Greenpeace beklebt bei Lidl Fleisch der Initiative Tierwohl mit Parolen

Greenpeace-Aktivistinnen Greenpeace-Aktivistin
Bild: Bente Stachowske / Greenpeace

Tierschützer von Greenpeace haben in 56 Städten in Lidl-Filialen Fleisch der Eigenmarke "Landjunker" mit grellgelben Warnaufklebern gekennzeichnet, auf denen "Mit Tierleid" oder "Mit Antibiotika" zu lesen ist.

Zur Begründung heißt es, für dieses „Discounter-Billigfleisch“ würden Tiere millionenfach in deutschen Ställen leiden, zu viel Gülle verschmutze das Trinkwasser und der hohe Einsatz von Antibiotika sorge für immer mehr multiresistente Keime in der Umwelt. Auch die Brancheninitiative "Tierwohl", mit der sich der Einzelhandel für bessere Haltungsbedingungen einsetzen will, entspricht laut Greenpeace nicht den Anforderungen des Tierschutzgesetzes.

"Lidl brüstet sich mit dem Logo der Initiative `Tierwohl´. Doch das führt Verbraucher in die Irre. Nur ein Bruchteil der Produkte stammt wirklich aus besserer Haltung", sagt Christiane Huxdorff von der Organisation. "Lidl muss seinen Kunden insgesamt besseres Fleisch garantieren oder über die wahre Herkunft aufklären."

Greenpeace verweist in diesem Zusammenhang auf ein eigenes Rechtsgutachten, nach dem die konventionelle Schweinemast gegen das Tierschutzgesetz und somit gegen die deutsche Verfassung verstoße.

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27 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Alfons Hümmer · 1.
    Matthias Zahn hat Recht

    Solange Landwirte meinen, sie könnten ihr Einkommen steigern, sofern sie nur genügend produzieren, freuen sich die Abnehmer (Schlächter, Molkereien, Landhandel), die Discounter, das Transportgewerbe und die Endverbraucher. Der Landwirt investiert viel Geld in neue Ställe und größere Maschinen und wundert sich, dass er trotz höherer Arbeitsbelastung ein niedrigeres Einkommen erzielt. Die Masse der Landwirte hat ein sehr großes und sehr gutes Wissen, wie man hochwertige landwirtschaftliche Produkte herstellt. Die betriebswirtschaftliche Seite wird in der Regel ausgeblendet. Oder wie sollte man sich sonst überhöhte Pachtpreise erklären. Vielen Betriebe erginge es besser, wenn sie kleiner wären. Sie würden dann zwar weniger umsetzen, der Verdienst je Arbeitsstunde wäre aber wesentlich höher. Und dies wäre auch noch mit einer höheren Lebensqualität verbunden. Warum muss ein deutscher Landwirt dafür sorgen, dass die Weltbevölkerung mit billigen Lebensmittel versorgt wird? So kurios es klingt: Billige Lebensmittel haben noch nie zu einem Rückgang der Zahl an Hungernden geführt.

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  2. von Egge Mansholt · 2.
    @Kleensang

    Detmar, die Landwirte wollen es nicht begreifen, das zeigen schon die vielen "Dislikes" unter deinen Komentaren.

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  3. von Matthias Zahn · 3.
    Preiswürdigkeit?

    Zu den vorigen Kommentaren bzgl. der Preiswürdigkeit von Lebensmitteln muss man sagen, dass wir Bauern den Preis bekommen, den unser Engagement am Markt hergibt. Wir produzieren was geht, ohne unsere Abnehmer zu fragen, zu welchen Preisen sie die zusätzliche Produktion absetzen können. Angebot und Nachfrage bilden den Preis. Wenn wir das Angebot so hoch halten, dass die Preise sinken, braucht Aldi ja nur zugreifen. Was soll z.B. eine Molkerei machen, wenn wie 2014/15 die Nachfrage zurück geht und wir Bauern weiter Vollgas liefern weil ja endlich die Quote weg ist? Richtig sie muss jeden Preis akzeptieren beim Verkauf ihrer Produkte. Denn der oberste Auftrag ihrer Lieferanten (bei Genos sind das die Inhaber) lautet, "Hole unter allen Umständen jeden Liter Milch ab und mache etwas draus!" Kein Milchbauer interessiert sich dafür ob seine Milch auch verkauft werden kann! Deshalb liegen auch fast 400000 to auf Halde. Wir selber machen also den Preis durch unsere (Über-) Produktion!

