Trockenheit erschwert weiter Herbizideinsatz im Getreide

Getreide Witterungsbedingt wird der Herbizideinsatz in Getreide zunehmend schwieriger.
Bild: Höner

Durch die nicht endende Trockenheit, stellt sich zunehmend die Frage, wie man sich beim der Unkrautbekämpfung im Getreide weiter aufstellt. Generell sollten Herbizideinsätze bei den aktuell sehr warmen Tagestemperaturen möglichst ausgesetzt werden. Abhilfe schaffen hoffentlich die vorhergesagten Niederschläge. Sobald diese ausreichend Bodenfeuchte liefern, sollten das für den Einsatz der Bodenherbizide genutzt werden.
 
Darüber hinaus sollten Sie sich auf Fuchsschwanzstandorten weiter an folgenden Situationen und Handlungsmöglichkeiten orientieren:

  • Bleibt es zum klassischen Vorauflauftermin trocken, können Sie auf Standorten ohne „Problemfuchsschwanz“ im Nachauflauf (ab 2 Blattstadium des Fuchsschwanzes) auf die Kombination von Boden- und Blattherbizid zurückgreifen (z.B. im Weizen Herold SC + Traxos).

  • Auf „Problemstandorten“, wo die blattaktiven Wirkstoffe nicht mehr ausreichend wirken, haben Sie kaum Ausweichmöglichkeiten. Steht die Saat noch aus, sollte sie zunächst noch etwas geschoben werden, um möglichst nah an ein Niederschlagsereignis heranzukommen. Solange die Böden nach wenigen Zemtimeter noch etwas feucht sind, wird der Fuchsschwanz keimen. Hier muss die Rest- und Taufeuchte für Herbizidmaßnahmen genutzt werden. Mit dem Doppelschlag können Sie unter diesen Bedingungen noch ein paar Prozent mehr Wirkungsgrad erreichen.
Das leisten die Herbizide gegen Unkräuter und Gräser

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