Bayern und Niederösterreich wollen um EU-Förderung kämpfen

Helmut Brunner und Stephan Pernkopf Helmut Brunner und Stephan Pernkopf
Bild: StMELF

Bayern und Niederösterreich wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass die europäische Agrarpolitik künftig gerade den bäuerlichen Familienbetrieben Chancen eröffnet. Das haben Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und der niederösterreichische Landesrat Stephan Pernkopf bei einem Treffen in Wieselburg vereinbart.

„Zwischen unseren Ländern besteht seit langem eine sehr enge Achse“, sagte Brunner im Anschluss an die Gespräche. Schließlich seien die landwirtschaftlichen Strukturen und Herausforderungen sehr ähnlich. Gerade für die anstehenden Verhandlungen zur Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik ab 2020 sind laut Brunner Allianzen mit anderen Ländern und Regionen unerlässlich. „Das verbessert unsere Chancen, gemeinsame Interessen in Brüssel auch durchsetzen zu können“, so Brunner.

Wichtiges Ziel für Bayern und Niederösterreich sei es, trotz Brexit die finanzielle Unterstützung gerade für die kleinen und mittleren Betriebe auch in der nächsten Finanzperiode zu sichern. „Unsere Bäuerinnen und Bauern sind auf ausreichende Fördermöglichkeiten angewiesen, um ihre vielfältigen Aufgaben für die Gesellschaft erfüllen zu können“, sagte Brunner.

Kooperieren wollen Bayern und Österreich aber auch bei der Forschung und Digitalisierung. Brunner und Pernkopf informierten sich bei dem Besuch über das „Agro Innovation Lab“ in Wieselburg. Dieses private Innvoations-Projekt einer bayerischen und einer niederösterreichischen Firma sei beispielgebend. Hier sollen etwa an Wettermonitoring oder automatisierter Routenplanung gearbeitet werden.

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