BfN: Landwirtschaft schuld an Artensterben

BfN-Artenschutzreport 2015

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat am Mittwoch zum ersten Mal einen umfassenden Artenschutz-Report vorgestellt. Dabei stellten die Fachleute fest, dass es ziemlich schlecht um unsere Tier- und Pflanzenwelt bestellt ist. Ursache sei an erster Stelle die Landwirtschaft, gefolgt von Forstwirtschaft, Wasserbau und Gewässerunterhaltung, Baumaßnahmen sowie Sport- und Freizeitaktivitäten.

„Der Zustand der Artenvielfalt in Deutschland ist alarmierend, denn ein Drittel der auf Roten Listen erfassten Arten ist im Bestand gefährdet und weitere Arten sind sogar schon ausgestorben. Damit wird bislang auch das nationale Ziel verfehlt, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten,“ fasste BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel den Artenschutz-Report zusammen. „Wir müssen dringend unsere Anstrengungen verstärken, um den Artenrückgang zu stoppen“, so Jessel.

Deutschland beherbergt rund 48.000 Tierarten, 9.500 Pflanzen- und 14.400 Pilzarten. In der Roten Liste Deutschlands wurden mehr als 32.000 heimische Tiere, Pflanzen und Pilze hinsichtlich ihrer Gefährdung untersucht. Dabei zeigt sich ein ernüchterndes Bild: Rund 31% wurden als bestandsgefährdet eingestuft, 4% sind bereits ausgestorben.

Von den aktuell untersuchten 11.000 Tierarten sind 30% bestandsgefährdet und 5% ausgestorben. Fast 28% der Wirbeltierarten, die Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere umfassen, sind aktuell bestandsgefährdet. Auch die aktuelle Situation der Brutvogelarten hat sich in den letzten Jahren spürbar verschlechtert: Über die letzten zwölf Jahre nahmen 34% der Brutvogelarten in ihrem Bestand mehr oder weniger stark ab. Über 23% der Zugvogelarten sind bestandsgefährdet und stehen auf der Roten Liste der wandernden Vogelarten.

Maßnahmen

Pflügen Die intensive Landwirtschaft treibt den Artenschwund nach Ansicht des BfN weiter voran (Bild: Archiv)
Um den Artenrückgang zu stoppen, sind weiterhin große Anstrengungen im Artenschutz erforderlich, so Prof. Jessel weiter. Dringend notwendige artübergreifende Schutzmaßnahmen umfassen nach Einschätzung des BfN die Erhöhung der Lebensraum- und Strukturvielfalt in der Landschaft, wie beispielsweise den Erhalt von Grünland, die Einrichtung ungenutzter Pufferstreifen um Landschaftselemente und Äcker, naturnahen Waldbau, Wiedergewinnung von Auenflächen durch Deichrückverlegungen, Wiedervernässung von Mooren und eine ökosystemverträgliche, nachhaltige Fischerei. Zudem sei das Vorhandensein nutzungsfreier Wälder unverzichtbar, um das gesamte Spektrum der Artenvielfalt zu erhalten.

Acht-Punkte-Programm des BfN zum Schutz der Arten in Deutschland

  1. Bestehende Artenschutzprogramme sind auszubauen und zu ergänzen, um gezielt die Bestände von in ihrem Bestand besonders gefährdeten Arten, v.a. solchen, bei denen ein Flächenschutz allein nicht ausreicht, sowie von Arten, für die Deutschland eine besondere Verantwortlichkeit hat, zu schützen und zu erhalten.

  2. Das bestehende Schutzgebietssystem ist auf Lücken zu überprüfen und weiterzuentwickeln, denn ein repräsentatives und gut vernetztes System von Schutzgebieten ist wesentlich, um in der intensiv genutzten Kulturlandschaft hinreichend Rückzugsmöglichkeiten für Arten mit besonders spezialisierten Lebensraumansprüchen zu bieten. Wichtig ist zudem ein effektives Management, damit Schutzgebiete ihre Wirksamkeit entfalten können. Dieses umfasst neben gebietsspezifischen Managementplänen eine ausreichende Ausstattung mit personellen und finanziellen Ressourcen.

