Hofstetter warnt Verbraucher: „Ab jetzt gibt’s billige, schlechte Milch“

Martin Hofstetter (Bild: Greenpeace)

Ein richtig düsteres Bild vom Ende der Milchquote zeichnet Martin Hofstetter von Greenpeace. Er meint, in der bisherigen Berichterstattung kommen Umwelt- und Tierschutzaspekte zu kurz. Die Stellungnahme, die er am Montag an die Medien schickte, hat es denn auch in sich.
 
So warnt der Umweltschützer darin vor „ausgebrannten Milchkühen, bankrotten Kleinbauern und mehr Schadstoff- und Klimabelastung als Folgen der verfehlten Politik. „Verbraucher erhalten in Zukunft ein billigeres, aber schlechteres Milchprodukt.“

Nach Geflügel und Schweinen steht seiner Meinung nach jetzt der Ausverkauf der bäuerlichen Milchviehhaltung an. „Wir werden einen massiven Strukturwandel erleben, an dessen Ende die Kuh zur Sau gemacht wird. Selbst in Süddeutschland werden jetzt Massentierhaltungsställe mit mehr als tausend Kuhplätzen gebaut. Letztlich werden viele kleine und mittlere Bauernhöfe auf der Strecke bleiben“, so Hofstetter.

Ohne begrenzte Quote erwartet er außerdem, dass die Milchindustrie vermehrt Kraftfutter und Antibiotika einsetzt, um die Produktion zu steigern. „Viele Milchkühe sind bereits jetzt durch die gewaltigen Milchmengen völlig ausgebrannt und krank. Kühe gehören auf die Weide und nicht in riesige Massentierhaltungsställe."

Sinkende Milchqualität

Der Greenpeace-Mann für Agrarthemen rechnet zudem damit, dass sich die Qualität der Milch verschlechtern wird, wenn die Milchindustrie mehr Kraftfutter einsetzt, um schneller und mehr zu produzieren. Je weniger Weide- und mehr Kraftfutter, desto weniger gesunde Fettsäuren wie Omega 3 würde die Milch enthalten.

„Bei der Fütterung von Hochleistungstieren wird auch oft Soja eingesetzt. Es ist zu befürchten, dass Milchviehbetriebe, die für den Export produzieren, aus Kostengründen vermehrt gentechnisch veränderte Soja zufüttern werden“, erklärt er weiter.

Ohnehin geht Hofstetter davon aus, dass die Produktion zukünftig dorthin wandert, wo es am billigsten ist:  Weg von teureren Lagen wie dem Mittelgebirge, hin zu den hochproduktiven kostengünstigen Standorten an der Küste von Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie im Allgäu. „Diese Regionen werden wie bereits bei der Schweine- und Geflügelproduktion massiv mit Ammoniak, Nitrat, klimaschädlichem Methan und Lachgas belastet werden.“

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41 Leserkommentare Kommentieren

  1. von xf1 · 1.
    Üble Nachrede ist gegenüber Bauern erlaubt,

    ... aber nur gegenüber Bauern. Geschieht tagtäglich in allen Medien. Oft nehmen die Verleumdungen Ausmaße an, die an eine schreckliche Zeit erinnern. Der Dreistigkeit sind oft keine Grenzen gesetzt. Gegen den Bundesagrarlügner der Grünen beispielsweise ist Hofstetter eine kleine Nummer. Wie wir sehen, ist auch Hofstetter sehr einfallsreich, aber ich würde ihm auch nicht zutrauen, mit derart klaren Verleumdungen Unterstellungen zu konstruieren. Den falsche Vorwurf von schlechterer Qualität und mangelndem Umweltschutz überdurchschnittlicher Betriebe ist Standard, und stört inzwischen kaum mehr jemand. Die beinahe täglichen Lebensmittelwarnungen kommen vorwiegend aus der Bio-Ecke, obwohl diese einen nicht nennenswerten Marktanteil einnehmen. Greepeace lebt als Verängstigungskonzern natürlich von geschürten Ängsten. Da taugen die täglichen Bioskandale aus der eigenen Ecke wenig - wenn man die Bevölkerung vor sicheren Lebensmitteln warnen will.

