Auschreibungen: Zuschlagwerte sinken von Runde zu Runde

BSW Upmann Derzeit wird das Ausschreibungsmodell getestet. Ab Anfang Januar 2017 wird es für die meisten Projekte zur Pflicht. Foto: BSW-Solar/Upmann
Bild: BSW-Solar/Upmann
Die Zuschlagwerte für Strom aus Freiflächenanlagen sind in der fünften Ausschreibungsrunde nochmals  gesunken. Insgesamt hat die Bundesnetzagentur für 25 Freiflächenanlagen mit insgesamt 130 Megawatt Zuschläge verteilt.

In der neuen Ausschreibungsrunde wurden die Zuschläge wieder im Gebotspreisverfahren („pay as bid“) ermittelt. Der mittlere Zuschlagswert liegt bei 7,23 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Der höchste Gebotswert, der noch einen Zuschlag erhalten konnte, lag unter 8 Cent/Kilowattstunde. In der Ausschreibungsrunde davor lag der Mittelwert noch bei 7,41 ct/kWh.

In die Ausschreibung waren 62 Gebote für Projekte mit einem Volumen von 311 Megawatt bei der Bundesnetzagentur eingegangen. Das Ausschreibungsvolumen von 125 Megawatt war damit erneut deutlich überzeichnet. Es mussten 9 Gebote ausgeschlossen werden, da sie die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllten.

Mehr Infos zu den aktuellen Zahlen finden Sie hier: www.bundesnetzagentur.de/ffav16-2

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Leserkommentare Kommentieren

  1. von Hermann Kamm · 1.
    zuschläge unter 8 cent

    wie kann das funktionieren????????????? Frage an Top Agrar Team.

    Anmerkung der Redaktion:
    Der Fall bezieht sich auf Freiflächenanlagen, die sehr viel größer sind als Dachanlagen. Daher können die Investoren auch zu sehr viel günstigeren Konditionen einkaufen. Aber auch wir wundern uns über die niedrigen Gebotspreise und fragen uns, wie zu den Preisen noch ein Gewinn erzielt werden kann.

    Das meinen unsere Leser:
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