Monsanto startet mit Gewinn ins neue Geschäftsjahr

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Bild: Monsanto
Ein gutes Geschäft mit Saatgut und Pflanzeneigenschaften hat dem Pflanzenschutzmittel- und Saatguthersteller Monsanto einen erfolgreichen Start ins Geschäftsjahr 2016/17 geebnet. Wie der US-Konzern mitteilte, stieg der Umsatz von September bis November 2016 gegenüber dem Vorjahr um fast ein Fünftel auf 2,650 Mrd $ (2,532 Mrd Euro).

Beim Nettogewinn konnte Monsanto nach einem Verlust von 253 Mio $ (242 Mio Euro) in der entsprechenden Berichtsperiode von 2015 jetzt wieder schwarze Zahlen schreiben, und zwar 29 Mio $ (27,7 Mio Euro).

Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Hugh Grant, konzentrierte sich bei seinem Bilanzkommentar indes weitgehend auf die Transaktion mit Bayer und bedankte sich bei den Anteilseignern für ihre Unterstützung. Zu den Umsatzsteigerungen in erheblichem Maße beigetragen haben laut Konzernbericht vor allem die Saatgutverkäufe in Südamerika.

Insgesamt meldete Monsanto für das Segment „Seeds and Genomics“ einen Quartalserlös von 1,848 Mrd $ (1,766 Mrd Euro); das war rund ein Drittel mehr als im Vorjahr. Hierdurch konnte der Umsatzrückgang um 2,2 % auf 802 Mio $ (766 Mio Euro) im Bereich „Agricultual Productivity“ ohne weiteres kompensiert werden.

Wesentlicher Treiber für diesen Erfolg war laut Firmenbericht die mehr als 25-prozentige Ausdehnung des Maisanbaus in Argentinien sowie ein entsprechendes Plus von 10 % in Brasilien, einhergehend mit einem Preisanstieg im zweistelligen Prozentbereich für Mais-Keimplasma in beiden Ländern in lokaler Währung.

Positiv hob der Konzern auch die starke Durchdringung des südamerikanischen Marktes mit dem gentechnisch veränderten Sojasaatgut „Intacta RR2 Pro“ hervor, das unter anderem gegen Glyphosat resistent ist. Beim Verkauf dieses Wirkstoffs stieß Monsanto nach eigenen Angaben aber weiter auf Gegenwind, ausgelöst durch fallende Preise. Für das gesamte Geschäftsjahr 2016/17 zeigte sich die Konzernspitze zuversichtlich. Der Gewinn pro Aktie werde voraussichtlich zwischen 3,97 $ (3,79 Euro) und 4,45 $ (4,25 Euro) liegen, nach 2,99 $ (2,86 Euro) im Vorjahr. Allerdings erwarte man in der zweiten Jahreshälfte stärkere Währungsverluste und geringere Einnahmen aus strategischen Geschäftsfeldern.

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