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  4. von Detmar Kleensang · 4.
    Ich werfe niemandem irgendwas vor!

    Außer dem Bauernverband, dass er für seine Aufkleber-Aktion von den Bauern wollte, dass sie sich dafür strafbar machen. Und Aufkleber auf Waren im Regal anzubringen ist und bleibt Sachbeschädigung! Das ist auch kein Argument, sondern eine schlichte Tatsache! Wenn man solche Tatsachen immer wieder wiederholen muss, dann ist das für diejenigen, die diese Wiederholung offensichtlich benötigen, schon ein deutliches Armutszeugnis. Genau so wie Waren zu produzieren, aber nicht gewinnbringend zu vermarkten und hernach im Lebensmitteleinzelhandel dem Endkunden gegenüber rumzujaulen, die Waren wären doch angeblich mehr wert als die Preisauszeichnung hergibt. Erst abliefern und zu niedrige Preise entgegennehmen und dann zwei Stufen weiter entlang der Wertschöpfungskette irgendeine ominöse Preiswürdigkeit einfordern wollen ist lächerlich und blamabel. Und was die „rhetorischen Tricks a´la Katrin Göring-Eckhard“ angeht: Wer bitte unterstellt mir hier denn dauernd Unwahrheiten? Wo soll ich angeblich unterstellt haben, Schweinehalter würden Billigfleisch produzieren? Welcher Teil meiner Beiträge soll die Frage rechtfertigen, ob Bauern weniger wert wären als Stalleinbrecher? Wo werfe ich den Bauern vor, sie würden Tiere zu billig verramschen? Bevor mir derart entgegengebracht wird sollte Herr Gebken selber mal auf solche rhetorischen Tricks verzichten! Oder aber er sollte meine Beiträge überhaupt erstmal aufmerksam lesen bevor er sich in absurder Verteidigungshaltung um Kopf und Kragen schreibt und aus einer Mücke einen Elefanten macht. Mein Erstbeitrag bezog sich auf die ersten drei Kommentare, die die Rechtmäßigkeit solcher Aufkleberaktion in Frage stellten. Und natürlich sind solche Aktionen strafbar, weil sie eine Sachbeschädigung fremden Eigentums darstellen. Etwas, dessen sich auch schon Bauern im Zuge einer vergleichbaren Aktion des Bauernverbandes Schleswig-Holstein schuldig gemacht hatten, während derer Gott sei Dank niemand angezeigt worden war. Mit welchem sachlichen Argument soll es Greenpeace verboten sein was dem Bauernverband erlaubt sein soll? Selbst die Ordnungshüter dürfen Parkttickets nicht ans Auto kleben! Wäre ich Marktleiter eines Discounters, ich hätte die Bauern damals genau so angezeigt wie die Aktivisten von Greenpeace heute. Gerade damit sich niemand sonst noch solche Aktionen als Beispiel nimmt. Denn wie würde es wohl bald aussehen, wenn solche Sachbeschädigungen toleriert werden würden? Wenn jeder, dem irgendetwas nicht passt, irgendwelche Sprüche auf anderer Leute Eigentum klebt? Sicher: Die Welt wäre deutlich bunter! Aber zu welchem Schaden?

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  5. von Matthias Zahn · 5.
    Sollte mal.....

    Viele Kommentare mit "Lidl sollte mal", "die Politik sollte mal" und "denen sollte man mal". Liebe Bauern, solange wir darauf warten, dass irgendwer irgendwann mal etwas macht, und dabei fleißig weiter den Markt mit unseren Erzeugnissen fluten, wird sich nix ändern. Nicht man müsste mal, sondern die Bauern müssen endlich mal, Verantwortung für ihr tun bzw. nicht-tun übernehmen. Hat jetzt eigentlich einer meiner Vorredner an Greenpeace eine EMail geschrieben?

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  6. von Martin Krautter · 6.
    Luther

    brauchen wir für den modernen Ablasshandel der heutigen Zeit einen neuen Luther?

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  7. von Melf Melfsen · 7.
    @Detmar Kleensang

    man kann seine Argumente noch so oft wiederholen........ sie werden nicht besser...

