Elektro-Wärmepumpen und Fernwärme legen im Neubau zu

Erdgas Die meisten Deutschen heizen nach wie ihre eigenen vier Wände mit Erdgas. Im Bild Erdgasleitungen in Sibirien.
Bild: OBS / BASF
Erdgas blieb auch 2016 der wichtigste Energieträger im Heizungsmarkt. Im vergangenen Jahr entschieden sich rund 44 % der Bauherren für eine Erdgasheizung. Danach folgen mit deutlichem Abstand Fernwärme mit ca 24 % und Elektro-Wärmepumpen mit etwa 23 %. Heizöl kommt nur noch in 0,7 % der neuen Wohnungen zum Einsatz. Dies teilte der BDEW heute in Berlin mit.

Die Entwicklung im Detail:

Insgesamt wurden 2016 der Bau von 329.000 neu zu errichtenden Wohnungen genehmigt (+ 15 % gegenüber dem Vorjahr). Der überwiegende Teil der Bauherren setzt auf Erdgas (44,4 %). Danach folgen nahezu gleichauf Fernwärme mit 23,8 % und Wärmepumpen mit 23,4 %. Die verbleibenden Anteile entfielen auf Holz- und Pellet-Heizungen (5,3 %), sowie Stromheizungen (0,9 %).

Im Gebäudebestand wird fast jede zweite Wohnung mit Erdgas beheizt (49,4 %), an Fernwärme sind 13,7 % der Wohnungen angeschlossen, während Heizöl in 26,3 % aller Wohnungen für Wärme sorgt. Weitere Anteile: Elektro-Wärmepumpen: 1,8 %, Stromheizungen: 2,7 %, Sonstige (darunter Holz/Holzpellets, sonstige Biomasse, Koks/Kohle; sonstige Heizenergien): 6,1 %.

Weitere Informationen zu den Kosten finden Sie im BDEW-Heizkostenvergleich Altbau 2017: https://www.bdew.de/Heizkostenvergleich

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