Volksbegehren: Das sagen Bauern und Promis

Video: Die Unterstützer des Volksbegehren Artenschutz räumen Fehler ein, die Gegner Handlungsbedarf beim Artenschwund.

Verkehrte Welt: Die Unterstützer des Volksbegehren Artenschutz räumen Fehler in ihrem Entwurf ein, die Gegner Handlungsbedarf beim Artenschwund. Unsere Gespräche mit prominenten Unterstützern, BBV, Landwirtschaftministerin Kaniber, AbL, BDM und Bioland förderten Erstaunliches zutage.

Artikel geschrieben von

Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Johann u. Maria Mertl

Wo bleiben die privaten Gärten

In den Gärten darf kein Blümlein oder Unkraut wachsen. Der Roboter mäht ständig den Rollrasen. Kein Obstbaum sondern Steinwüsten sind vorhanden

von Heinrich Vinnemann

Schaut auf die Artenvielfalt und die Angebote für Flora und Fauna in den Neubaugebieten

Wer sehen will wie viele Mitbürger wirklich ticken, sollte in die zuletzt angelegten Neubaugebiete fahren. Zumindest bei uns im Münsterland ist man entsetzt, welche Steinwüsten mit einigen fremdländischen Pflanzen dort entstanden sind. Von Ökologie ist dort keine Spur zu finden.

von Franz Hofmann

Sollen doch die Autoindustrie packen

Vom ständigen Flächenfraß durch immer neue Gewerbegebiete und Straßen redet keiner. Und was sonst noch überall zugepflastert wird da spielt es auch keine Rolle ob dort vorher eine Wiese war!

von Diedrich Stroman

Dummheit und Medien,

Regieren in Deutschland, wenn die Bauernhöfe sterben und nicht mehr produzieren sterben die Menschen könnte man diesen Wohlstands Bürgern auch sagen! Mein Gott wie weit ist selbst der Bauernstand gesunken, wir zerfleischen uns mittlerweile selbst, ob Bio oder Konventionelle Landwirtschaft und geben uns durch unsere Berufskollegen eine Steilvorlage zur Selbstzerfleischung ob ABL, BV, BDM BIO oder Möchtegern Weltverbesserer wir sorgen jeden Tag für die Ernährung und unsere Familien unter Markt und Rahmenbedingungen die uns die Daumenschrauben noch weiter anziehen, und meinen es sei alles Gott gegeben, ist es aber nicht und wir lassen uns von einer politischen Kaste und Weltmarkt eroberen auf die Schlachtbank führen, mit stedigem Untergang der bäuerlichen Landwirtschaft vor allem in Deutschland!!Von gerechter Entlohnung der Landwirtschaft redet keiner von den Strategen in dem Beitrag!!Eins hat unsere Politik aber gut gemacht wer in Deutschland lebt zahlt am wenigsten für Nahrungsmitteln in keinem anderen Land der Erde braucht so wenig für Nahrung bezahlt werden und auch das wird auf jeden Fall auch für die Bioschiene so kommen und dann sucht man nach Hofnachfolger!?!Ich denke wir schaufeln selber an unserm Untergang!!Und dann gibt's sicher noch weniger Bienen und Natur denn das zeigen uns hier die großen Naturschutzgebiet, die von den Ökos in großen Teilen der Natur garnichts gebracht haben, weder den Insekten noch den Bodenbrütern oder Singvögeln und trotzdem verkaufen die Ökoaktivistin und NGOs sich besser wie die Bauern, die das Leben erst ermöglichen!!!

von Hermann Reinmuth

Hunger

Hunger braucht das Volk und vorallem Politiker!!! bei den Mayas war es genauso zuletzt konnte keiner mehr etwas anbauen oder wußte wie bewässert wurde und uns geht es genauso!!! Mit Vollgas an die Wand aber Elektrisch das dauerd dann länger!!

von Wilhelm Grimm

Oh je, ich habe mir das Video gerade angesehen !

Nun dreht Bayern durch und will auch einen Brexit. Mit einer Michaela May und ihrer Einstein-Lüge, der hat diese Bienenaussage nie gemacht, könnte man das Volk betrügen.

von Alexander Audrit

Landwirtschaft ist wie Fußball, die Nichtskönner stehen am Feldrand und schreien!

von Rudolf Rößle

Frage

warum muss Atlantis WG nächstes Jahr vom Markt genommen werden. Hier fühlt man sich in der Anwendung betrogen. Die Überprüfung neuer Mittel ist grottenschlecht und viel zu einseitig geprüft. Ein Strafverfahren sollte gegen die Zulassungsbehörden verhängt werden, mit personellen Konsequenzen.

von Wilhelm Grimm

So isses, Lars Henken.

