Hendricks lehnt Obergrenzen für Wölfe ab

Barbara Hendricks Barbara Hendricks
Bild: BMUB

Obwohl die Wölfe immer mehr Nutztiere reißen, bleibt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bei ihrer Position: Die Wölfe in Deutschland bleiben weiterhin streng geschützt. Hintergrund ihrer Klarstellung sind Forderungen der niedersächsischen CDU und FDP nach Obergrenzen.

Presseberichten zufolge stellte die SPD-Politikerin am Dienstag klar, dass man weit davon entfernt sei, den Schutz für den Wolf zu lockern. Sie sehe nicht, dass der Bestand der Tiere gesichert ist. Im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen warb Hendricks um mehr Verständnis bei den Kritikern: "Wir als Europäer erwarten zum Beispiel von den Afrikanern, dass sie die Elefanten schützen. Es gibt Elefantenherden, die ganze Dörfer vernichten und Menschen töten - trotzdem erwarten wir, dass die Afrikaner die Elefanten schützen."

Mit Blick auf den Streit in Niedersachsen verwies Hendricks darauf, dass verhaltensauffällige Wölfe auch jetzt schon erlegt werden können. Die Konflikte hält die Ministerin für lösbar: mit finanziellen Hilfen für die Nutzhierhalter, Zäunen und Herdenschutzhunden. Gleichwohl sei es nicht ganz zu vermeiden, dass auch Nutztiere gerissen werden, sagte Hendricks.

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14 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Peter Schmid · 1.
    Einfach nur zum wundern

    Da kann man nur mehr den kopf schütteln über so viel dummheit

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  2. von Hans-Heinrich Wemken · 2.
    Schutzzäune gegen Wölfe

    Wie stellen es sich eigentlich die Naturfachleute als Wolfsbefürworter vor , wenn zur erwünschten Weidetierhaltung die Weideflächen wolfssicher eingezäunt werden. Diese Weideflächen sind dann auch für das übrige Wild nicht mehr zugänglich. Als gewünschter natürlicher Übergang von Wald zur landwirtschaftlicher Nutzung ist der Wald überwiegend von Weideland umgeben.Zäunt man diese Weideflächen nun wolfssicher ein , so ist der innen liegende Wald auch für die Tierwelt nicht mehr ausreichend zugänglich. Das bedeutet : Die Wälder werden passiv eingezäunt . Überhaupt; ist eine solche massive Verzäunung in der Natur um des Wolfes wegen gerechtfertigt? Hierüber habe ich in den zahlreichen Diskusionen in den Medien noch nichts gehört. Es wird sich sehr schnell zeigen , dass der Wolf für die Natur und besonders die Tierwelt eine große Belastung wird. Man kann auch kein vernünftiges Ziel erkennen, was mit der Ansiedlung von Wölfen erreicht werden soll .Bestimmte politische ideologische Gruppen haben erkannt , dass ihnen mit der Wolfsansiedlung gesellschaftpolitische Einflüsse besonders im ländlichen Raum möglich werden. Die gesammte Wolfsproblematik, so wie sie von politischen ideologischen Gruppen gehandhabt wierden , ist symtomatisch für den derzeitigen politischen Umgang in der Gesellschaft. Bestimmte Gruppen "drücken ihre Ideologie und Politik " anderen Bevölkerungsgruppen auf. Ganz bewußt werden keine demokratischen Mehrheitsentscheidungen herbeigeführt..Alles wird als unabänderlich hingestellt !

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  3. von Otto Müller · 3.
    Frau Hendricks Lösung der Flüchtlingskrise ;-)

    Elefanten schützen, die ganze Dörfer vernichten und Menschen töten.

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  4. von Franz Utz · 4.
    Schickt

    ihr doch mal ein rudel wölfe ins Ministerium wenn sie da ist dann erlebt sie vielleicht wovon sie keine Ahnung hat

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  5. von Gerhard Steffek · 5.
    Eidbruch?

    Hat nicht auch jeder Minister einen Eid zu leisten, Schaden von Volk und Land abzuhalten? Wenn ja, dann begeht sie hier doch glatten Eidbruch. Abgesehen davon sollte sie mal "Butter bei die Fische tun" und dem "Volk" darlegen wieviel der Wolf bisher schon gekostet hat und er noch kosten wird. Aber bitte eine Vollkostenrechnung bei dem auch der volkswirtschaftliche Schaden berechnet wird, wenn die Bauern/Schäfer deswegen aufhören. Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Auch die zum Wolf und zur Hendricks. Für dieses Geld könnte man wahrscheinlich sehr viele Wölfe auch im Zoo sicher verwahrt und für jeden sicht- und erlebbar (auch für den städtischen Sesselpupser im dritten Stock) halten und seinen Bestand gefahrlos sichern.

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  6. von Tobias Rausch · 6.
    Wenn

    du nicht ausgeraubt, in die Luft gesprengt oder vergewaltigt wirst, wird man vielleicht ja schon bald vom Wolf gefressen. Danke liebe Regierung!

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  7. von Gerd Schuette · 7.

    Bereitet Frau Hendricks mit dem Hinweis auf getötete Menschen durch Elefanten die Bevölkerung schon darauf vor, daß auch durch Wölfe Menschen zu Schaden kommen können? Und soll das billigend in Kauf genommen werden? Bisher habe ich mir diesbezüglich keine Sorgen gemacht, aber jetzt..

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  8. von Thomas Egolf · 8.
    Es wird doch immer klarer und bewusster,

    in unserem Land müssen sich die Politik und die Politiker grundlegend ändern!

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  9. von Diedrich Stroman · 9.
    Die mit dem Wolf tanzt.

    Jede Woche kommt von dieser Frau eine neue Botschaft, wo sie der Bevölkerung weiß macht, wie unqualifizierte Politik vom Bürostuhl gemacht werden kann! MAN KANN NUR NOCH SAGEN FRAU MINISTER,einfach zurück treten!

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  10. von Gerd Kempken · 10.

    Frau Hendricks sollte sich erst mal vor Ort informieren und nich gleich das unqualifizierte Reden ihrer grünen Freunde bei Bund PETA und Co kopieren, so ein Verhalten hat nichts mit Kompetenz zu tun...

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  11. von Willy Toft · 11.
    Den Wolf kurz halten, der hat schon genug Leid angerichtet!

    Unsere Vorfahren wussten genau, warum sie den Wolf verfolgt haben! Frau Hendriks ist sich der Tragweite ihres Handelns überhaupt nicht bewusst.

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  12. von Wilhelm Grimm · 12.
    Manchmal haben Oberstübchen

    Obergrenzen.

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  13. von Richard Huber · 13.
    Sie lehnt die Obergrenze für Wölfe ab,

    ich lehne Hendricks ab.

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  14. von Martin Schmidt · 14.
    Macht gegen Menschen

    Das Verhalten von Barbara Hendricks macht mich sehr traurig.

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