Greenpeace und Nabu streiten über Windradbau in Rinteln

Plakat in Rinteln Plakat in Rinteln
Bild: NDR

Im Wesertal in Rinteln (Kreis Schaumburg) will die Greenpeace-Tochter Planet Energy zwei Windkraftanlagen bauen, 150 m hoch und 900 m Luftlinie entfernt vom Naturschutzgebiet. Unfassbar findet das Nik Büscher vom Nabu Niedersachsen.

Er erwartet gerade von Greenpeace, dass sie den Artenschutz beachten. Konkret geht es um den Schutz des Seeadlers, der 5 km weiter brütet. Greenpeace verweist hier jedoch auf Untersuchungen, wonach der Adler nicht in dieses Gebiet fliegt, der Naturschutz sei gewährleistet. Das sieht der Nabu anders und kritisiert, die Messungen hätten im Sommer stattgefunden. Im Winter jedoch komme der Adler auf die Flächen im Baugebiet.

Michael Friedrich von Planet Energy stellt klar: „Projekte, die alle Voraussetzungen erfüllen, sollen auch gebaut werden, sonst werden die Klimaschutzziele nicht gelingen.“ Diese Woche soll es nun ein weiteres Treffen aller Beteiligten geben. Der Landkreis sieht seine Hände dabei gebunden: Er müsse das Projekt laut Gesetz genehmigen, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Windkraftanlagen im Außenbereich seien privilegiert.

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2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Gerhard Steffek · 1.
    Interessenkonflikte?

    Tja liebe NGO's, die eierlegende Wollmilchsau ist leider noch nicht erfunden. Da sieht man es wieder, trifft Realität auf Ideologie, bleibt alles nur Theorie. Wie heißt es so schön: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte".

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  2. von Bernd Croonenbroek · 2.
    gegenseitig Platt machen

    sollen sich doch bekämpfen bis auf`s Messer. Bei den Ölaugen interesiert das auch keinen !!!

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