Hendricks ändert Plakatkampagne lediglich ab

Michael Schroeren Michael Schroeren
Bild: yt3.ggpht.com
Das Bundesumweltministerium wird zwar die umstrittenen Bauernregel-Sprüche nicht mehr plakatieren, eine Plakatkampagne mit anderen Motiven wird es aber dennoch geben. Zusammen mit Anzeigen, Flyern und Social-Media-Auftritten stünden dafür bekanntlich 1,5 Mio. Euro zur Verfügung, sagte der Sprecher des BMUB, Michael Schroeren, kürzlich vor Journalisten.

„Wir werden die Kampagne mit anderen Anzeigen und Flächen weiterführen. Das steht völlig außer Frage. Denn es ist doch klar: Die Inhalte, auf die wir mit dieser Kampagne aufmerksam machen wollten, bleiben ja. Es sind unbestreitbare Tatsachen, die diesen Bauernregeln zugrunde liegen. Sie sind auch von niemandem, auch nicht von den Kritikern, grundsätzlich bestritten worden“, so der Sprecher weiter.

Das Ministerium bleibe dabei, dass die Aussagen „Fakten“ seien und Deutschland „enorme Probleme mit bestimmten Formen von Landwirtschaft“ habe. Schroeren wies aber auch darauf hin, dass sein Haus diese Probleme gemeinsam mit den Landwirten und den Organisationen lösen will. „Wir wollen den Dialog darüber führen. Das ist notwendig. Denn nur gemeinsam mit allen Beteiligen lässt sich nach tragfähigen Lösungen suchen. Aber das ist jetzt keine neue Ausrichtung, sondern das ist ohnehin selbstverständlich.“

Laut dem Sprecher führe die Bundesumweltministerin fast wöchentlich Gespräche mit Landwirten - sei es zuhause oder anderswo. Sie habe auf der Grünen Woche auch mit dem Landwirtschaftsminister, mit Vertretern des Deutschen Bauernverbandes und mit anderen gesprochen. „Wir haben einen Kongress, eine große Veranstaltung zusammen mit Vertretern der Branche gemacht. Also es ist gar nichts Neues, das wir jetzt erst erfinden, sondern die Fortsetzung dessen, was wir für notwendig halten und auch tun“, erklärte Schroeren.

Connemann: Verunglimpfung geht weiter

Die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Gitta Connemann, hält die Fortsetzung der Kampagne jetzt auf anderen Wegen und mit anderen Formaten für unerträglich. „Damit geht die Verunglimpfung der Bauern weiter“, sagte Connemann im Gespräch mit top agrar. Nachdem bekannt geworden sei, dass das Deutsche Tierschutzbüro die Plakatkampagne fortsetzen wird, habe sie sich unmittelbar an das Umweltministerium (BUMB) gewandt, um zu erfahren, ob das Ministerium der Übernahme der Kampagne durch das Deutsche Tierschutzbüro zugestimmt habe. Das BMUB habe ihr geantwortet, dass die „Übernahme der Bauernregeln ohne Wissen und ohne Zustimmung des BMUB“ erfolgt sei. Man lasse gegenwärtig prüfen, ob dies rechtlich zulässig sei. „Wenn es Frau Hendricks mit ihrer Entschuldigung an die Bauern ernst meint, dann untersagt sie dem Deutschen Tierschutzbüro schleunigst die Nutzung ihrer unseligen Bauernregeln", fordert Connemann.

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23 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Tilman Kluge · 1.
    Tatsachen oder Unwahrheiten?

