Mehr Geld für kleine Bauernhöfe?

Als EU-Kandidaten mit Bayerischem Bauernverband und Bioverbänden über die Zukunft der Direktzahlungen sprachen, ging es plötzlich heiß her (Video).

Auseinandersetzung zwischen Bauernverband und Bioverbänden, plötzlich ein Streit zwischen Grünen und SPD: Die Diskussion der Bayerischen Bioverbände mit EU-Kandidaten um das Thema Kappung und Degression - also mehr Prämie für kleinere Betriebe - nahm plötzlich sehr an Fahrt auf (siehe Video oben).

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Artikel geschrieben von

Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Überlegen...

Laut NABU (und diese Quelle ist sicher nicht als "Agrarlobby" anzusehen) kostet die Agrarpolitik, also die Direktzahlungen etc. jedem Einwohner Deutschlands 114 € im Jahr. Macht gerade mal gut zwei € in der Woche. Wenn man die nun herunterbricht, bedeutet dass, der Konsument muss durch Staat und Umlagen gezwungen werden, diese nicht einmal 10 € im Monat bereit zu stellen, weil er freiwillig nicht bereit ist, dieses Geld für seine Lebensmittel etc. zu bezahlen. Damit sollte auch klar sein, warum gute Erzeugerpreise stets ein Wunschtraum bleiben werden - 10 €uro im Monat, damit kann man nicht einmal Essen gehen.

von Georg Nordendorf

Gescheite Erzeugerpreise und Abschaffung des Prämienunfugs..... Bleibt nur die Frage, ob man die studierten, aber ahnungslosen Schreibtischtäter anderweitig verwenden kann - Arbeit wäre für diese genügend vorhanden, nur eben nicht am Schreibtisch.....und schon gar nicht ohne selbst Verantwortung zu übernehmen.....

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