Mehr Erneuerbare Energien für den Iran

Bisher spielen Erneuerbare Energien im Iran eine untergeordnete Rolle.
Bild: pixarbay

Erneuerbare Energien und das Thema Energieeffizienz spielen im Iran bisher nur eine sehr untergeordnete Rolle. Nahezu der gesamte Strom wird durch das Verbrennen von Erdgas und Erdöl erzeugt - und das obwohl das Land Experten zu Folge ein riesiges Potenzial für Erneuerbare Energien besitzt.  
 
Den Grund, warum diese in der islamischen Republik bislang so wenig verbreitet sind, sieht der Leiter des Fachgebietes Arbeitslehre/Technik und Partizipation der TU Berlin, Hans-Luidger Dienel, im „fehlenden Know-how auf allen Gebieten und bei allen Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette, insbesondere den praktischen Kompetenzen bei Installation und Betrieb.“
 
Die Technische Universität (TU) Berlin will mit dem Projekt „Green Energy Center of Iran – Enabling Climate Mitigation through Capacity Development” dazu beitragen, dass das Potenzial besser ausgenutzt wird. Gezielte Fort- und Weiterbildung soll zu einer Verbesserung bei der Erschließung von brauchbaren Ressourcen beitragen und darüber hinaus den Aufbau eines effizienten Energieversorgungssystems fördern.
 
Im Zuge des Projektes wollen die Wissenschaftler die Iraner unter anderem bei der Entwicklung von qualitätssichernden Systemen für die berufliche Weiterbildung beraten und den Aufbau eines grünen Energiezentrums fördern.
 
Das Projekt wird im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative IKI des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 1,5 Millionen Euro über drei Jahre bis 2020 gefördert. 

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