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  8. von Wilhelm Gebken · 8.
    @Detmar Kleensang

    Siehst Du nicht die Widersprüche in Deiner Argumentation? Du wirfst den Bauern vor, sie würden ihre Tiere viel zu billig verramschen und nichts dagegen tun, nur abliefern! Die Aktion des Bauernverbandes ist doch der beste Beweis für das Gegenteil, nämlich dass die Bauern sehr wohl um die Preiswürdigkeit ihrer Produkte wissen und diesen auch einfordern, aber nicht bekommen. Zur Initiative Tierwohl: Es ist jedermann bekannt, dass pro verkauftem Kilogramm Fleisch ein bestimmter Cent-Betrag erhoben wird, damit für einen Teil der Tiere "bessere" Haltungsbedingungen finanziert werden können. Das weiß auch Grenpeace. Trotzdem belügt Greenpeace mit ihrer Aktion die Verbraucher, siehe § 5 UWG. Im Übrigen habe ich die Marktmacht der Discounter nicht gewollt. Bitte verzichte auf solche rethorischen Tricks a´la Katrin Göring-Eckhard.

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  9. von Detmar Kleensang · 9.
    Wir sind nicht weniger, aber auch nicht mehr wert. Leider!

    Ich unterstelle gar nichts. Ich beschreibe nur die Realität. Ich hatte selber auch mal Mastschweine. Und ich hatte sie zu billig verramscht. Und genau da liegt das Problem: Du gibst der Marktmacht der Discounter die Schuld für zu niedrige Preise. Das ist unehrlich! Du selber hast doch Deine Schweine so billig verkauft! Ich denke nicht, dass Du einen guten Preis vom Schlachter bekommen hast und der sie für weniger Geld als er an Dich bezahlt hat an den Discounter geliefert hat. Dann hätte der Schlachter Verluste gemacht. Und so blöd sind die üblicherweise nicht. Wenn unsere Produkte weltweit erstklassig sind, warum erzielen wir dann keine weltweit erstklassigen Preise??? Kann es daran liegen, dass wir nicht verkaufen, sondern einfach nur produzieren und abliefern? Und wir jeden Preis nehmen, der uns angeboten wird? Wer hat denn die Marktmacht der Discounter gewollt? Wir selber doch wohl auch! Wir haben diese Marktmacht mit aufgebaut und unterstützt, in dem wir reichlich produziert haben und uns um die Vermarktung und die Preise kaum bis keine Gedanken gemacht haben. Wer mit den gebotenen Preisen nicht klar kam, der war halt einfach nur ein schlechter Produzent. So sagt man doch im Berufsstand immer wieder, nicht wahr? Die Aktion des BV hatte eben nicht die Wirklichkeit abgebildet! Die Bauern haben ihre Ware selber so billig verramscht. Der Ladenpreis ist immer ausgeschrieben und stellt den finanziellen Wert der Ware für den Kunden dar, der auch nur diesen Preis zahlen braucht. Ein Mehrwert ist für den Verbraucher nicht erkennbar, auch mit einem solchen BV-Aufkleber nicht. Und „wir Bauern“ sind natürlich nicht weniger wert als Stalleinbrecher! Wir sind aber auch nicht mehr wert als Discounterware-beklebende Greenpeaceler! Über die Aussagen auf den Aufklebern kann man gut streiten, die Aktionen selber sind aber gleichwertig strafbar als Sachbeschädigung! Wenn Greenpeace sich strafbar macht mit solcher Sachbeschädigung, dann meinetwegen gerne. Zeigt nur öffentlich auf, dass denen nicht viel heilig ist und sie selbst vor Straftaten nicht zurückschrecken. Dass sich aber auch Bauern auf die gleiche Weise strafbar gemacht hatten, auf Anweisung und mit tätlicher Unterstützung des Bauernverbandes hin, DAS empfinde ich noch immer als höchst unehrenhaft! Richtiggehend schändlich ist, dass uns Bauern ein ordentliches Argument fehlt, uns über diese Greenpeace-Aktion aufzuregen, da sich Bauern einst selber an strafrechtlich gleichwertiger Sachbeschädigungs-Aktion beteiligt hatten. Aufregen können wir uns so nur noch über die getätigten Aussagen auf den Aufklebern, nicht aber über die Aktion als solche! Ein Aufkleber „Mit Antibiotika“ kann aufs einzelne Stück Fleisch betrachtet genau so wahr wie unwahr sein. Wir dürfen ja noch Antibiotika einsetzen. Um Tierleid zu bekämpfen. Entweder kam ein Stück Fleisch mit Antibiotika in Kontakt, weil das Tier zuvor gelitten hatte oder eben nicht, weil das Tier völlig leidfrei kerngesund war. Wie man sieht: Da wird die Argumentation gegen diese Aktion schon komplizierter! Der Aussage, Lidl würde sich mit dem Logo der „Initiative Tierwohl“ brüsten obwohl nur ein Bruchteil der Produkte wirklich danach erzeugt wurden, kann man dann schon gar nichts mehr entgegensetzen. Weil es schlicht der Wahrheit entspricht. So ehrlich sollten gerade wir Bauern schon sein! Vor allem, wenn wir uns für besser als andere halten wollen.