  3. Effektiver Artenschutz profitiert am besten vom Schutz der betreffenden Lebensräume und einer in der Fläche nachhaltigen und naturverträglichen Nutzung. Für landwirtschaftlich genutzte Flächen ist eine gestärkte ökologische Komponente der europäischen Agrarförderung (GAP) vorzusehen. Dazu gehören beispielsweise ein bundesweites vollständiges Grünlandumbruchsverbot sowie eine sinnvolle Ausgestaltung der ökologischen Vorrangflächen innerhalb der GAP. Um den Schutz der Arten in der Agrarlandschaft zu optimieren, sind die Vertragsnaturschutzmaßnahmen besser finanziell auszustatten, noch zielgerichteter zu konzipieren und die vorhandenen Mittel vermehrt in wirksame Maßnahmen zu investieren.

  4. Das Vorhandensein nutzungsfreier Wälder ist unabdingbar, um das gesamte Spektrum der Artenvielfalt zu erhalten. Der Anteil nutzungsfreier Wälder ist weiter zu erhöhen, um das in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt festgelegte Ziel von einem Anteil von 5 % an der Waldfläche zu erreichen. Darüber hinaus sollte die Artenvielfalt in den Wäldern durch eine naturverträgliche Nutzung mit entsprechendem Strukturreichtum und eine natürliche Baumartenauswahl gefördert werden. Naturschutzleistungen im Wald sind dazu angemessen zu honorieren.

  5. Die Vernetzung von Lebensräumen ist wichtig, u. a. um Ausbreitung und Genaustausch von Individuen zu befördern und zugleich die Anpassung an den Klimawandel zu erleichtern. Um die Vernetzung der Lebensräume zu verbessern, sind ausreichend naturnahe Landschaftselemente vorzusehen und der gesetzlich geforderte bundesweite Biotopverbund auf 10 % der Fläche eines jeden Bundeslandes einzurichten. Das BNatSchG (§§ 20, 21) adressiert bei der Umsetzung des Biotopverbundes im besonderen Maße die Bundesländer.

  6. Die Flüsse sind wieder durchgängig zu gestalten und mit ihren Auen zu verbinden. Die Fläche durchströmter Auen ist bundesweit zu vergrößern. Damit können sie gleichermaßen ihre Funktion als Lebensraum zahlreicher Arten wahrnehmen und wertvolle Ökosystemleistungen erbringen. Bei der Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen ist auf bestmögliche Synergien zwischen Belangen des Naturschutzes und des Hochwasserschutzes zu achten.

  7. Für die marinen Schutzgebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone sind die Voraussetzungen zu schaffen, dass diese tatsächlich Rückzugsgebiete und Ruheräume für gefährdete Arten darstellen. Dazu ist insbesondere eine ökosystemverträgliche, nachhaltige Fischerei notwendig.

  8. Um noch zielgerichteter Schutzmaßnahmen für die Arten durchführen zu können, ist es erforderlich, bessere Datengrundlagen über die Gefährdungssituation bzw. den Erhaltungszustand der Schutzgüter zu schaffen, fortzuführen und weiterzuentwickeln. Die in diesem Zusammenhang unersetzlichen Leistungen des Ehrenamtes sind höher wertzuschätzen und professionell zu begleiten.

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19 Leserkommentare Kommentieren

  1. von toddelg · 1.
    "Artenschutz" ist sehr denbar

    Der Klimawandel bringt nun mal andere Klimagrenzen und teilweise ein Artensterben mit sich.Wir können unser jetzt und heute auch nicht konservieren, denn Artensterben und neue Arten gibt es seit den Einzellern auf diesem Planeten. Wir können nun durch unsinnige Maßnahmen versuchen etwas hier zu erhalten, was nicht erhaltbar ist oder wir lernen mit diesem Planeten zu leben, wo der Wandel den Takt bestimmt. Einen Großteil auf die Landwirtschaft abzuschieben ist auch ein einfacher Weg, vielleicht nutzt man lieber mal Studien ohne Hintergrund, Antidepressiva und die Anti-Babypille finden sich in unseren Gewässern und auch in der Nordsee, werden bei Vögeln nachgewiesen. Ist nicht populär das zu verbreiten aber vielleicht sollte der Staat mal darüber nachdenken und endlich unser Abwassersystem mal überdenken.