    Man liest "'Wir werden die Kampagne mit anderen Anzeigen und Flächen weiterführen. Das steht völlig außer Frage. Denn es ist doch klar: Die Inhalte, auf die wir mit dieser Kampagne aufmerksam machen wollten, bleiben ja. Es sind unbestreitbare Tatsachen, die diesen Bauernregeln zugrunde liegen. Sie sind auch von niemandem, auch nicht von den Kritikern, grundsätzlich bestritten worden', so der Sprecher [des BMUB] weiter. (....) Das Ministerium bleibe dabei, dass die Aussagen 'Fakten' seien und Deutschland 'enorme Probleme mit bestimmten Formen von Landwirtschaft' habe." Die Bebauptung, daß die Inhalte, von denen es textlich und graphisch vermittelte gibt, Tatsachen reflektierten, ist teilweise schlichtweg unwahr. Es entspricht z.B. keiner unbestreitbaren Tatsache, daß Landwirte Pestizide auf 30m Breite am Stück und ungesteuert (per Güllefass) ausbringen und dabei auch bereits kolbentragende Maispflanzen benetzen. Genau solch ein Unfug aber wird auf den Plakaten u.a. suggeriert. Das wäre ja im Grunde alles urkomisch, wenn es nicht von vielen unwissenden Verbrauchern für bare Münze genommen und damit den Landwirten Schaden bereiten würde. Es stünde dem BMUB gut an, wenn es sich hinsichtlich nun einmal erfolgter und damit der Schadensbegrenzung zuzuführender falscher Aussagen endlich in erkennbarem Maße zurücknehmen würde.

  2. von Erwin Schmidbauer · 2.
    Unbestreitbare Tatsachen

    Wenn irgendwer schon mal ein lebendiges Schwein gesehen hat, dass in einer reellen Haltung für längere Zeit nur auf einem Bein gestanden ist, dann hat Herr Schroeren recht. Man kann sich wirklich alles falsche zurechtbiegen, wie man möchte. Worte und Papier sind geduldig.

  3. von Christian Schoel · 3.
    wenn von oben nix kommt,

    muss der Widerstand eben von unten kommen! Weisse Silofolie, schwarze oder rote Sprühfarbe und eine Scheunenwand in richtung Straße oder ein alter Anhänger als Plakatwand und einen der vielen guten Reime (auch bei BAUER WILLI zu finden) gegen diese Hetzaktion "Posten"!!! Wenn wir uns hier in diesem Forum, wo kaum ein Nichtlandwirt je etwas liest die Köpfe heiß dikutieren juckt das nicht einen dieser Fakenews-verbreiter da draussen.

  4. von Tilman Kluge · 4.
    Plakative Kosten

    Ich habe die Sache über abgeordnetenwatch.de abgefragt http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_barbara_hendricks-778-78185--f463120.html#q463120

  5. von Tilman Kluge · 5.
    Tierschutzbüro

    Immerhin hat das Deutsche Tierschutzbüro das Plakat Nr. 1 abgeändert. Oben stehen sich nun zwei Schweine gegenüber, jedes in einem Käfig, dazwischen ein Herz. Dumm gelaufen, es sind zwei Sauen. Ob die sich wirklich so herzlich mögen? Schweinezüchter werden es mit gutem Grund und noch besseren Biologiekenntnissen bezweifeln. Das Deutsche Tierschutzbüro hingegen wird in Sachen Tierkenntnisse bei sich noch fleißig nacharbeiten müssen.

  6. von Gerhard Niebler · 6.
    Ich sage nur

    BBV (Körperschaft des öffentlichen Rechts), wer zahlt schafft an und das sind nicht die Bauern.

  7. von Gerd Uken · 7.
    Ist doch verständlich

    Die Plakate sind gedruckt,, die Flächen eh angemietet, da kann man das dann zu Ende bringen. Wer Bauern quält wird nicht mehr gewählt ä Frau Hendricks und wir haben Wahljahr, daran müsste die SPD auch mal dran denken., Wir sind aber doch wohl eine Randgruppe und in Sachen BV , was hat der bitte schön gerissen bis jetzt.? Werbespot scharf schalten , das könnte der Verband der immer betont, das er 95% aller Landwirte vertritt, doch mal Kampfgeist zeigen" Bauern wehrt Euch!" oder ist das wirklich nur noch ein Rentnerverband?

  8. von Oswald Steinle · 8.
    Es kommt wie es kommen muss

    Es kommt bei uns zu Situationen (politisch) wie in den USA und das ist auch gut so. Die Zeit mit der man durch Fakten unsere Politiker überzeugen kann ist längst vorbei. Politiker versuchen ständig nur die Mehrheit der Wähler auf ihre Seite zu ziehen. Wir Bauern sind längst zu einer unbedeutenden Randgruppe geworden um die man sich als Politiker nicht mehr kümmern muss.