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  2. von bernhardtv · 2.
    verleumdungsrede...

    so liebe leute... es wird zeit das die sich hochlobenden institutionen wie BDM, AbL sowie der BBV mit seinen ablegern sich endlich ein herz fassen und diese "Hassprediger" in ihre schranken weisen. warum verklagt niemand diese "Dummschwätzer" ? üble nachrede ist wie mir bekannt ist immer noch ein klagegrund und ein straftatbestand... also ab in die vollen bevor noch mehr kaputt gemacht wird.

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  3. von variomika · 3.

    Billige Milch ja, ist ja vom DBV so gewollt, schlechte Milch??? Hofstetter sollte mal die auflagen von z.b F.C oder Arla durchlesen.....oder sich mal zu den Landwirten bewegen! Würde er jetzt von TTIP reden.........aber so nicht!!

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  4. von lürade · 4.
    Wir sind ein hochangesehener Berufsstand, wenn ich mit Städtern rede und das kommt täglich vor!

    Die Grünen und eine einfältige und dümmliche Berichterstattung in unseren Medien die sich auf die Seite der reichen Umweltverbände geschlagen haben, machen ehrliche Diskussionen aber schwer, liebe Franzi !

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  5. von xf1 · 5.
    Wenn man so die Kommentare liest,

    ...könnte man sich nichts mehr wünschen, als wenn Milchqualität zwischen unter- und überdurchschnittlicher Betriebsgröße getrennt ausgewertet, erfasst, verarbeitet und deklariert würde.

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  6. von toddelg · 6.
    Wenn ich es schon wieder lese...

    von wegen immer größere Einheiten... Wer mit 50 Kühen Topleistungen erzielt der wird auch mit anderen Einheiten auf Augenhöhe stehen, nur er ist halt kein reiner Milchviehbetrieb. Vor 200 Jahren hatten die Betriebe 2 Kühe auf dem Hof, Eure Vorfahren haben lange mit dem Strukturwandel begonnen und er wird mit oder ohne Quote nicht so schnell enden. Die Molkereien haben und hatten diesen Wandel ebenso. Auch in der Milliardenbranche Umweltorganisationen herrscht Strukturwandel, Konzerne wie Greenpeace oder der BUND verdrängen seit langem kleine regionale Naturverbände, darüber berichtet leider niemand...denn diese riesigen PR-Unternehmen haben die Meinungshoheit und die Massen rennt diesen PR-Spezialisten nach. Lasst Euch doch nicht so leicht von Medienkampagnen vereinnahmen!

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  7. von uwe.funck · 7.
    Greenpeace ist ein Spendensammler

    Greenpeace ist eine Spendensammelindustie da geht es nicht um Wahrheit . Da muss man regelmäßig eine Neue Sau durchs Dorf jagen Wahrheit und Fachliche Kompetenz Schaden da nur.

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  8. von benderbinsi · 8.
    Keine Ahnung halt

    Sind wir Bauern eigentlich gezwungen Landwirtschaft zu betreiben??? jeder der in seiner Ausbildung bei BWL nicht geschlafen hat sollte es merken wann es zeit ist den Betrieb aufzugeben oder zu verpachten oder verkaufen oder abzugeben oder oder oder Möglichkeiten gibts genug mann sollte sich nur die Wirtschaftlichste raussuchen wo wir wieder bei BWL wären!

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  9. von Kommanmder · 9.
    Ich weis auch nicht

    wo das hin läuft. Aberv wo er recht hat, hat er recht. Wo wird unsere Landwirtschaft in 5 oder 10 Jahren stehen? Nur noch Groß und Größer.An der Qualität wird es auf jedenfall Zugrunde gehen. Denk an mich, wenn es mich nichtmehr gibt.

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  10. von kuhrios · 10.
    Mehr Reflektion

    Das was Hofstetter sagt ist unangenehm und es schadet dem Ansehen der Milch, leider hat er in fast allen Punkten recht. Aber, unsere Molkereien wollen diese Milch, der Handel will sie , die Verbraucher wollen sie (weil spottbillig) und wir produzieren sie in immer größeren Einheiten, zum Wohle .... Ja von wem eigentlich?

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  11. von Franzi13 · 11.
    Mit denen die es mit sich machen lassen, wird das Dummerchen getrieben!

