkel Onko

redet sich leicht. Geht demnächst in den selbsterwunschenen Ruhestand. Würde es um die Industrie gehen würde sich der Nettozahler Deutschland anders stellen. Nach Künast dachte ich schlimmer geht's nimmer. Nach Schmidt dachte ich dümmer geht's nimmer. Aber unser blonder Hohlkörper hat sich von den Onkos und Schulzes um den Finger wickeln lassen und wir zahlen die Zeche.

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