„Pestizidfreie Kommune“: Schon 160 glyphosatfreie Gemeinden

Immer mehr Gemeinden und Städte arbeiten glyphosatfrei.
Bild: Pixabay

Immer mehr Kommunen ergreifen die Initiative und erklären sich selbst für "pestizidfrei". Deutschlandweit verzichten nach Aussagen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) bereits 160 Städte und Gemeinden auf Glyphosat und andere Pestizide bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen. Um diesen Einsatz zu dokumentieren hat der BUND eine interaktive Karte ins Netz gestellt, die pestizidfreie Kommunen erfasst.

Neben der interaktiven Karte steht auf der Homepage des BUNDs ein kostenloser Ratgeber "Die pestizidfreie Kommune" zum Download bereit. In der Broschüre werden Konzepte für eine glyphosatfreie Kommune erläutert. "Mit dem Bekenntnis zur pestizidfreien Kommune kommen die Kommunalpolitiker ihrer Verantwortung für Menschen und Umwelt nach. Sie zeigen, es geht auch ohne Glyphosat", erklärt Corinna Hölzel, Leiterin des Projekts "Pestizidfreie Kommune“. Blütenreich und ohne Gift sollte nach der NGO das Motto aller Städte und Gemeinden sein.

In Österreich verzichten bereits 539 der 2100 Gemeinden auf Glyphosat. Über ein vorgefertigtes Formular können die Gemeindebewohner direkt eine Mail, mit der Aufforderung keine Pestizide mehr zu verwenden, an ihren Bürgermeister versenden.

Lesen Sie mehr

8 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Anton Braun · 1.
    Bahnlinienfrei

    Eine glyphosatfreie Gemeinde funktioniert dort wo es keine Bahnlinien gibt einfacher.

    Das meinen unsere Leser:
  2. von Joachim Löber · 2.
    Glyphosat

    Aus der Werbung für Agrargifte heißt es: "hier wächst Mais sonst nix" Oder: "hier wächst Weizen sonst nix" Ja das stimmt und das ist die Ursache für den Artenrückgang! Ihr Biobauer

    Das meinen unsere Leser:
  3. von Michael Wittmann · 3.

    Warum redet eigentlich niemand von der Bahn im Bezug auf Glyphosat-Einsatz?

    Das meinen unsere Leser:
  4. von Gerhard Steffek · 4.
    Narren -

    kann man am Besten von ihren Irrtum überzeugen, indem man sie ihre Dummheit selbst ausführen lässt. Diese Idiotie wird sich wieder von selbst erledigen. Nur fragt sich welcher Kollateralschaden in der Zwischenzeit entsteht. Aber wir haben es ja. Zur Not kaufen wir das, was wir brauchen auch, woanders ein. Denn man muss bedenken, daß wir zum wiederholten Male Exportweltmeister sind. Ein Umstand der bereits Ärger erzeugt. Das führt nämlich dazu das wir im Grunde den anderen Ländern ihre Kaufkraft absaugen. Unsere Industrie und Regierung will und kann aber hier nicht unbedingt zurückfahren (Arbeitskräfte und Profit). Somit bedarf es hier eines anderen "Bauernopfers". Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber wie heißt es so schön: der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

    Das meinen unsere Leser:
  5. von Michael Behrens · 5.
    Vorschlag für die Gemeinden:

    Verzichtet doch auch auf Elektrizität, Auto und Verkehr, und auf alle nützlichen Erfindungen der Menschheit! Zieht in den Wald, dort in irgendwelchen Erlöchern und lebt wie vor 5000 Jahren! Die Natur wird euch beheimaten, mit Wolf, Bär und Co! Und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 25 Jahren!

    Das meinen unsere Leser:
  6. von Jochen Böhrer · 6.
    egal

    Die Kommunen dürfen auf den öffentlichen Flächenmachen, was sie wollen. Der Bürger bezahlt es ja. Ob sie jetzt Regenwürmer und anderes Kleingetier jetzt thermisch rösten oder ,mit Pelargonsäure totätzen ist kein Unterschied. Bedenklich wird es aber, wnen sich Kommunen bemüßigt sehen, den Pächtern von im kommunalen Eigentum befindlichen Ackerflächen den Einsatz eines genehmigten Mittels zu verbieten.

    Das meinen unsere Leser:
  7. von Wilhelm Grimm · 7.
    Wohlstand

    frisst Verstand.

    Das meinen unsere Leser:
  8. von Harald Finzel · 8.

    Der BUND würde mehr für die Umwelt erreichen, wenn er dafür werben würde, dass kommunale Grünanlagen nicht klinisch rein sein müssen. Wenn ich mir Parks wie z.B. den Englischen Garten in München mit seinem Golfplatzrasen anschaue, kann ich über die Aktivitäten von BUND und seinen Wettbewerbern nur den Kopf schütteln.

    Das meinen unsere Leser:
Ihre Meinung

Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!

Sie sind neu hier?

Als Abonnent kostenlos registrieren