    Die deutsche Landwirtschaft ist in der Gesellschaft Unten duch und nicht mehr Hoffähig. Sie ist eine Minderheit die demokratisch ausgebremst wird und deren Eigentum sozialisiert wird und das vorhandene Arbeitspotenzial seit jahrzehnten Ausgebeutet wird. Das dümmste bzw. beste daran (je nach Sichtweise) ist, die merken es nicht mal.

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  12. von lukas#001 · 12.
    An Doris Peitinger

    wollen Sie denn in der Planwirtschaft zurück. Das hat mich zum Ausstieg aus der Milchproduktion gezwungen. Bin jetzt in der Schweinehaltung, und fühle mich dort wohl. Gruß

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  13. von tofti · 13.
    Nach treten!

    Bei den auskömmlichen Milchpreisen, fehlen diese Unterstellungen gerade noch. Warum bekommt so ein Statist so viel Gehör? Soll das die nächste Baustelle von Greenepeace werden? Bauernbashing ist anscheinend hoffähig geworden, gehört es schon zum guten Ton? Denn sie wissen nicht was sie tun........ Armes Deutschland, soll das das Meinungsbild der Republik werden? Hier werden Landwirte pauschal verunglimpft, die 365 Tage in Verantwortung und Arbeit stehen. Gute Nacht

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  14. von Doris Peitinger · 14.

    Logischerweise wird der Preis durch die Produktionssteigerung, die jede Molkerei laut ihren Umfragen prognostiziert, sinken, nachdem die einbremsende Wirkung der Quote weg ist. Denn die Zeit vor der Quote und danach hat eine entscheidende Gemeinsamkeit: Es wird über dem Bedarf produziert und damit kann es gar nicht zu einem kostendeckenden Milchpreis kommen. Auch der Strukturwandel, der durch die Quotenausgestaltung gefördert wurde, wird nochmals zunehmen. Ebenso die Verschuldung der Betriebe, denn eine permanente Produktion unter Kostendeckung geht nicht spurlos vorüber Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Milch den gleichen Weg gehen könnte, wie das Schweinefleisch: Derart billig verramscht, dass es beim Verbraucher keinerlei Wertschätzung mehr genießt.

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  15. von xf1 · 15.
    Warum interessiert sich eigentlich Greenpeace nicht dafür,

    ... dass die EU von der Bundesregierung jahrelang über den Grundwasser-Zustand in Deutschland wissentlich belogen wurde?

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  16. von kbvdemmin · 16.

    ... wenn der Bock zum Gärtner wird! Mehr ist da nicht zu sagen.

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  17. von braku · 17.
    Weidehaltung

    Ich höre schon das gefluche und Hupkonzert wen morgens und abends ein Gutteil der ca 40000 Kühe in unserem Kreis sich auf dem Weg von oder zur Weide befinden. Da kann vom Maschinenring alle paar Kilometer eine Autowaschstrasse aufgebaut werden. Interessanterweise gab es bei uns in den 70 er Jahren 75000 Kühe,bundesweit (ohne neue eenpeaceBundesländer) sollen über 7 Mio. Kühe in den Ställen gewesen sein. So gesehen hat sich die Umweltbelastung doch immens gebessert. Übrigens habe ich von den Greenpeace Experten noch keinen erlebt der ein Problem mit Kaffee-, Tee-,Kakao-,Gewürz-,Bananen-, sonstige Südfrüchte und wer weiß sonst noch Anbau ein Problem hat und nach Importstop ruft. Aber Soja ist ja ein Teufelszeug, gilt aber wiederum nicht für den, aus dem Tofu und wertvolles Sojaöl hergestellt wird. Oder glaubt wirklich einer ernsthaft, das bei obigem keine Kleinbauern und Wälder unter die Räder kommen?

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  18. von xf1 · 18.
    Weidehaltung ist ab dem Moment beendet,