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  10. von Wilhelm Grimm · 10.
    Und was macht LIDL ? ABLASSHANDEL, wahrscheinlich

    genau so wie die gut geübte Vorgehensweise der meisten LEHs. Und jetzt üben unsere Molkereien auch schon !

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  11. von Klaus Mugele · 11.
    Und was macht LIDL?

    Schweigt und lässt gewähren! Vielleicht eine Spende? Um etwas Ruhe zu haben? Raus aus der Schlagzeile? Wie lange? Die Lügen richten sich ja nicht gegen LIDL sondern "nur" gegen ehrbare Bauersfamilien, die sich an Recht und Gesetz halten. Wie weit ist unser Land gekommen?

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  12. von Wilhelm Gebken · 12.
    @Detmar Kleensang

    Ich halte selber Schweine. Du unterstellst, das wir Schweinehalter Billigfleisch produzieren! Wie sonst soll ich Deine Aussage verstehen? Das ist aber definitiv falsch! Unsere Produkte sind weltweit erstklassig. Nur aufgrund der (gewollten) Marktmacht der Discounter werden sie in Deutschland viel zu billig verramscht, übrigens nur in Deutschland! In allen anderen mir bekannten Ländern besteht ein gesundes Verhältnis zwischen Produktionskosten und Ladenpreis. Die Aktion des BV hat somit die Wirklichkeit abgebildet. Und was Deine Sachbeschädigung angeht: Sind wir Bauern etwa weniger wert als die kriminellen Stalleinbrecher, die sich höchstrichterlich auf den "Rechtfertigenden Notstand" berufen können?

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  13. von Detmar Kleensang · 13.
    Irrtum Herr Wilhelm Gebken!

    Deine Erläuterungen zur rechtlichen Situation passen genau so auch auf die damalige Aktion des Bauernverband Schleswig-Holstein. Die Aussage „Ich bin mehr wert als Du zahlen musst“ entsprach nicht der Wahrheit, sondern war, ganz wie Du es erläutert hattest, eine Täuschung, um den Marktteilnehmer in seiner Freiheit geschäftliche Entscheidungen zu treffen zu beeinflussen. Jene Aussage war allein schon deshalb irreführend, weil der Wert der beklebten Ware ja eindeutig gekennzeichnet war und der Kunde auch nur diese Summe zu bezahlen hatte. Die Ware war also definitiv nicht „mehr wert“ als der Kunde zahlen musste. Nicht finanziell gesehen. Und darauf bezog sich doch die Aktion des BV-SH: Die niedrigen Preise von Lebensmitteln. Abgesehen vom §5 UWG war die Aktion des Bauernverbandes schon eine strafrechtlich relevante Sachbeschädigung. Nein, Entschuldigung: Die Aktion des BV-SH war keine Sachbeschädigung. Aber jeder Bauer, der die Aufkleber auf Waren im Discounterregal angebracht hatte, hatte sich der Sachbeschädigung strafbar gemacht. Ein Umstand, den der BV-SH (sofern man ihn nicht für komplett verblödet hält) bewusst eingegangen und seinen Bauern aufgebürdet hatte, vermutlich ohne ihnen die rechtliche Situation vor Handlung zu erläutern. Und genau daran ist absolut nichts ehrbares! So oder so: Die NGO Bauernverband Schleswig-Holstein hatte eine Methode zur "Verbraucheraufklärung" (bewusst in Tüdelchen!) vorgemacht, die durch Bauern unterstützt wurde. Jetzt regen sich Bauern über die gleiche Methode durch eine andere NGO umgesetzt auf wie von der Tarantel gestochen. Solch ein Verhalten empfinde sicher nicht nur ich als doppelzüngig und scheinheilig.

