Bayerische Grüne fordern Ökoanbau in Justizvollzugsanstalten

Die Bündnisgrünen im bayerischen Landtag haben die Staatsregierung aufgefordert, die land- und gärtnerische Produktion in den Justizvollzugsanstalten des Freistaates innerhalb von drei Jahren auf zertifizierten ökologischen Anbau umzustellen.

„Knapp 700 ha Land, also mehr als 20 durchschnittliche Biobetriebe, könnten auf ökologischen Anbau umgestellt werden“, erklärte Grünen-Agrarsprecherin Gisela Sengl. Sie gab hierzu zu bedenken, dass die Zahl der Biobetriebe im Wirtschaftsjahr 2013/14 landesweit um 29 Höfe geschrumpft sei. Der Grünen-Vorschlag könnte in diesem Zusammenhang ein kleiner, aber wichtiger Beitrag sein, um die Nachfrage nach bayerischen Ökoprodukten zu bedienen, so Sengl. Aus ihrer Sicht dürfte eine Umstellung keine allzu großen Probleme bereiten.

Die Bündnisgrüne verwies zudem auf eine Anfrage ihrer Partei, die ergeben habe, dass die Erzeugnisse in den Landwirtschaftsbetrieben und Gärtnereien der Justizvollzugsanstalten bereits jetzt möglichst naturschonend hergestellt würden. Ebenso würden in den Gärtnereien Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, bevorzugt Kompost zur Düngung verwendet und das Unkraut durch die Gefangenen selbst entfernt.

Aus der Antwort des Justizministeriums geht außerdem hervor, dass bereits 267 ha der landwirtschaftlichen, 2 ha der forstwirtschaftlichen und 6 ha der gärtnerisch genutzten Flächen der Justizvollzugsanstalten ökologisch bewirtschaftet werden.

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4 Leserkommentare Kommentieren

  1. von xf1 · 1.
    Sinnlose Strafarbeit

    ...sinnloser als im Steinbruch

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  2. von toddelg · 2.
    Das

    hat die Dame gut erkannt, Ökolandbau ist Strafarbeit.

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  3. von schlaumeier · 3.
    Am besten

    alle zu Zwangsvegetarieren umerziehen!!

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  4. von xf1 · 4.
    Und für was sollte das gut sein?

    Das "Deutsche Tierschutzbürö" such noch Einbrecher für ein weiteres Team: http://www.tierschutzbuero.de/jobs/ Nach Verübung der noch zu planenden Verbrechen könnten die Straftäter in einem Resozialisierungs-Projekt durchaus mal auf einer anteilig zugeteilten Fläche versuchen, sich selbst nach ihren Vorstellungen zu ernähren. Dabei müsste besonders darauf geachtet werden, dass sie wirklich nicht von versorgt werden. Sie müssten dabei nur sich selbst ernähren, und nicht wie der durchschnittliche Bauer hunderte Menschen dazu, die seine Arbeit obendrein noch kritisieren. Den ein oder anderen Grünen könnte man natürlich auch versuchen, auf diese Weise zu heilen. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister soll ja bereits über Erfahrung in diesem Bezug zu verfügen.

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