  9. von Michael Behrens · 9.
    Bundespresse-Konferenz vom 10.02.2017

    Der Schroeren wurde von Journalisten auf der Bundespresse-Konferenz am 10.02.2017gefragt,warum nimmt die Ministerin Abstand von der Plakat Aktion und für was genau sich Hendricks entschuldigt? Die Antwort ist mehr als verblüffend! Es wird über unbestreitbare Zustände in der Landwirtschaft gesprochen! SIE HABEN ES GESCHAFFT, DIE NGO'S, DIE HENDRICKS UND DIE VIELEN UMWELTERRORISTEN, geschafft die Landwirtschaft öffentlich so darzustellen, das die Landwirte vergiften, quälen, verschmutzen und verseuchen. Das Original gibt es auf YouTube, auf dem Kanal von Tilo Jung, "Jung und Naiv "

  10. von Karlheinz Gruber · 10.
    Lieber BBV; lieber DBV; GIBTS EUCH NOCH ??

    mein Bauernverband (Bayern) hat letztes Jahr nur 1 Euro Mitgliedsbeitrag erhalten, mit der Begründung, abgehauste Firmen werden mit 1 Euro Erinnerungswert verbucht. Grund war vor allem die Düngereform. Da man hier mit bekannt falschem Zahlenmaterial arbeitet und keiner aus der Führung unternimmt etwas um die Falschen Zahlen gegen Richtige auszutauschen. Ihr habt uns somit einer verschärften Reform mit immensen Kosten für uns preisgegeben. (Vor allem für kleinere Familienbetriebe, Danke). Falls ich hier ein Infodefiziet habe, habe Ihr aber ein Kommunikationsdefiziet und zwar ein Gewaltiges... Ich habe, kurz nachdem die Hendriksaktion bekannt wurde, mit einem Herrn aus Münchner Präsidium telefoniert. Er versicherte mir, das was in Petto ist und sich der Verband äußern wird. Gut, das hat BBV Chef Haidl auch gemacht. Sich einmal geäußert. Richtig und gut und weiter ? War das alles???!!! Aber wo bleiben die Aktionen? Wo sind die Aktionen für und vor allem den Verbraucher, die Städter ? Wo ist der Aufruf an die Landwirte sich daran zu beteiligen. Nicht unbedingt eine Demonstration. Sondern Aufklärung in den Supermärkten!!!, dort wo die Verbraucher sind. Ich hatte es vor alleine so was durch zu ziehen, aber dann hat meine Frau den richtigen Satz gesagt. Warum mußt Du immer alleine so was machen, Warum organisierst Du immer, wenn es einen Verband auch gibt/ gäbe, der dafür bezahlt wird. Von oben habe ich bis heute nichts gehört, und bei uns im Landkreis ist erst die Führung neu gewählt worden. Hier kann ich verstehen, daß noch nichts läuft/ bzw. die organisieren. Aber Fertige Aktionen, Medienwirksam mit Fakten und Zahlen, über die Bereiche wo Hendricks lügt, die hätte man dem Verbraucher beim Einkaufen unter die Nase reiben können. Das ist die Arbeit für was ich euch/ wir euch bezahlen. Und Ja, aber dazu gehören auch dann die Landwirte. Und da ist der nächste Punkt, der mir Magenschmerzen macht. Wie viele fühlen sich überhaupt noch in der Lage, hier was zu tun? Wie viele sind überhaupt noch gewillt hier was zu tun, oder besser gesagt, wie viele wollen hier noch was tun und haben noch nicht resigniert? Aber warum der Frust? Die schwarzen Schafe die brauchen wir nicht dazu. Aber die ehrlichen Landwirte, die wollen zum großen Teil ja auch nicht mehr. Politikverdrossenheit. Und Verbandsverdrossenheit in großer Menge. Mit Verlaub, aber eure Arbeit hier, die ist unter aller S... Nach diesen Protesten der Bauern müssen Taten folgen. Sonst wird das ein Rohrkrepierer ohne Grenzen. Wenn man die Leserbriefe in den Medien ließt, dort sind nur die Anhänger von Hendricks, fasst keine Bauern. Und zu was führt das? Hendriks und Konsorten haben die Meinungshoheit und wir den Scheißdreck. Alternative Fakten gegen die Bauern und das Image ist endgültig hin. Getroffene Hunde bellen, bringen aber keine Fakten. So siehts aus. Wir liefern hier nichts. Das ist Fatal Lieber BBV/ DBV. Ich bin bisher immer für alles dagewesen, wenn ihr mich gebraucht habt. Nur jetzt habe ich die Schnauze jetzt aber auch voll. Und zwar seit letztem Jahr. Eure Vertretung ist untergalaktisch, es findet keine Aufklärung des Verbrauchers statt (für was bezahlen wir eigentlich die Fachkräfte in den Präsidien?), und wir Landwirte werden allein gelassen, bzw. wir können auf eigene Kosten zusätzlich für alle Landwirte (danke an alle, die sich bisher auch NIE an irgendeiner Aktion wo auch immer NIE beteiligt haben, aber dafür das Maul weit aufreissen, Danke nochmals) versuchen, im kleinen zu Retten was noch zu retten ist. Daher teile ich euch jetzt lieber BBV/ DBV mit, solltet Ihr nicht wie letztes Jahr wieder den 1 Euro Erinnerungswert erhalten wollen, DANN WACHT ENDLICH AUF UND TUT WAS!!!!! UND ZWAR SCHLEUNIGST!!!!! In diesem Sinne Gruber Karlheinz PS: Ich habe Schulklassen und Besucher hier, habe vor Jahren Ausstellungen auf Märkten gemacht, Ich Stelle Infotafeln auf....