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  14. von Willy Toft · 14.
    Jetzt drehen die bald ganz durch!

    Dürfen die alles? Ab Morgen untersagen die den Verkauf von Fleisch, weil nicht zweifelsfrei geklärt werden kann, welche Ohrmarke dazugehört, welchen Gesundheitsstatus es zweifelsfrei hat, oder sonst noch was. Und das alles für Appel und ein Ei! Die Welt wird immer wunderlicher!

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  15. von Reiner Matthes · 15.
    unsere Presse wacht auf

    wenn der Bauernverband es schaffen würden, eine professionelle Pressearbeit zu machen. Passiert aber leider nicht. Ist es denn normal, dass wir deutschen Bauern mit hoher Wahrscheinlichkeit 1)) die weltweit saubersten Lebensmittel produzieren und 2)) weltweit am schärfsten kontrolliert werden --- und uns dafür von irgendwelchen Spendensammelvereinen, Möchtegernnaturschützern und Ökoromantikern auch noch beschimpfen lassen müssen ???

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  16. von Wilhelm Grimm · 16.
    Die "BrentSpar" Lüge von Greenpeace von 1955 hat Greenpeace bekannt gemacht

    und die Spendenbereitschaft zu deren Gunsten ganz erheblich in die Höhe getrieben. .Angeblich sollten in der Ölplattform noch 5500 Tonnen Ölrückstände nicht entsorgt verblieben sein, Es waren in Wahrheit nur 110 Tonnen aber unsere von unseren Medien aufgestachelten Bürger haben damals die Weltfirma Shell in die Knie gezwungen. Die musste zu immensen Kosten und mit ökologischer Schweinerei die Plattform an Land entsorgen. Nun muss Greenpeace immer mal wieder in die Schlagzeilen, auch in diesem Fall. wird die Spendenbereitschaft nicht kleiner werden. Wann wacht unsere Presse endlich auf?

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  17. von Eike Bruns · 17.
    Na die wieder,

    da kommen wieder die Phrasen: Multiresistente Keime ( Meyer von den Grünen hat aber gesagt die sind weniger geworden), bessere Haltung (definiert jeder anders), Massentierhaltung (hier gibt es gar keine Definition. Jeder neue Stall, egal ob für eine Sau oder 1000, ist erst mal Massentierhaltung): Mensch ihr könntet doch soviel Glaubwürdigkeit erlangen wenn Ihr uns konventionellen Landwirten mal einen Supermarkt zeigen könntet in dem an normalen Tagen (also nicht nach solchen Vorstellungen wie BSE, Fiprinol, etc.) das Bioregal leergekauft wurde. Ist doch ganz einfach in Deutschland wird ja nur 5 %(teils mehr teils weniger) Bio erzeugt und bei Euren Umfragen wollen alle 100 % Tierschutz und 100% Bio und das "geilste ist dann" die wollen dann auch alle noch mehr zahlen. also macht mal sone Aktion..... viel Erfolg.

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  18. von Johannes Leuchtenberg · 18.
    Das sollte sich Lidl nicht gefallen lassen!

    Unbelegte Aussagen, womöglich auch noch bewußte Falschaussagen sind geschäftsschädigend. Man sollte die NGO´s bei Aktionen, die nicht auf Fakten begründet sind gerichtlich abstrafen. wenn so etwas oft genug geschehen ist, ist die Gemeinnützigkeit nicht mehr zu erkennen. Der BDM und dessen Vertreter sollten sich schämen solche Aktionen noch als gerechtfertigt darzustellen. Da stellt man sich auf das unseriöse Niveau sol her NGO´s

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  19. von Melf Melfsen · 19.
    Nicht Aufregen....

    Ich glaube die Unterstellung es käme aus der Massentierhaltung bzw. "Mit Tierleid" oder "Mit Antibiotika" ist schon eine pauschale nicht belegbare Unterstellung und mit der Aktion des BV SH eigentlich nur der Form nach vergleichbar, Herr Kleensang. Es bleibt bei dieser Aktion doch die Pauschale unbelegte Falschaussage.

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  20. von Wilhelm Gebken · 20.
    Irrtum Herr Detmar Kleensang!