    ...wo Tiergesundheit und Zellzahlen verglichen werden. Wenn das Ding ausgewertet würde, wäre sehr schnell klar, dass Weidehaltung nur in Gebieten mit wenig Weideparasiten und bestem Management realisierbar ist. Weidehaltung ist schön, aber für die Gesundheit und Lebensdauer der Kühe alles andere als zuträglich. Ein ganzjährig gleichbleibend funktionierender Komfortstall bietet Schutz vor Wind und Wetter, Weideparasiten und Fraßfeinden. Weidehaltung wird nur noch dort praktiziert, wo es aufgrund der Lage ökologische und ökonomisch verträglich, bis interessant ist. Viele Betriebe haben die Weidehaltung aufgegeben, weil es von der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert ist, wenn Kühe auf Straßen scheißen, Hecken beschädigen, Autospiegel umklappen, und den Verkehr behindern. Gesellschaftliche und ökologische Aspekte mögen Greenpeace noch fremd sein, aber in der praktischen Landwirtschaft kann man das nicht ausblenden. Dass das Ende der Quotenregelung den Strukturwandel nennenswert beeinflussen wird, ist nicht zu befürchten. Ein gewisser struktureller Anpassungsbedarf ist natürlich schon gegeben. Man kann nicht erwarten, dass jeder Anbindestall, der bis 2020 ins Off getrieben wird, in der selben Größe wieder baut - zumal er jetzt ja den Vorteil hat, nicht das doppelte der Stallplatzkosten für Quote ausgeben zu müssen. Kleine Betriebe hatten noch nie bessere Chancen, Entwicklungs-Defizite abzubauen. Nur wie wir alle wissen, ist Fläche nicht vermehrbar - es wird also nicht jeder können - aber auch nicht wollen.

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  19. von toddelg · 19.
    Wo unser "Experte" von Greenpeace

    das gvSoja anspricht, wie sehen Sie Ihre Verbindung zu Deep Ecology im Kampf gegen Grüne Gentechnik? Ihr Kampagnen wurden ja zu großen Teilen von dieser sehr fragwürdigen Sekte finanziert, wie sich herausstellte. Sollten Sie sich dafür nicht mal entschuldigen?

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  20. von arnadin · 20.
    genfreies Soja kann jeder haben

    Hofstetter hat ja einige brissante Themen angeschnitten, ich möchte nur auf 3 eingehen: - Strukturwandel: denke auch dass er sich beschleunigt durch den Quotenausstieg, und es daher kleine Betriebe schwerer haben werden. - genverändertes Soja: Soja gibt es ja bekanntlich schon als genverändert und frei von genveränderten Bestandteilen. Ob genveränderter Sojaschrot eingesetzt wird hängt wohl davon ab: wie viel es den Verbrauchern Wert ist dass seine Milch von genfrei gefütterten Kühen kommt und die Preiswürdigkeit von Alternativen, das heisst in erster Linie genfreien Soja oder Rapsschrot Gesunde Milchbestandteile wie Omega 3 Fettsäuren: Nach meinem Informationsstand hängt die Konzentration von o.g Fettsäuren mehr von der Genetik der Kühe ab als von der Fütterung, Australien soll hier auf dem Vormarsch sein. Ob unsere Besamungsstationen die hierzulande kaum danach züchten, dieses Thema als nicht Züchtenswert erachten oder einfach bis jetzverschlafen haben will ich offen lassen

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  21. von futtersilo · 21.
    Greenpeace ist ein Teil von BlackRock

    Greenpeace ist nicht mehr oder weniger ein Teil von BlackRock, der weltweitgrößten Investorengruppe. Greenpeace macht keine Politik, Greenpeace ist Teil eines machtpolitischen Marketingkonzepts.

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  22. von greenpeaceblog · 22.
    Strukturwandel wird jetzt weniger?

    OK, ich seh schon, die Stimmung ist schlecht. Versteh ich. Strukturwandel hat es immer gegeben, wird durch Wegfall der Quote aber zunehmen, oder gibt es hier jemanden der das anders sieht? Wenn in Zukunft mehr Milch produziert wird sinkt der Preis (auch am Weltmarkt), oder hab ich bei VWL nicht aufgepasst? Anbindehaltung ist ein "Auslaufmodel", das will für die Zukunft niemand. Kühe sind Lauftiere, am besten auf der Weide. Weidehaltung ist nun mal ab einer Herdengröße oberhalb 300 Kühe recht schwer zu organisieren. Milch hat in der Bevölkerung noch ein recht positives Image, das sollte man pflegen und nicht aufs Spiel setzten. Also nicht rBST (ja ich weiß ist bei uns verboten) , Texxone, GV Soja und so einen Mist einsetzten. Die Holländer sind da uns da mal wieder voraus.