  11. von Erwin Koch · 11.
    Danke

    Danke Redaktion Top Agrar: Eure Redaktion werden die Weltenretter nicht schließen lassen( Pressefreit ) Aber die Existenzen vieler Bauern werden durch dieses Ministerium bedroht und das Ansehen der Bauern als Menschen auf hässliche Art in den Dreck gezogen. Das man dies nach irgendwelchen Spielregen einfach (Gottgegeben) hin nehmen muss. Danke Red.: das sie mich darauf aufmerksam gemacht haben

  12. von Rainer Hoffmann · 12.
    Landwirtschaftskammern ?

    Wofür hört man zu all diesen Vorwürfen u. auch zum dubiosen Meßstellennetz nichts von den LWK s ,wo die unsere Interessen vertreten müssten ?,oder wofür bezahlen wir die Zwangsbeiträge ,da doch jede andere Leistung nochmal extra berechnet wird u. an vorderster Front sitzen dann auch noch teilweise die selben wie bei der Alleinvertretungs berechtigten Alibiberufsvertretung (DBV. ) die noch nicht mal Medienwirksam auf den Putz hauen um. einiges zu erklären bzw. klarstellen könnten.

  13. von Andreas Schmid · 13.
    Besteuern

    Wenn man die Naturschutzvereine besteuern würde, könnte man mit dem Geld viele Bauern fördern, die praktischen Naturschutz betreiben.

  14. von Gerd Kempken · 14.

    Was ist das für eine Ministerin Erst eine Hetzkampagne lostreten wie es sie in der Form noch nicht gegeben hat? Oder doch?? Dann sich entschuldigen , die Entschuldigung hätte sie sich sonst wo hinschieben können, und jetzt kommen diese nichtsnutzigen Mitläufer hochkrimineller NGOs und packen genau die Plakate wieder aus ,berechnender kann man nicht mehr sein. Aber um Spendengeldern einzusammeln ist kein Mittel zu schmutzig. Diese ganzen NGos gehören verboten , zumindest die Gemeinnützigkeit muss aberkannt werden damit die Spendendammlerei mal aufhört und denen die Grundlage entzogen wird. Denn egal was wir heute und in Zukunft machen werden, diese Brut wird uns nicht in Ruhe lassen.

  15. von Erwin Koch · 15.
    (gelöscht, bitte halten Sie sich an unsere Kommentarregeln)

  16. von Andreas Schmid · 16.
    ISN?

    Wann kommt der ISN mit seiner Plakataktion?