    Bei der Greenpeace - Aktion handelt es sich um einen Verstoß gegen § 5 UWG: "Irreführende geschäftliche Handlungen: (1) Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstigen Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Eine geschäftliche Handlung ist irreführend, wenn sie unwahre Angaben enthält oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben über folgende Umstände enthält: 1. die wesentlichen Merkmale der Ware" (...). Im Gegensatz zu den unwahren Behauptungen von Greenpeace entspricht die damalige Erklärung des Bauernverbandes "ich bin mehr wert, als Du zahlen musst", nach wie vor der Wahrheit.

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  21. von Matthias Zahn · 21.
    assistenz-pv@greenpeace.de

    Man kann auch eine E-Mail direkt an Greenpeace schicken. Hab ich gerade gemacht (CC an TA). Wenn genügend schreiben, überlegt man vielleicht mehr vor der nächsten Aktion...... ABER liebe Bauern, dass müsst ihr schon selber machen! Selbst Verantwortung übernehmen. Und nicht warten bis jemand anders was macht.....

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  22. von Detmar Kleensang · 22.
    Nicht aufregen! Alles in Ordnung!

    Das ist nur eine Aktion, die sich Greenpeace ganz offensichtlich von Bauernverband Schleswig-Holstein abgeguckt hat. Der hatte seine Bauern vor zwei Jahren ausgeschickt, Produkte in Discountern mit Aufklebern zu versehen mit dem Aufdruck "Ich bin mehr Wert als Du zahlen musst!" Laut Verbandssprecher wollte man darauf aufmerksam machen, dass es so nicht weitergeht. Was ein Bauernverband meint, sich erlauben zu dürfen, dass muss man leider auch allen anderen zugestehen! Selbst wenn solche Aktion freilich keineswegs mit deutschem Recht vereinbar sind! Wenn ein Bauernverband so gegen geltendes Recht verstößt, warum sollen andere dies nicht dürfen? Warum sollten Umwelt- und Tierschützer ehrbarer (bzw eben nicht ehrbarer) sein als die vermeintlich ehrbare Landbevölkerung, die sich an der Aufkleber-Aktion des Bauernverbands damals ganz stolz beteiligt hatte? Der Bauernverband hatte es vorgemacht. Das fanden ziemlich viele Bauern super toll. Die dürfen sich jetzt aber nicht über Nachahmer aufregen, sondern sollten sich lieber für dieses schlechte Beispiel beim Bauernverband bedanken! Wer sich dennoch lieber aufregen möchte beweist nur, dass er mit zweierlei Maß misst, sich selbst und seinem Berufsstand mehr Freiheiten zuspricht als anderen und wird demzufolge in jeder Diskussion nur verlieren können.

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  23. von Harald Finzel · 23.
    Ich bitte um eine Stellungnahme der AbL zu der Greenpeace-Aktion.

    Schließlich kann die AbL ja recht gut mit Greenpeace, wie erst jüngst die gemeinsame Misthaufen-Aktion beim Bauerntag zeigte: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-8364382.html

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  24. von Gerhard Steffek · 24.
    Das führt Verbraucher in die Irre!

    Und - wie führt Greenpeace den Verbraucher in die Irre? Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt gleichzeitig mit Dreien auf sich. Man sollte sich zwar nicht auf das Niveau dieser Spendensammelvereine und Rattenfänger herablassen, aber es wird Zeit aufzuzeigen welchem Irrsinn sie nachlaufen. Besserwisser entstehen in einem Umfeld von Unwissenden, oder dem höflichem Schweigen der Wissenden. Letzteres wird für die Landwirte Zeit abzustellen.

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  25. von Richard Huber · 25.
    Sollten wir dann die Logos

    von Greenpeace mit Aufklebern " mit Blödheit und Bösartigkeit" bekleben? Nein, auf das Niveau von solchen Typen darf sich die ehrbare Landbevölkerung nicht einlassen.

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  26. von Klaus Mugele · 26.
    Und was macht LIDL?

    Sind solche Aktionen erlaubt? Im Einklang mit deutschem Recht? Wohl kaum! Oder herrscht hier jede NGO nach freiem Belieben? top agrar, bleib dran!

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  27. von Andreas Brummer · 27.
    Brummer Andreas

    Was dürfen sich diese Umweltaktivisten eigentlich noch alles erlauben, bis ihnen mal wer ordentlich auf die Finger klopft?

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