CDU/CSU verliert 13 % bei den Landwirten

Bei den Landwirten ist die Union traditionell besonders stark, bei der Bundestagswahl 2017 büßt sie jedoch 13 Prozentpunkte ein.
Bild: CDU Deutschlands

Die CDU/CSU verliert in der Berufsgruppe der Landwirte bei der Bundestagswahl 13 Prozentpunkte. Die Stimmen gehen vor allem an die FDP und die AfD. Die Grünen legen in der Wählergunst der Landwirte ganz leicht um 1 Prozentpunkt zu.

CDU/CSU haben bei der Bundestagswahl 61 Prozent der Stimmen der Landwirte bekommen. Das sind 13 Prozentpunkte weniger als 2013, als 74 Prozent der Landwirte für die Unionsparteien stimmten. Das zeigt die Auswertung nach Berufsgruppen der Forschungsgruppe Wahlen, die top agrar vorliegt.

Stimmen gewonnen hat die FDP, die bei den Landwirten um 8 Prozentpunkte auf nun 14 Prozent steigt. Danach kommt bereits die AfD, die 8 Prozent der Stimmen der Landwirte erhält. Im Jahr 2013 hatte die AfD nur knapp 1 Prozent der Stimmen der Landwirte erreicht.

Ganz leicht legen auch die Grünen bei den Landwirten zu. Am Sonntag wählten 5 Prozent der Landwirte die Grünen, im Jahr 2013 waren es 4 Prozent gewesen.

Die SPD rutscht bei der Bundestagswahl vom Sonntag bei den Landwirten von 7 Prozent auf 5 Prozent runter. Die Linke hält sich unter den Landwirten konstant bei 4 Prozent.

Wahlentscheidung nach Berufsgruppen

Mehr zum Thema:

Lesen Sie mehr

3 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Erwin Koch · 1.
    Führt Merkeltreue die Bauern durch Szylla (Güne) undChrybdis (FDP) nach Jamaika (einer Sklaveninsel)?

    Schwarz Grün Gelb kann bedeuten!! Zwangsbiobauern, produzieren ohne Fördermittel, EU- Gelder und Umstellungsprämien (Diese Gelder braucht die FDP für die Langzeitstudenten und die " Bildung " der Kinder ihrer gut verdienten Wählerklientel) zu Weltmarktpreisen der konvt. Produkte! 100% kontrollierte Biolebensmittel mit dem selben Sozialstandards wie er in Jamaika üblich ist und das Land der Bauern kommt zu 100% in die Hände von Großgrundbesitzern, Banken und Investmentfonds genau wie auf Jamaika. Ein durchaus mögliches Zukunftsmodell für die deutsch Landwirtschaft wenn eine Schwarz Grün Gelbe Regierung ihr agrarpolitisches Unwesen nur lange genug mit den Bauern treiben darf. Landwirtschaft in diesem Land darf nicht zur reinen "Sklaverei" werden!

    Das meinen unsere Leser:
  2. von Karlheinz Gruber · 2.
    Für die Macht

    sind schon viele vor uns auf dem Altar geopfert worden.... Und dabei ist die Farbe eigentlich eh wurscht. Für die Abgeordneten zählt nur in den Bundestag zu kommen und schon hat man ausgesorgt. Vielleicht noch ein paar Pöstchen in der Fraktion oder so und der Rubel rollt. Was schert mich denn da das Anliegen des kleinen Mannes. Nur mein Wille zählt, nicht der der Wähler. Mensch, was habt Ihr denn gedacht. Das die alle nur da sind, damit das Volk vertreten wird und Sachpolitik betrieben wird? Für Sachpolitik braucht es Charakter und Durchsetzungskraft. Auch Offenheit für die Wahrheit, Wissenschaft und Forschung und vor allem für Tatsachen. Die stehen aber im Widerspruch zu den Interessen einiger Verbände, in deren Schatten es sich doch auch ganz gut leben läßt.

    Das meinen unsere Leser:
  3. von Bernd Müller · 3.
    Jamaika

    Und es werden bei der nächsten Wahl noch mehr abspringen, wenn die CDU das Landwirtschaftsministerium den Grünen opfert nur um die Jamaika-Koalition durch zu bekommen...

    Das meinen unsere Leser:
Ihre Meinung

Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!

Sie sind neu hier?

Als Abonnent kostenlos registrieren