  17. von Jörg Meyer · 17.
    Wir werden Tacheles reden müssen

    über die Agrarsubventionen, Betriebskontrollen bei allen(!!) Betrieben, natürliche und chemische Giftsstoffe im Essen und vieles mehr! Mit Nettigkeit und vornehmer Zurückhaltung wird die konventionelle Landwirtschaft in Deutschland immer mehr zurückgedrängt werden. Ich erwarte von den Intressenvertretern sich sich klarer zu positionieren auch wenn man dann nicht mehr den Spruch: "Seid Einig" bringen kann! Wir müssen fachlich und sachlich überzeugen und wir haben gute Argumente! Wir müssen die Bevölkerung von unseren Leistungen überzeugen und dürfen das Feld nicht mehr überwiegend den NGOs und anderen überlassen. Wir müssen uns einen knallharten Codex geben, was würde dagegen sprechen wenn wir uns endlich ehrlich und ohne wenn und aber einer selbst organisierten Zertifizierung unterziehen ? Wir dürfen das Feld auf keinen Fall Personen wie Frau Hendriks und co überlassen!

  18. von Wilhelm Grimm · 18.
    Herr Armin Brenner-Schmid, normale Menschen können diese Verirrten auch nicht begreifen.

    Ich verstehe aber auch die Bauern und Vertreter unserer Berufsverbände nicht, die immer noch glauben, mit Leuten des Nabu-Ministeriums ließen sich Dialoge führen. Mehr dumm geht nicht !

  19. von Siegfried Weicker GbR · 19.
    Rechtsstaat ?

    In einem Rechtsstaat würde ein Staatsanwalt wegen Verschwendung von Steuergeldern und Hetze gegenüber Minderheiten gegen Hendricks ermitteln ! Bei VW,Feinstaub in den großen Städten und illegalem Verkauf von ausländischen Getränkedosen ohne Pfand in Deutschland bleibt Sie tatenlos !!

  20. von Armin Brader · 20.

    Alternative Fakten, wo auch von teilen der Landwirtschaft mit getragen werden!

  21. von Gebhard Aierstock · 21.
    Wir müssen darüber reden

    Dann müssen wir zuerst mal drüber reden, warum das BUM nicht in der Lage ist,mit anderen Ländern vergleichbare Nitratmesswerte nach Brüssel zu melden? Fakt ist, dass Deutschland enorme Probleme hat? -Zumindest mit bestimmten Ministerien!

  22. von Albert Maier · 22.
    Typisch für Umweltfetischisten....

    ...das Geld muss rausgehauen werden, egal wie. Eine Halbierung sämtlicher Umwelthaushalte wäre dringenst amgesagt!!!

  23. von Armin Brenner-Schmid · 23.
    ich begreife die Welt nicht!!

    „Wir wollen den Dialog darüber führen. Das ist notwendig. Denn nur gemeinsam mit allen Beteiligen lässt sich nach tragfähigen Lösungen suchen Über was wollen eigentlich alle einen Dialog führen?? Für was? Die Flüsse sind sauber, die Bodenseefischer jammern zu wenig Nährstoffeintrag! Wir haben jeden Tag Essen auf dem Tisch und seit 70 Jahren gab es absolut keinen Hunger und Not in Deutschland!! Das Problem wir vor allem die Politiker sind zu übersättigt und meinen sich hier profilieren zu müssen! Die Debatte um das Nitratproblem versteh ich eh nicht warum wird das Trinkwasser eigentlich auf den Flächen gewonnen wo wir Landwirte arbeiten?? Wenn wir soo schlecht wirtschaften wie es die Frau Hendriks meint, warum wird das Trinkwasser nicht aus Grundwasser von den großen Städten bezogen und auf direktem Wege den Bewohnern darüber zum Trinken angeboten!! Denn eigentlich müsste doch unter Großstädten alles wunderbar sein! Dort wird keine Gülle ausgebracht oder Pestizide!! Also alles in Ordnung!! Oder sind die Abwasserkanäle doch nicht dicht und achja das sind alles die Bauern! Ich verstehe einfach die Diskussionsgrundlagen nicht warum wir uns immer in Dialoge mit irgendwelchen Möchtegernwissern einlassen müssen!! Man könnte gerade meinen die Landwirtschaft in anderen Ländern ist viel Besser! Nein sicher nicht! Denn wenn in Neuseeland 1000 Kühe in einen Melkstand laufen, der über keine angeschlossene Güllegrube verfügt, ist dort mehr Gülleanfall nur beim melken wie bei einem 100 Kuh Betrieb den ganzen Tag!! Also warum diese Diskussionen??

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