Neue Lösungen zur Vergärung von Stroh und Gras

Stroh Viele Anlagenbetreiber sehen in Stroh einen interessanten Reststoff für die Biogasanlage.
Bild: Neumann

Die Vergärung von Stroh und faserigen Stoffen bis hin zu Gras steht im Fokus der Fachtagung „Stroh, Gras, Biogasam 24. Januar 2018 im bayerischen Dingolfing. Besonderen Fokus haben die Veranstalter (Profair GmbH und C.A.R.M.E.N. e.V.) auf die Praxis gelegt. Neben Wissenschaftlern und Firmenvertretern berichten vier Biogasanlagenbetreiber über ihre Erfahrungen mit Mais- und Getreidestroh. Mit Spannung erwartet wird der Bericht eines Betreibers aus Norddeutschland, der derzeit Mist einsetzt, aufgrund der bevorstehenden neuen Düngeverordnung aber davon ausgeht, dass er künftig weitgehend mit Gras arbeiten wird.

Die Tagung befasst sich mit folgenden Themen: 


  • Verfügbares Strohpotenzial – Sind Landwirte bereit, ihr Stroh zu vermarkten?

  • Nutzung von Stroh in der Biogasanlage – Ein Gewinn für die Bodenfruchtbarkeit?
  • Maisstrohvergärung: Herausforderungen entlang der Prozesskette
  • Mechanische Vorbehandlung von faserigen Stoffen - Forschung trifft Praxis
  • Wirtschaftlichkeit der Strohvergärung
  • Lignozellulosehaltige Sekundärprodukte: Hohes Potenzial zur stofflichen und energetischen Nutzung
  • Aufbereitungsverfahren zur Strohvergärung: Mechanische Zerkleinerung mit der Kugelmühle Pürotor 1.0
  • Biologische Verfahren zum Aufschluss von Stroh, Gras und faserigen Einsatzstoffen mit Hydrolyse und/oder Enzymen
  • Praxiserfahrungen mit der Vergärung von Mais- und Getreidestroh, Mist und Gras
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.messen-profair.de/Dingolfing.html im Internet.

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