Schäden durch Hagel, Sturm und Starkregen nehmen weiter zu

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Die Witterungsereignisse, die im Jahr 2017 zu der größten jemals ausgezahlten Versicherungssumme der Vereinigten Hagelversicherung geführt haben, setzen sich auch im Jahr 2018 mit unverminderter Heftigkeit fort.
Erneut haben Starkregen, Hagel und Sturm schon jetzt zu gravierenden Schäden an den Kulturen geführt: Zwischen Ende April und erster Junidekade wurden bereits mehr als 100.000 Hektar geschädigter Fläche gemeldet. Das entspricht etwa der Hälfte der Schäden, die im Vorjahr zwischen Ende April und September registriert wurden.
 
Beinahe im Zweitagesrhythmus ziehen Unwetter über das Land und machen deutlich, dass eine Versicherung der Feldbestände heute wohl unverzichtbar ist.

Im laufenden Jahr erwartet die Vereinigte Hagel mehr als eine Million Hektar, die nicht nur gegen Hagel, sondern auch gegen weitere Witterungsereignisse wie Sturm und Starkregen versichert sind. „Viele Landwirte nutzen die neuen Möglichkeiten, ihre Bestände flexibel zu schützen. Individuell werden je nach Lage und Kultur etwa Hagel plus Starkregen, Sturm oder Frost im Paket versichert.
 
Grundsätzlich gibt es bei der Vereinigten Hagel bei ersatzpflichtigen Schäden keine Selbstbeteiligung, so wie bei anderen Versicherern. Wer dennoch einen Selbstbehalt vereinbaren möchte, kann dies individuell wählen. Auch eine Plus-Variante, die zum Beispiel Zusatzkosten für Zukauf oder Sortierung abdeckt, kann abgeschlossen werden“, berichtet der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Hagel, Dr. Rainer Langner.

Und noch ein Punkt ist Dr. Langner, der bei dem Pressegespräch am 13. Juni auf den DLG-Feldtagen über den bisherigen Jahresverlauf und über neue Produkte der Vereinigten Hagel berichtete, wichtig: „Die Signale aus der Politik sind eindeutig. Die Bedeutung der privaten Risikovorsorge wächst. Ad hoc-Zahlungen an die Landwirte wird es für versicherbare Risiken zukünftig nicht mehr geben. Insofern ist jeder Erzeuger – ob Landwirt, Winzer oder Obst- und Gemüse-bauer – gut beraten, die Risikovorsorge in die eigenen Hände zu nehmen.“

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