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  2. von braku · 2.
    Was bringt`s ?

    In Ägypten werden jedes Jahr Zugvögel die übers Mittelmeer an der Küste müde im Tiefflug eintreffen in Vogelnetzen gefangen. Kein Busch entlang der Küste ist ohne Netz. So entsteht auf 700-800 km ein Fangsystem das fast allen Vögeln das Leben kostet. Für die Menschen dort eine selbstverständliche Lebensmittelquelle. Hauptvogelart die gefangen wird ist die Feldlerche. In vielen Länder auf den Zugvogelruten sieht es im Ergebnis ähnlich aus. Wo bitte ist da die Hauptschuld der Landwirtschaft.

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  3. von Sonnenwetter · 3.
    Wenn wir

    intensiven Artenschutz in der Landwirtschaft betreiben, dann bitte auch null Verkehr mehr auf unseren Straßen - denn auf Deutschlands Straßen sterben täglich garantiert mehr Tiere wie in der Landwirtschaft - Frösche , Vögel und Insekten , um nur mal die zu nennen, die keiner wahr nimmt. Selbst der so schützenswerte Wolf soll schon Leben im Straßenverkehr gelassen haben.

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  4. von Franzi13 · 4.
    Stellt die Bauern unter Schutz!

    Alle acht Punkte umgesetzt ist sowieso das aus für unser Eigentum und Landwirtschaft. Der BV schläft, hauptsache an Weihnachten kommt Kohle für Ackerbaubetriebe. Und für die Ernährung des Volkes braucht man Deutsche Landwirte sowieso schon lange nicht mehr. Das können andere bessser schneller billiger mit weniger Auflagen und Bürokratie. Bei uns muß nur noch geschaut werden das die schönen Parks auch noch irgendwie durch "Dumme" billigst nach Beamtenwünschen gestaltet werden

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  5. von joploe · 5.
    BfN

    Es reicht.Da philosophiert eine völlig überflüssige BfN Präsidentin über einen Artenschutzreport und wen wunderts - die Landwirtschaft ist schuld fürs Artensterben. Fr.Wessel ich bestelle Sie zum Rapport gerne zu mir um die Folgen Ihrer Ideologie zu zeigen. z.B. Punkt 7.Als Angrenzer eines solchen "Naturschutz"- gebietes musste die Teichwirtschaft komplett aufgegeben werden - Leergefressen durch Kormoran,Fischotter,Mink und Co. Frau Wessel ich zeig Ihnen auch gerne die grossflächige Umzäunung im Naturschutzgebiet selber die jetzt notwendig wird um überhaupt den schützenswert- Arten ein Überleben zu sichern, Arten und Naturschutz ad absurdum. Im übrigen sind im Laufe der Erdgeschichte unzählige Arten auch ohne zutun der LW ausgestorben. Und Sie wollen aus dem Blickwinckel der Menschheitsgeschichte ein Urteil abgeben - welche Anmassung. In einer hiesigen Tageszeitung wurden vor kurzem die Ereignisse der Kriege in D dokumentiert.Danach starben mehr Menschen an Hunger und Unterernährung als am Krieg selber. Und Sie setzen die Landwirtschaft an den Pranger! diejenigen die D mit hochwertigen Lebensmittel versorgen. Versuchen Sie doch Ihr Ansinnen in Nordkorea umzusetzen - ich glaube Ihnen würden bald die Augen aufgehen.

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  6. von lürade · 6.
    Einzigartige Kulturlandschaft, das ist ja gerade das Problem der Grünen !

    Das BfN und sämtliche Umweltministerien und Umweltämter Deutschlands befinden sich fest in Grüner Hand. Denen schwebt eine Naturlandschaft und vielleicht ein wenig Öko vor, aber nicht zu viel.