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  23. von fiddi01 · 23.
    schlechte Milch

    tja Herr Hofstetter- ihr Kommentar ist mal wieder voll daneben! dh..... keine Ahnung von Milcherzeugung und Verdummung von Verbrauchern...eigentlich wie immer

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  24. von Maientaler · 24.
    Zahlen

    Da will einer unbedingteine Schlagzeile und die hat er ja jetzt! Zu was das Quotenende doch so alles benutzt wird. Ich weis ja nicht, wie es in anderen Bundesländern aussieht, aber hier ein paar Zahlen aus Rheinland-Pfalz (LKV): Die Zahl der Milchviehbetriebe hat sich von 1950 bis 1980 um 83% (126 000) veringert. Zu Quotenzeiten hat sich die Zahl der Betriebe von 18941 im Jahr 1984 auf 2410 im Jahr 2014 verringert d.h. um 87%. Die Kuhzahl hat sich von 1950 bis 2014 um mehr als 230000 kühe veringert und damit übrigens auch die Lachgasemission. Abgangsursachen: 1965 30% wegen Unfruchtbarkeit, 2014 24% wegen Unfruchtbarkeit. 1965 6,9% wegen Euterkrankheit, 2014 14.8%. Wobei ich nicht weis, wo 1965 die Zellzahlgrenze lag. Abgänge wegen geringer Leistung 1965 bei 24,2%, 2014 bei 5,5%. Abgänge 2014 wegen Klauen und Gliedmaßenproblemen bei 15,2%. Leider keine Zahlen von früher, aber da war das Laufen ja auch nicht so wichtig, weil die meisten Kühe damals 365 Tage im Stall angebunden waren. Wenn die Kühe damals älter wurden, kann das nur heißen: Zurück zur Anbindehaltung.

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  25. von greenpeaceblog · 25.
    Antibiotikaeinsatz als Leistungsförderer

    Ach ja, ist das so abwegig.. Schon mal was von Kexxtone gehört? Jaja, wird nur therapeutisch bei Ketose eingesetzt, ich lach mich kaputt. Bin gespannt, wenn die Absatzzahlen in Deutschland mal veröffentlicht werden.Leider ist die Sache mehr tragisch. Und über den prophylaktischen Einsatz von Antibiotika als Trockensteller berichten selbst Biobauern sehr ungern. Viel Erfolg beim Melken für den Weltmarkt. Ich fürchte, die Molkereien haben da mehr Spass dran als die meißten Milcherzeuger.

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  26. von holstein-paule · 26.
    Weidegang

    Bei uns im Süden können auch die meisten kleineren Betriebe nicht mehr die Kühe auf die Weide bringen, ganz einfach weil keine Weideflächen direkt am Stall sind und man mit den Kühen heutzutage nicht mehr durch die Dörfer spazieren kann, wie das früher mal üblich war, zumindest in meiner Region.

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  27. von xf1 · 27.
    Er ist ja "Experte"

    "Experte" bedeutet immer, dass keine Qualifikation vorhanden ist, sonst würde er ja nach dieser benannt - wobei ich mir schon ziemlich sicher bin, dass Hofstetter weiß, wie weit er in diesem Statement die Tatsachen verzerrt und verdreht.

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  28. von milchmeister · 28.
    ein Kenner der Landwirtschaft

    na da hat einer richtig Ahnung ! keine Massentierhaltungsställe lieber kleine Betriebe mit Anbindehaltung , das wirft kein gutes Bild auf Greenpeace , aber das wollen die ja auch nicht wäre schön zu wissen wo die ganze Milch her kommen soll wenn alle Werdegang haben sollen da hat er nichts zu gesagt aber Kritik kann jeder üben auch ohne Lösungsvorschläge

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  29. von loehdengbr · 29.
    So Top Agrar Redaktion,

    (...) Es dauert nicht mehr lange, dann gibt es ein Bürgerkrieg. Klingt hart aber so sieht das zur Zeit aus

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  30. von paul-maier · 30.
    Mit Ahnunslosigkeit zu glänzen versucht.

