Kritische Doku "BAUER UNSER" jetzt im Kino

Bauer Unser
Bild: Pressebild

In den Kinos läuft gerade der kritische Dokumentarfilm "BAUER UNSER". Der Film zeigt ungeschönt und unaufgeregt die Realität auf den Bauernhöfen. Regisseur Robert Schabus geht dabei laut Vorankündigung unvoreingenommen auf die Bauern zu.

Allerdings sieht er die heutige Landwirtschaft und die globalisierte Agrarwirtschaft sehr kritisch. Der Film mache deutlich, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren, heißt es. So erklären Biobauern und konventionelle Landwirte, warum es so wie bisher nicht weitergehen kann. Im Film werden die moderne Landwirtschaft und die Agrarindustrie in Frage gestellt. 

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5 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Bernd Greim · 1.
    Film

    Ich hab mir denn Film angeschaut. Wie in Artikel beschrieben zeigt er die Landwirtschaft in vielen Facetten vom Biobauer über Direktvermarkter zum modernen Betrieb (alle in Österreich). Es werden zusammenhänge mit Vor und Nachteilen dargestellt. Zum Ende wird er leider etwas flach, da er nur zeigt was alles falsch läuft, aber kaum Lösungsansätze oder alternativen bietet. Ja die Kleinteilige Gartenwirtschaft ist effektiv, aber die aktuellen Rentner der Nachkriegsgeneration werden weniger und somit auch die Gärten. Was mich auch stört, ein Zuschauer ohne Landwirtschaftliche Kenntnisse denkt, dass ein Mastschwein nur mit Soja gefüttert wird. ______________________________________________________________________________________________________ Was meiner Meinung jeder Landwirt von diesem Film mitnehmen sollte, es gibt nicht denn einen Weg für alle Landwirte! Bei einem Betrieb ist die Intensivierung eines Produktionszweig richtig, bei einem anderem ist aber die Spezialisierung in Direktvermarktung etc. der bessere Weg. Kreative Ideen werden sich immer durchsetzen. Nur weil der Nachbar einen großen Stall hat sollte ich doch auch keinen einfach so bauen und wundere mich hinterher dass ich nicht genügend Fläche habe...

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  2. von Doris Peitinger · 2.

    Mir hat bereits der Film "More than Honey" sehr gut gefallen. Gut recherchiert und sehr vielfältig. Auf den neuen Film bin ich sehr gespannt. "Billige Nahrung, teuer erkauft" ist ein sehr guter Titel, wenn man sich vor Augen führt, wie wenig gerade die deutschen Haushalte für Nahrungsmittel ausgeben. Und mit welchen unterdurchschnittlichen Preisen die Bauern abgespeist werden. Bauernsterben - finanzielle Probleme - Arbeitsüberlastung - so kann es tatsächlich nicht weitergehen! Im übrigen wundere ich mich nicht, dass sich immer weniger Ortsobmänner und Dorfbäuerinnen finden. Wer hat schon Lust, die Agrarpoltik der Funktionärsriege dauernd gegenüber den Bauern zu verteidigen?

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  3. von Andreas Christ · 3.
    die Botschaft?

    wird wohl sein das sich etwas ändern muss- aber wir Bauern wahren schon immer bereit über 3000 Std im Jahr zu arbeiten- obwohl uns aberkannt wird Vollblut Bauern zu sein also werden wir weiter wachsen bis zum raschen Tot mit ……. und ihr könnt mich gerne zerreißen es hat sich noch nichts besseres gefunden wie der DBV aber es will ja keiner mehr sich einbringen also gibt es auch immer weniger Ortsobmänner und Frauen also werden wir immer ungehörter …...

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  4. von Berthold Lauer · 4.
    Unvoreingenommen?

    "Der Film soll ungeschönt, aber unaufgeregt die Realität auf den Bauernhöfen zeigen." Ist bei "Bauer sucht Frau" auch so! "Regisseur Robert Schabus geht laut Vorankündigung unvoreingenommen auf die Bauern zu." Na, auf diese "Unvoreingenommenheit" bin ich ja mal gespannt. Oder gibt es wirklich nur noch solche, die sich sicher sind, dass es so nicht weitergehen kann.

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  5. von Hans Nagl · 5.
    Hoffentlich !

    Hoffentlich schaut sich die DBV Spitze ( Ruckwied ) den Film auch an.

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