Grüne in SH für Agrarwende und Ende der „Massentierhaltung“

Monika Heinold Monika Heinold
Bild: www.monika-heinold.de/
Die Grünen in Schleswig-Holstein haben Finanzministerin Monika Heinold mit klarer Mehrheit als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl im kommenden Jahr nominiert.

Schleswig-Holstein gehe es besser, seit die Küstenkoalition regiere, sagte Heinold laut NDR-Berichten. Als zentrale Aufgabe sieht sie den Klimaschutz verbunden  mit einer Energie- und Verkehrswende sowie die Themen Ökologie, Gerechtigkeit und Weltoffenheit. Außerdem möchten sich die Grünen nach Angaben der Landesvorsitzenden Ruth Kastner für eine Agrarwende einsetzen, das Ende der „industrialisierten Massentierhaltung“ einleiten und den Anteil des Öko-Landbaus von bisher fünf Prozent auf zehn Prozent steigern.

Der Anteil der Windenergie soll unter grüner Führung weiter zunehmen und im Wattenmeer soll es weitere Schutzzonen und Beschränkungen bei gleichzeitiger Kompensation für die Fischer geben.

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7 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Erwin Schmidbauer · 1.
    Mal konsequent sein!

    Wären die Grünen konsequent, würden sie nicht nur ein Ende der Massentierhaltung fordern sondern auch ein Verkaufsverbot für Produkte aus der Massentierhaltung. Aber dann wäre bald klar, was das bedeuten würde: ein Verfahren der EU, höhere Ladenpreise etc. Die Wissen schon, warum sie nur mit dem Kampfbegriff "Massentierhaltung" agieren und dann nicht weiter argumentieren.

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  2. von Christian Schoel · 2.
    @ Paul Sieweke

    100 Hühner ??? Massentierhaltung!!! ;-)

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  3. von Willy Toft · 3.
    Mehr Windanlagen, weniger Fischfang, und Abbau der Agrarproduktion!

    Das ist unsere Zukunft in SH! Die Milchviehbauern werden schon weniger, bald werden die Meiereien nachkommen, denn bei diesem rasanten Abbau, hat es die Politik etwas leichter ihre Wunschvorstellung durchzusetzen! Bei der Umstellung auf Bio haben so manche Betriebsleiter von der aufnehmenden Hand einen Korb bekommen, weil nicht mehr Bio- Produkte absetzbar sind! Bei allen Forderungen aus der Politik wird immer vergessen, dass die Ökonomie an vorderster Stelle steht. Sonst kann auch der Landwirt nicht überleben!

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  4. von Paul Siewecke · 4.

    Wenn man uns für unsere Produkte soviel zahlt, wie einigen Japanern für ihre Kobe-Rinder, dann können wir auch weniger produzieren, um überhaupt wirtschaftlich zu überleben... Hat eben jeder Bauer wieder 10 Kühe, 30 Schweine und 100 Hühner... Ich freu mich auch, wenn ich aus dem Hamsterrad rauskomme!

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  5. von Wilhelm Gebken · 5.
    Was will Sie? Den Anteil der Flächen mit Jacobskreutzkraut noch weiter erhöhen?

    Wenn ich Imker in SH wäre, würde ich den Grünen den mit Pyrrolizidinalkaloiden vergifteten Honig gegen Barzahlung vor die Füße kippen. Dann kann Frau Heinold sich bei ihrem Spezialthema "Gerechtigkeit" mal so richtig austoben. Mit dem vergifteten Heu sollte man es Übrigens genau so machen.

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  6. von Harald Butenschön · 6.
    Schleswig- Holsteinischer Landwirt fordert Ende der Volksverdummung

    Und eine Verminderung der ökologischen Wählerschaft auf unter 5%! Aber auf mich hört ja keiner...

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  7. von Friedrich Meierjohann · 7.
    Na Super

    Nix überraschendes. Ne Grüne äussert sich zur Agrarpolitik wie nen NPD Funktionär zur Flüchtlingspolitik. Es wird nicht besser und wahrheitsgetreuer Frau Dingeskirchen. Auch wenn sie und ihre Parteifreund-innen sich noch so oft äussern.

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