    Eine solche Ansammlung blödsinniger Behauptungen entlarvt Herrn Hofstetter als würdigen Vertreter von Greenpeace. Dass die Milchqualität nicht schlechter wird dafür sorgen schon die Lieferbedingungen des LEH. Die Quotenregelung verhinderte den Strukturwandel keineswegs. Auch in diesem Punkt kann das Fazit nur lauten: Ziel verfehlt. Die Produktion ist längst auf dem Weg in die Gunstregionen. Was die Wanderungen der Lieferrechte in den letzten Jahren ganz klar belegen. Viele Milchproduzenten bemühen sich um eine gentechnikfreie Fütterung ihrer Herden. Die Tiergesundheit kann heute mit neuen Parametern regelmässig über monatliche Einzeltierproben von jeder Kuh überprüft werden. In keinem Bereich ist der Eintrag von Antibiotikarückständen so sicher unterbunden wie bei der Milch.

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  31. von xf1 · 31.
    In einem Greenpeace-Statement gibts keine wichtigen Passagen

    Es ist von vorne bis hinten dazu gedacht, Bürger und Verbraucher zu verunsichern und zu täuschen.

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  32. von meyerrohlfen · 32.
    Die Chance für den Verbraucher

    Das ist doch die Chance für den Verbraucher abzustimmen wo Milch herkommen soll. Schauen wir doch einfach, wie die Verbraucher ab dem 1. April Milch kaufen und welche Gründe für sie wirklich entscheidend sind. Beim Fleisch sind es entgegen der Angaben in Verbraucherumfragen überwiegend nicht die Haltungsform und regionale Herkunft.

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  33. von eniemann · 33.
    Weidegang und gentechnikfreie Fütterung

    In dem Greenpeace-Statement sind auch noch folgende wichtige Passagen enthalten: "Umfragen bestätigen, dass Weidehaltung und gentechnikfreie Fütterung zwei der wichtigsten Kriterien für den Milcheinkauf sind."

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  34. von solarer · 34.
    Fast wie die Zeugen Jehovas

    die erklärten schon immer, dass morgen die Welt untergeht. Genauso wenig wie sie recht hatten, hat Herr Hofstetter recht. Es wird auch morgen noch qualitativ hochwertige Milch produziert,weil die Anforderungen an die Produktion noch nie so hoch waren, wie derzeit. Was Marketing betrifft könnten wir von Greenpeace vielleicht noch etwas lernen. Sie verstehen es hervorragend durch Katastrophenmeldungen von den verunsicherten Verbrauchern Spendengelder zu melken. Dies ist allerdings nicht Stil von uns Bauern

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  35. von Slowfoot · 35.
    Für die Lachgasproduktion

    gibt es hervorragendes Abnehmerpotential in grün geführten Agrarministerien..

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  36. von xf1 · 36.
    Viel Spaß dem Bauern,

    der "Antibioktika als Leistungssteigerung" einsetzt bei der regelmäßigen Hemmstoffprobe. Darf sich eigentlich jeder Vollidiot straffrei als Volksverhetzer betätigen?

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  37. von hermamm · 37.
    Unverantwortlich,

    bei unserer Molkerei sehe ich intensive Bestrebungen, die dem nicht entsprechen. Kann eigentlich jeder ungestraft solchen Mist von sich geben? Ein unverantwortlicher Rundumschlag der übelsten Sorte....mit welcher Motiven zu wessen Nutzen ?

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  38. von ramsdorf · 38.
    Da will einer unbedingt in den Medien!

    Keinen Ahnung aber lospoltern! Irgendwie so wie beim BDM, haben wohl bei den Wir haben´s Satt Demos ein Meinungsaustausch gemacht!

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  39. von lukas#001 · 39.
    Schwachkopf,

    nur weil es die Quote nicht mehr gibt, gibt es schlechte Milch. Nein, richtig muss es heißen: Keine Quote mehr, noch mehr Hirnlose Grüne.

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  40. von Hans-Nagl · 40.
    Ein wahrer Satz !!!

    Nach Geflügel und Schweinen steht seiner Meinung nach jetzt der Ausverkauf der bäuerlichen Milchviehhaltung an.

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  41. von schlaumeier · 41.
    Hiergegen sollte man klagen

    Hier wird unter anderen unterstellt, dass die Bauern einfach mal so mehr Antibiotika einsetzen, obwohl der Einsatz nicht ohne tierärtzlichen Befund möglich ist!!! Andere Branchen würden Greenpeace sofort eine Unterlassungsklage ins Haus schicken!! Wo sind die Verbände mit ihren Juristen?

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