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  7. von braku · 7.
    zu Punkt 8

    Und wieder machen sich die werten Damen und Herren nicht selber Arbeitslos. Da müssten doch am besten ein paar Planstellen mehr eingeplant werden. Geld ist ja genügend vorhanden, muss nur vom der Landwirtschaft abgezweigt werden.

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  8. von jubodo12 · 8.

    Es ist immer wieder Interesant wie die Ökofraktion ihr eigenes Versagen uns Bauern in die Schuhe schiebt . Das Artensterben hat mit der Krähenschutzverordnung angefangen . Was nützt ein Schutzgebiet in dem nur Raubwild lebt ? Und wenn die Wolfsrudel erst einmal richtig loslegen ist die Natur leer .

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  9. von rav4 · 9.
    Gute Idee

    Und die ehemaligen Besitzer bekommen als Betriebsleiter die heutige Entlohnung von Prof. Beate Jessel. Natürlich auch für den Nachfolger garantiert. Bei dem verantwortungsvollen Posten ein Muss. Fragt sich nur, wie lange es die Gesellschaft mitmacht, bis sie merkt, wie wertvoll wir Bauern doch waren und mit welchen Almosen wir auch noch zufrieden waren.

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  10. von bieg · 10.
    Immer die Landwirtschaft

    Der Staat soll alle landw. Btriebe enteignen dann können sie (...:) machen was sie wollen.

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  11. von xf1 · 11.
    Wir haben in Deutschland eine einzigartige Kulturlandschaft,

    ... welche auch die Ernährung der Menschheit sicher stellt. Das ist eine Entwicklung über Jahrhunderte. Selbstverständlich ist das nicht, und schon unsere Vorfahren haben sich intensiv mit der Bekämpfung von Prädatoren, Unkraut, Ungeziefer und Schadpilzen befasst. Dadurch wurde eine Art von Wohlstand - bis hin zur Wohlstandsdekadenz geschaffen, die es Menschen wie Beate Jessel ermöglichen, eine Bilderbuchkarriere völlig ohne jeglichen gesellschaftlichen Nutzen hinzulegen, die von uns Steuerzahlern finanziert wird. Hätte niemand diesen Schwachsinn untersucht, wäre er auch nicht bemerkt worden. Frau Jessel sollte sich damit abfinden, dass die Erde kein Luftballon ist, den man einfach aufblasen kann, um mehr Oberfläche zu gewinnen. Die Menschheit hat sich binnen eines halben Jahrhunderts verdoppelt, und wird noch einige Jahre weiter wachsen. Wenn sich eine Art ausdehnt, geht das immer zulasten anderer Arten. Und ein Klumpen aus dem Weltraum kann Millionen Jahre Naturschutz binnen einer Sekunde zerstören. So ist der Werdegang - also baut Fledermausbrücken über Bundesstraßen, so ist dem "Naturschutz" auch gedient, und keine zusätzliche Fläche vernichtet. http://ibiber.de/s9y_ibiber/index.php?/archives/3133-Verkehrserziehung-bei-den-kleinen-Fledermaeusen.html

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  12. von lürade · 12.
    Frau Jessel und der GUTE WOLF,der GUTE WASCHBÄR, der GUTE MARDERHUND,

    die GUTEN STRAßEN, die GUTEN AUTOS, die BÖSEN TRAKTOREN .Die BfN- Präsidentin Prof. Beate Jessel hat alle Weisheit dieser Welt in sich vereint.

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  13. von eekaiser · 13.

    Das Grünlandumbruchsverbot ist doch maßgeblich Schuld am Grünlandumbruch oder glaubt wirklich jemand das sich die Landwirte gerne ihrer Entscheidungsfreiheit über ihr Eigentum nehmen lassen. Genau deshalb ist es ja jetzt beinahe unmöglich das die Grünlandflächen wieder mehr werden wenn jene dann unter "Schutz" stehen.

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  14. von paul-maier · 14.
    Unter Beton und Asphalt ist der Artenschwund total.