Aber noch geht es den Leuten gut und sie merken noch keinen Schmerz. In 10 Jahren hat die Welt sich rund 36000 mal gedreht, für die Chinesen und andere aufstrebende Nationen. Wir tanzen dann immer noch um das "Goldene Kalb". Unsere Politiker befassen sich nur noch mit kleinen Problemchen und wischen sich vor Überforderung den geistigen Wohlstandsmüll aus den erblindeten Augen. Wir Landwirte dürfen nicht mehr kreativ sein. Lasst uns aufpassen, dass wir unser Eigentum erhalten, so lange die Gesellschaft es zulässt.

von Ottmar Ilchmann

Gute Ansätze

Ich finde das Video recht gut, die Positionen kommen gut raus, und alle Beteiligten geben sich nachdenklich und selbstkritisch. So könnte ein lösungsorientierter Dialig zustande kommen.

von Lars Henken

Meine persönliche Meinugn dazu...

Am Ende werden wieder nur die Bauern bluten. Wenn es einen Gegenentwurf geben sollte, dann werden die Unterstützer schon groß demonstrieren, dass die Landwirte eben keine erträglichen Bedingungen bekommen. Die Politik wird vor dem Druck einknicken. Es wird gesagt, dass auch Privathaushalte, Gewerbe und alle anderen einbezogen werden sollen. Das wird nicht passieren bzw. nur auf dem Papier. Würde man Mähroboter verbieten und den Leuten vorschreiben ihren Rasen nur alle 4 Wochen zu mähen, dann würde man die eigenen Wähler massiv treffen und davor hat die Politik Angst. Wenn man da etwas beschließt, dann wird es Hintertüren geben, so dass sie die Wähler frei kaufen können, ohne wirklich was zu tun. Was passiert denn, denn die Gemeinden und Städte Parks usw. verwildern lassen würden? Genau, dann wäre der Wähler an gefressen und würde bei den nächsten Wahl wo anders sein Kreuz machen. Rückt man der Wirtschaft zu Leibe, werden die mit Arbeitsplatzabbau und Abwanderung drohen, davor hat die Politik Angst. Am Ende wird es nur die konventionelle Landwirtschaft treffen. Die biologische Landwirtschaft bekommt einen Persilschein und ist bei allem außen vor, weil die tun ja schon genug. Wirtschaft und Privatleute wird man aus politischem Kalkül nicht angehen und die konventionelle Landwirtschaft bekommt neue Daumenschrauben, aber keinen Cent für zusätzliche Leistungen. Die Bauern machen unter einem 1% der Wählerstimmen aus, dass kann man verkraften und außerdem kann man sich dann als Politiker den "Umwelt-Ordern" ans Revers heften. Der Landwirtschaft Vorschriften zu machen kostet kein Geld und wenn man in den Gemeinden dann die Straßenbeleuchtung 15 Minuten früher abschaltet, dann hat man auch ein Feigenblatt mit dem man Argumentieren kann. Und am Ende wird man heulen, weil die Familienbetriebe die Schnauze voll haben und die Kinder die Höfe nicht übernehmen wollen und lieber studieren gehen. Und wenn man unterschrieben hat, geht man fröhlich in den Discounter und gibt knapp 10% des Einkommens für Lebensmittel aus. Armes Deuchtschland.

von Wilhelm Grimm

Es wird alles gut, denn Ministerin Klöckner hat versprochen,

die Landwirte wieder mit der Gesellschaft zu versöhnen. Das will sie uns bei der kommenden Ackerbau- und Tierhaltungsstrategie beweisen. Die Nitratlüge, nämlich die Meldung unseres angeblich zweitschlechtesten Grundwassers in Europa nach Brüssel durch die Bundesregierung hat sie allerdings bestätigt. Und dass der Artenrückgang um 75% in den ausgeräumten Naturschutzgebieten fälschlicherweise der Landwirtschaft angelastet wird, ist von der Ministerin auch noch nicht ausgeräumt worden. Auch der Behauptung ihres wissenschaftlichen Beirates, die Erzeugung landwirtschaftlicher Nahrungsmittel sei keine gesellschaftliche Leistung, hat die Ministerin nicht energisch genug widersprochen und damit den Weg zu einer vom NABU-Ministerium geforderten rückwärts gerichteten Agrarwende erleichtert. Es bleibt noch viel zu tun! Aber eine Versöhnung ist bis heute eine Fata Morgana.

von Willy Toft

Denn sie wissen nicht was sie tun und anrichten!

Wir können nur hoffen, dass die Vernunft einkehrt, und wenn es zu einem Gesetzentwurf kommt, die realistische Machbarkeit mit abgebildet wird! Enteignungsähnliche Gesetze und Vorgaben sind abzulehnen! Wenn jeder bei sich selber anfängt, den Garten auf Vielfalt umzugestalten, sieht er/sie auch wieder mehr Bienen!

von Erwin Schmidbauer

Nachbessern

Als vor über 10 Jahren eine rot-grüne Bundesregierung an der Macht war, wurden auch viele Gesetze verabschiedet, die später "nachgebessert" werden musste, weil sie so schlampig gemacht wurde. Die Zeiten wiederholen sich.

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