    Am dringendsten gebotenen wäre eine Ende der fortschreitenden Flächenversiegelungen und endlich als echten ökologischen Ausgleich die Entsiegelung von Flächen und zwar in gleichem Umfang wie Flächen versiegelt werden. Da das aber sehr teuer und meist undurchführbar wäre wird immer noch mehr Fläche als Pseudo Öko- Ausgleich der landwirtschaftliche Nutzung entzogen und dadurch sogar noch der Zwang zu mehr Produktivität auf den verbliebenen Flächen erhöht. Manchmal frage ich mich: Wie lange muss man eigentlich studieren, bis man verlernt hat solch einfache Zusammenhänge zu begreifen. Zudem ist manche Aussage des BfN anzuzweifeln, weil nach einer amerikanischen Studie z.B. die Katzen den grössten Anteil am Rückgang der Brutvogelarten haben und auch neue, nicht von allen geliebte Arten, sich hier ausbreiten. (z.B. neue Insektenarten, Zikaden, Gnitzen, Anopheles Mücken dazu Adlerfarn, Riesenbärenklau, indisches Springkraut und Johanneskreuzkraut) Ist das nicht eine Bereicherung?

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  15. von heiko#001 · 15.

    Ich hab schon vor 30 Jahren als kleiner Steppke geschleppt und gewalzt. Bei uns waren alle paar Hektar ein Kiebietznest. Natürlich bin ich drumherum gefahren. Und heute. Heute wird auch geschleppt und gewalzt. Aber nichts mehr da. Die Brut hat keine Chance da sie sofort von Füchsen, Mardern, Krähen und Möwen aufgefressen werden. Und rundherum sind mittlerweise alles Stiftungsflächen. In diesem Urwald ist garnichts. Ausser Deckung für Füchse. Und wenn ich mal mit ein paar Grünen diskutiere... Die drehen dir das Wort im Mund um.

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  16. von jubodo12 · 16.

    Ich würde vorschlagen alle Flächen enteignen und verbuschen lassen . Dann die Städte von Menschen räumen und die Einwohner nach Afrika schicken .

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  17. von alzinger · 17.
    Nichts Neues

    Wieder mal die übliche gequirlte Scheiße. Deutschland ist nun mal ein dicht bevölkertes Land mit intensiver Landnutzung. In der Vergangenheit wurden viele Fehler begangen, angestoßen von Spezialisten und Experten, um die Ernährung und Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Diese Fehler heute in erster Linie der Landwirtschaft anzukreiden ist schiere Blasphemie. Sicher, es gibt viele Fehler (Flussbegradigungen, Verrohrungen, Fichtenmonokulturen, usw.) was wir wieder verbessern können. Ansonsten, würde ich diesen "Experten" empfehlen über den engen Rand ihrer Suppenschüssel zu schauen. Die Türkei, oder Marokko musste ich hier als erschreckendes Negativbeispiel erfahren. Gegenüber diesen Ländern leben wir in einem Paradies.

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  18. von nw62 · 18.
    Landwirtschaft ist auch Schuld an ..

    der Ernährung des Menschen. Es hat Weltweit noch nie so viele Menschen gegeben die nicht hungern mussten. Daran ist auch die Landwirtschaft Schuld. Bauern schämt euch dafür, das ihr so viele Idioten Satt macht, Es gibt keinen Königsweg, jeder tut sein Möglichstes, dann ist auch mal gut. Bestimmte Menschen müssen erst einmal hungern, dann wird es vielleicht besser.

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  19. von storm · 19.

    artensterben nicht die landwirtschaft ist schuld am artensterben,der mensch ist schuld.der verbraucher will billige nahrung,darum muß intensiv gewirtschaftet werden.so einfach ist das! wenn das geändert werden soll,dann muß der steuerzahler eben zahlen,aber großzügig! dann werden die bauern auch mitmachen.umweltmaßnahmen zu verordnen und die kosten auf die landwirtschaft abzuwälzen,das geht ja wohl nicht! ernst storm

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